Kurzbeschreibung
Ueltsch Arnd hat als Bundeshausredaktor jahrelang über Dinge geschrieben, die mit ihm selber wenig zu tun hatten. Als Buschauffeur bei den Städtischen Verkehrsbetrieben in Bern, schrieb der ehemalige Journalist über Dinge, die mit ihm direkt zu tun hatten und wo er sich freute, darüber zu schreiben: über seine Welt als Buschauffeur, über Themen, die ihn und andere mehr berühren. Er staunt an einer Bus-Endstation über dürre Blätter an einem Strauch, beschreibt die wahre Kunst des Busfahrens, sinniert über verlorene Kämpfe um vorderste Plätze, erfahrene Kilometer, verschlafene Feiertage und träumt vom Tag, an dem niemand Bus fahren durfte. Als Alltags-Philosoph zog Ueltsch Arnd seine Runden durch die Stadt, erlebte Busfahrten als Fahrten zu sich selber. Und die Leser werden dabei in eine Welt geführt und entdecken durch die Gedanken des Buschauffeurs auch ihre eigenen Erfahrungen. Wohltuend präsentiert sich hier kein elitär-literarisches Buch, sondern ein kleines, verspieltes Werk mit bunten und gleichzeitig tiefen Gedankengängen.