Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderbares Debüt , 4. Juni 2006
Die Menschheit wird bedroht. Und zwar von einem riesigen Konzern, der alle Menschen glücklich machen will. Zur Not eben mit Gewalt, was unsere Hauptfiguren in der Zukunft, die sich "Freunde der Menschheit" nennen, verhindern wollen.
Wir dürfen dabei sein, wie der Opa (" ein vielleicht 60-jähriger Mann betrat den Raum. Seine viel zu weiten Hosen waren mit gigantischen Seitentaschen besetzt und schleiften auf dem Boden. Ein Basecap saß falsch herum auf seinem Kopf...")mit seinem Enkel einen Polizisten entführt und mit ihm eine kleine Verfolgungstour durch das Einkaufszentrum machen, um den Verfolgern zu entkommen und zwischendurch zur Tarnung als knutschendes Schwulenpärchen mit dem Entführten in der Ecke steht. Aber das nur als eine der vielen kleinen und großen Köstlichkeiten, die Volker Strübing uns auftischt.
Dieser Roman ist ein ganz wunderbarer witziger und ironischer Roman, der vor Einfallsreichtum nur so sprüht und süchtig macht. Leider gibt es zur Zeit noch kein weiteres Suchtmittel von ihm, aber ich hoffe, dass das nicht lange so bleibt. Bis zu dem Zeitpunkt kann man ja dieses erste Buch noch mal lesen, den sympathischen Antihelden bei ihrem Versuch, die Erde zu retten, über die Schulter zu schauen und sich an leckeren Häppchen wie diesem hier zu erfreuen:
"Die Tür glitt auf und Kevin schlurfte herein. 'Krasse Aktion! Klezmer! Die Idee hätte von mir sein können! Gib mir fünf!' Theo rollte die Augen, als sie abklatschten. Sein Opa war so altmodisch."
Ein wunderbares Debüt!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Voll Knorke, Alter! KEIN SCHWEIN würde dieses Buch lieben., 10. Mai 2006
Sie wollten schon immer wissen, wie es bei Douglas Adams, mit der Olsenbande, in der nächsten Futurama-Staffel, nach Snow Crash, nach der Illuminati-Trilogie, im zweiten Teil von Soylent Green oder im wahren Leben weitergeht?
Sie sind ein Freund putziger Fäkalakronyme wie P.U.P.S. und F.A.R.T.?
Sie wollen dringend erfahren, warum das Zombieklonen lebender Menschen weltweit verboten ist?
Dann klicken Sie jetzt auf die Schaltfläche „Internet löschen“ ... pardon ... „In den Einkaufswagen“.
Dieses Buch ist ein tiefsinniger Schenkelklopfer, ein Feuerwerk origineller Kalauer, ein Sammelsurium unvergeßlich komischer Witze und Wendungen, die ich leider alle schon wieder vergessen habe.
Volker Strübings Parodie auf die Absurdität unserer schönen heutigen Welt gleicht einem Riesenpuzzle aus wahnwitzigen Notizbucheintragungen, die sich über Äonen angesammelt haben müssen. Maximaler Respekt vor dem Autor, Alter! Denn wer denkt schon immer daran, zum Aufschreiben einen Stift mitzunehmen.
Unbedingt kaufen, lesen, wegwerfen, neukaufen, verschenken, neukaufen, wiederlesen, wegwerfen, liegenlassen, neukaufen ... „Denn je mehr wir heute verschwenden, desto mehr können wir morgen verschwenden.“ (teeniepedia.de)
Ich verspreche Ihnen – KEIN SCHWEIN würde sich meiner Empfehlung wärmstens anschließen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genial, 6. Dezember 2005
Frieden und Freiheit sind neben, Gott sei Dank, aufhören zu lesen die einzige Möglichkeit meine entstandene Angst vor der Zukunft zu zügeln. Ist es heute ein Fehler an etwas Göttliches zu glauben, so besteht zur Mitte des 21. Jahrhundert der Fehler wohl an die unfehlerhafte Technik zu glauben. Die Welt wird neu aufgeteilt! Die angenehmste Realität ist Eden, äh ich meine eben doch das uns noch ein wenig Zeit bleibt. Dieser Volker, übrigens ein lustiger Gesell, schafft es „unsere traurige Zukunft" sozialkritisch und gleichzeitig bis ins Detail lustig darzustellen.Ob schwarz fahrend in der S-Bahn, auf dem Autobeifahrersitz oder zu hause im Bett, DU wirst DIR an den Kopf fassen vor lachen, manchmal aber auch symbolisch Volker einen Vogel zeigen........ Wie kann man (Volker) nur solche abgedrehten detaillierten Ideen zum Schreiben haben ;) ? Einfach Klasse! PS: Live gibt es V.S. in Berlin. Mein Tipp: Erst sehen und hören, dann lesen!
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