Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Reißt einen nicht gerade vom Stuhl, 20. September 2003
Es weckte schon mein Interesse, als ich hörte, dass dieses Buch von einem so jungen Mädchen geschrieben wurde. Das hat mich an sich beeindruckt. Als ich dann aber die ersten Seiten gelesen hatte, war meine Begeisterung schon beträchtlich gesunken. Dieses 'Werk' kann man eigentlich nicht als "erstaunlich vielschichtigen Roman" bezeichnen (so wie es auf der Buchinnenseite gelobt wird), sondern eher als ein junges Märchen, welches nur eine leere Hülle ohne Inhalt besitzt. Ich finde es wirklich lachhaft und absolut unmöglich, diese Geschichte mit solch genialen Werken wie Harry Potter oder gar Herr der Ringe auf eine Stufe stellen zu wollen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
"Großartige Schreibe?" - Eher ein schlechter Scherz!, 4. Mai 2007
Die Geschichte kann man ja schon sehr knapp zusammenfassen: Drei sehr verschiedene Mädels, natürlich alle gaaanz toll, sollen ein geknechtetes Land befreien, weil es eine Prophezeiung so voraussagt.
Zur Kritik:
Das Buch ist einfach lächerlich, weil es detailliert aussagt, warum 12-jährige keine Bücher veröffentlichen sollten. Die Geschichte ist wie eine Pizza, flach und bunt.
Alles ist möglich, wenn man daran glaubt. Dann ist die noch die große Liebe, und dann die Rahmenhandlung mit dem todkranken Mädel im Krankenhaus, dass andauernd von melodramatischen Anwandlungen befallen wird. Und man merkt eindeutig, wie sehr die Autorin sich mit der Figur der Jade identifiziert: stolz, entschlossen, intelligent, kämpferisch, unbeugsam. Man könnte eine Klopapierrolle mit den GUTEN Eigenschaften dieser und der anderen beiden Protagonistinnen füllen. Die Geschichte wird nicht straff erzählt, sondern mit netten Ideen durchsetzt, in denen die drei entweder etwas fürs Leben lernen oder irgendjemanden retten. Ein Patchwork der dämlichen fixen Ideen. Langweilig!!!
Ich habe nichts gegen junge Autorinnen/Autoren, da ich selber erst 14 bin und schon schreibe. Aber manches muss man sich zurücklegen und später, wenn man reifer ist, überarbeiten, dann wird es immer besser.
Zwei Sterne gibt es nur, weil es für wenig anspruchsvolle Gemüter durchaus eine annehmbare Lektüre ist. Das, was LE FIGARO schrieb: "Die Spontaneität und Frische ihrer Schreibe und der imaginäre Reichtum machen aus diesem Erstling eine wahre Sensation.", kann man aber echt vergessen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Drei Steine, drei Mädchen..., 18. Juli 2003
Mit viel Vorschußlob wurde dieser Roman bedacht, allüberall eigentlich, und das weckt natürlich gewisse Erwartungshaltungen. Gleich vorweg: so ganz werden sie nicht erfüllt, obwohl es ein interessantes, bemerkenswertes Buch ist. Es ist eine phantastische Geschichte: drei Mädchen, voneinander unabhängig aufgewachsen, werden an ihrem 14. Geburtstag aus ihrer "heilen" Welt weggeschickt, um gemeinsam eine phantastische Reise anzutreten. Jedes der Mädchen besitzt einen geheimnisvollen Stein, der ihr ausgehändigt wird sowie mysteriös Klingende Worte über eine Prophezeiung, und dann geht ihre Reise auch schon los. Auf ihrem Weg gelangen die drei Mädchen durch wurdersame Märchenländereien, die nicht nur von Menschen, sondern auch von magischen Fabelwesen bewohnt werden. Bals schon wird klar, dass die "Prophezeiung" ihnen eine hehre Aufgabe zugewiesen hat, und dass das Schicksal der drei Mädchen, von denen jedes einen ganz individuellen und speziallen Charakter hat, untrennbar miteinander verknüpft ist. Der Roman erinnert etwas an Endes "Unendliche Geschichte", nicht zuletzt, weil die märchenhafte Welt weniger tolkiensche Fantasy-Elemente aufweist sondern mehr phantastik-orientierte Töne hat. Und auch im "Orakel" gint es Rückblenden, wonach ein Mädchen im realen Paris diese Abenteuer im Traum erlebt. Und auch die botschaft des Romans hat ein wenig auch das Thema "rettet Phantasien". Aber er geht noch einen Schritt darüber hinaus. Im weiteren Verlauf des Buches kommt viel Philosophisches zu Tage, da werden die menschlichen Werte beleuchtet und kluge Fragen und Antworten aufgeworfen, und das ist es, was den Roman bemerkenswert macht, nicht zuletzt natürlich, da die Autorin dieses Werk im Alter von 12 Jahren begonnen hat. Die Romanhandlung selbst vermag allerding nicht immer zu fesseln. Nüchtern betrachtet, ist das Buch eine zwar gut ausgedachte Phantastik-Geschichte, aber keineswegs ein "literarisches Ereignis", wie es der "Spiegel" auf der Coverwerbung behauptet. Einzig eben das Alter der Autorin und ihre Inhalte heben diesen Roman aus dem Üblichen heraus und die drei Sterne kann man mit ruhigem Gewissen geben.
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