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Das Orakel von Port-Nicolas: Kriminalroman (Kommissar Kehlweiler ermittelt/ Die drei Evangelisten) [Taschenbuch]

Fred Vargas , Tobias Scheffel
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Februar 2003 Kommissar Kehlweiler ermittelt/ Die drei Evangelisten (Buch 3)
Ex-Inspektor Louis Kehlweiler sitzt auf Bank 102 an der Pariser Place de la Contrescarpe, als sein Blick auf einen winzigen weißen Gegenstand fällt, ein blankgewaschenes Knöchelchen, so scheint es. Man muß schon Kehlweilers blühende Phantasie haben, um daran etwas Ungewöhnliches zu finden. Doch nach wenigen Tagen hat er dank seiner alten, nicht immer ganz legalen Beziehungen heraus, daß es sich um den kleinen Zeh einer Frau handelt, der von einem Hund verdaut worden ist. Eine dazugehörige Leiche gibt es allerdings nicht im ganzen Arrondissement - dafür eine Menge Hundehalter, die zu beobachten und deren Gewohnheiten herauszufinden Kehlweiler sich vornimmt. Mit Hilfe der drei wissenschaftlich tätigen, wenn auch arbeitslosen junge Historiker Mathias, Marc und Lucien stößt er schließlich auf einen Pitbull-Besitzer und leidenschaftlichen Sammler alter Schreibmaschinen, der allwöchentlich zwischen Paris und der Bretagne pendelt. Und in Port-Nicolas, einem trostlosen bretonischen Hafenstädtchen, ist in der Tat vor wenigen Tagen eine Frau von der Steilküste gestürzt. »Knochentrocken selbst in den absurdesten Momenten und voller Wahnsinns-Typen.« Frankfurter Rundschau »Mörderisch menschlich, mörderisch gut.« Frankfurter Rundschau

Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Das Orakel von Port-Nicolas: Kriminalroman (Kommissar Kehlweiler ermittelt/ Die drei Evangelisten) + Der untröstliche Witwer von Montparnasse + Die schöne Diva von Saint-Jacques
Preis für alle drei: EUR 27,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 285 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 16 (1. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746615143
  • ISBN-13: 978-3746615141
  • Originaltitel: Un peu plus loin sur la droite
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.456 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Knochentrocken selbst in den absurdesten Momenten und voller Wahnsinns-Typen." (Frankfurter Rundschau)

"Mörderisch menschlich, mörderisch gut." (Frankfurter Rundschau)

Der Verlag über das Buch

Auch ihr neuer Krimi lebt von der "Magie Vargas", die schon über 100.000 deutsche Leser in Bann gezogen hat. Wieder dabei: Kommissar Kehlweiler und die drei Historiker

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Unkonventionell und unabhängig ist sie, die Schreibweise von Fred Vargas. Worum es geht: Ein Pariser Kommissar ohne Job, dafür mit Kröte in der Jackentasche, lässt sich von einem Knöchelchen - gefunden auf einem Baumgitter - auf die Spur eines Mordes locken und folgt ihr bis in die Bretagne.
Dies ist keiner der "very british"-Krimis mit schickem Inspector und weiblichem Sergeant an seiner Seite, es gibt auch keinen venezianischen Lokalkolorit und schon gar keine Rezepte. Stattdessen: mit Wärme gezeichnete Figuren, die Sie so noch nicht kennen gelernt haben, pointierte Dialoge, Selbstironie, skurriler Humor und bei alldem eine stetig steigende Spannung. Lassen Sie sich darauf ein, und Sie haben vielleicht bald eine neue Lieblings-Krimi-Autorin!
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135 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der zweite Krimi des "Vargas-Universums" 23. Dezember 2006
Von jae80
Format:Taschenbuch
Dass es sich bei "Das Orakel von Port-Nicolas" um einen spannenden, anspruchsvollen Krimi mit liebenswert-schrulligen Figuren handelt, haben meine Vor-Rezensent(inn)en bereits treffend zum Ausdruck gebracht. Da aber die Vargas-Krimis (trotz jeweils abgeschlossener Handlung) immer wiederkehrende Charaktere mit eigener Geschichte aufweisen, sei für "Einsteiger" hiermit auf die Chronologie des sogenannten "Vargas-Universums" hingewiesen, welche folgendermaßen aussieht:

1: Die schöne Diva von Saint Jacques

2: Das Orakel von Port-Nicolas

3: Der untröstliche Witwer von Montparnasse

4: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord

5: Bei Einbruch der Nacht

6: Fliehe weit und schnell

7: Der vierzehnte Stein

8: Die dritte Jungfrau

Der einzige Vargas-Krimi, der nicht irgendwie mit dem Rest zusammenhängt, ist "Im Schatten des Palazzo Farnese" (den ich aber nicht ganz so gelungen finde wie die anderen).

Mein Fazit: "Das Orakel von Port-Nicolas" ist ein unterhaltsamer Krimi mit originellen Charakteren. Vargas-Neulinge sollten jedoch (trotz des idiotischen Titels) mit "Die schöne Diva von Saint-Jacques" beginnen.
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77 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Sie ist im Hauptberuf Archäologin und ihre Bücher entstehen überwiegend während ihres Ur-laubs: Fred Vargas, die eigentlich Frédérique mit Vornamen heißt, ihre Bücher den Rufna-men aus der Kindheit gewählt hat. Auch in ihrem neuen Kriminalroman „Das Orakel von Port-Nicolas" steht wieder der Ex-Inspektor Louis Kehlweiler im Mittelpunkt, der schon in den anderen Romanen der Schriftstellerin ermittelte.
Genau dies ist der einzige, wenn auch vernachlässigbare Schwachpunkt des Krimis: Andeu-tungen auf frühere Fälle, die der Neu-Leser nicht immer versteht. Doch das sollte niemanden hindern, den Krimi zu lesen. Denn: Was Fred Vargas da erzählt, gehört zum Originellsten, was das Genre zu bieten hat. Allein schon ihr „Held" ist das genaue Gegenteil von dem, was einen Ermittler normalerweise ausmacht: Er hinkt infolge einer Knieverletzung, seine Le-bensgefährtin hat ihn verlassen, seine innere Zerrissenheit ist offensichtlich. Das macht ihn menschlich, er ist ein schräger, kantiger Typ, der seiner Umgebung oft auf die Nerven geht, aber der auch treu ist und seine Freunde nicht im Stich lässt. Kommissar Zufall spielt ihm ei-nen kleinen Knochen in die Hände, der sich als Zehenknöchelchen entpuppt. Und damit nimmt die Handlung ihren Ausgang. Einem Spürhund gleich, gelingt es Louis Kehlweiler, die Spur des Knochens zurückzuverfolgen und damit den Täter in die Enge zu treiben. Er wird von zwei Historikern unterstützt, die genau wie er mit unverwechselbaren Eigenheiten aus-gestattete, aber sympathische Typen sind. Nichts ist vorhersehbar in diesem Roman, bis hin zum Schluss, bis zu dem Louis Kehlweiler auch noch zweimal mit seiner Vergangenheit kon-frontiert muss.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert 7. Dezember 2005
Von BalouM
Format:Gebundene Ausgabe
Nun gerade gestern mit dem Buch fertig geworden, entdeckte ich natürlich wieder diesen besonderen Schreibstil den Fred Vargas ausmacht. Es macht Spaß ihre Zeilen zu lesen. Die skurril gezeichneten Typen machen es ebenso lesenswert, wie die ungewöhnlichen Dialoge. Das Phänomen bei Vargas Büchern erscheint mir aber eine gewisse Zeitlosigkeit zu sein. Wenn nicht hie und da eine kurze Jahresangabe wäre, könnte man meinen, die Handlungen spielen in den mittleren Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts. Da ist zum Beispiel in diesem Buch der Typ des Ingeneurs Sevran, der nicht etwa alte Computer sammelt. Nein, er sammelt Schreibmaschinen. Da ist diese immer wieder hervorgehobene Armseeligkeit der Studenten und auch die Geldknappheit des alternden Inspektors Kehlweiler. Da wird eine Akte aus Paris per Boten angefordert. Die "Segnungen" und Kommunikationsmöglichkeiten der späteren Moderne scheinen keine Rolle zu spielen. Nur das Telefon ist hier zugänglich.
In ihrem Schildern des Umfeldes, und nicht nur dabei, erinnert sie ein Stück an Georges Simenon und seinen wichtigsten Helden Maigret.
Die Auflösung der Morde gerät dabei in den Hintergrund. Es geht hier neben der Raffinesse aber auch den Fehlern des Mörders, mehr um die Motive und Zwanghaftigkeit der Tat.

Was man natürlich den Büchern generell ebenso anmerkt, ist die Liebe der Autorin zur Archäologie, die sie zum Beispiel in den Evangelisten ausleben kann.

Mag sein, dass dieses Buch nicht gerade spannend erscheint. Aber darum geht es vielleicht nicht, sondern um die Schaffung und Schilderungen von Stimmungen und verschiedener Milieus, die uns beim Lesen aus dem Alltag in eine zumeist kleine aber liebenswerte andere Welt eintauchen lassen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen spannend, gut zu lesen, vielschichtig
Mich begeistern die Kriminalromane von Fred Vargas immer wieder aufs Neue. Ihre Einfälle sind genial, wie sie aus der Untersuchung eines Hundetrümmerls, ein Knochen zum... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von martin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller Krimi aus Paris
Dieses Buch ist so gut wie alle anderen von Vargas. Dieses Mal ist es allerdings nicht Kommissar Adamsberg der die Hauptrolle spielt, aber es ist genauso spannend und gut... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Pepeline veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kröte versus Pitbull
Ein früher Fred Vargas (1996) und daher - wie der Palazzo Farnese - noch am ehesten ein Kriminalroman klassischer Prägung. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Dr. Peter Joham veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Toller Roman aber Hörbuch schlecht konzipiert
Wäre besser beim Buch geblieben: Suzanne von Borsody liest zwar motiviert, bemüht und abwechslungsreich, steht aber als Frau mit klar weiblicher Stimme für einen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Krimifan veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Quälend
Abgesehen vom Plot: Knochen aus Hundekot gefunden-Ergo Mordfall, den ich schon sehr gequält finde. habe ich keinen Zugang zu diesem Roman gefunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von Fischkopp24114
5.0 von 5 Sternen Zweiter Evangelisten Krimi
Der zweite Krimi aus der Fred Vargas Reihe mit den 3 Evangelisten.
Dieser Krimi ist schon viel atmosphärischer als die " Schöne Diva". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2010 von Thorsten Fischer
4.0 von 5 Sternen Leider in falscher Reihenfolge aufgelegt
Wie eigentlich alle Krimis von Fred Vargas ist auch dieser auf jeden Fall lesenswert. Die Adamsberg-Reihe finde ich persönlich noch spannender, besonderer, ausgereifter, aber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2009 von cb
4.0 von 5 Sternen Erster Fall für Kehlweiler
Ein wahrer page-turner. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen.
Juli 2009
Veröffentlicht am 1. August 2009 von aksakmaboul
4.0 von 5 Sternen skurrile charaktere, guter plot
mit louis kehlweiler und konsorten hat fred vargas erneut skurrile und liebenswerte charaktere erschaffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2009 von Jeanette Kohl
4.0 von 5 Sternen Literarischer Wert ersetzt blutige Spannung
Ein hervorragendes Buch, das besonders durch seine brillianten Dialoge glänzt. In weiten Teilen ist das Buch viel mehr als ein Krimi, es ist philosophische Literatur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Mai 2009 von Juli
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