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Aber auch Ashley kennt OConnell kaum. In einer unvernünftigen Minute hat sich die Studentin zu einem mehr als unbefriedigenden One-Night-Stand mit dem Computerfreak und Kleinkriminellen hinreißen lassen, den sie schon am nächsten Morgen bitter bereut. Noch bitterer wird die Reue, als Ashley begreift, dass OConnell nicht bereit ist, sie in Ruhe zu lassen. Der smarte Psychopath ist der Meinung, dass er und die junge Frau auf ewig zusammengehören -- und dass niemand anderes sie lieben darf, wenn es ihm nicht erlaubt sein sollte. Ein tödliches Katz- und Maus-Spiel beginnt, in das auch Ashleys zerrissene Familie verwickelt wird...
Ausgehend von einem verdächtigen Zettel, den Ashleys Vater, der Geschichtsprofessor Scott Freeman aus dem Mülleimer fischt, entwickelt der US-amerikanische Bestseller-Autor John Katzenbach seinen Stalking-Thriller. Mit viel Sinn für Dramaturgie -- und für die sensible Psyche seiner Leser -- entwickelt er langsam, aber stetig aus der Retrospektive einen Plot, der bei der Lektüre den Atem raubt. Das Opfer ist Katzenbach at its best. Beste Krimiunterhaltung mit Grusel-Faktor. Garantiert. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungener Thriller um das Thema Stalking mit ein paar Längen im Mittelteil!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Opfer: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Die Studentin Ashley Freemann begeht einen folgenschweren Fehler, als sie angeheitert eine Nacht mit dem Computerfreak Michael OConnell verbringt. Denn dieser hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Als Ashley ihm klar macht, dass es keine gemeinsame Zukunft geben wird, beginnt OConnell Ashley klar zu machen, dass es keine Alternative gibt, denn wen er sie nicht lieben darf, darf es keiner! Schon bald werden auch Ashleys Eltern Scott und Sara sowie Hope, die neue Lebensgefährtin ihrer Mutter in die Spirale der Gewalt gezogen, denn OConnells Aktionen richten sich fortan nicht nur gegen Ashley.Eindrucksvoll zeigt John Katzenbach, wie schnell sich unsere Normalität in einen Albtraum verwandeln kann. Mit ein paar geschickt gestreuten anonymen Hinweisen gelingt es OConnell das Leben der Freemans völlig auf den Kopf zu stellen. Als die Freemans merken, dass Ashley auf legalem Weg nicht von OConnell loskommen wird, schmieden sie einen Plan, der die gesamte Familie endgültig an den Rand des Abgrundes führen wird. Mit DAS OPFER ist dem Amerikaner John Katzenbach ein insgesamt gelungener Thriller zum Thema Stalking gelungen. Mit Michael OConnell hat er genau den Typus Verehrer geschaffen, der nicht nur das Leben von Prominenten zur Hölle machen kann. Der Roman beginnt fulminant und nach gut zweihundertfünfzig Seiten fragt man sich, was OConnell sich noch einfallen lassen kann. Hier beginnen jetzt die Freemans ihren Plan zu schmieden und der Roman verliert etwas an Fahrt. Im Mittelteil hat DAS OPFER einige Längen. Hier hätte die eine oder andere Kürzung der Handlung sicher nicht schlecht getan. Zum Ende gelingt es John Katzenbach wieder, die Spannungsschraube anzuziehen und die Geschichte zu einem guten, wenn auch nicht jeden Leser überzeugenden Ende zu bringen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Extrem spannend, extrem aktuell und einfach nur extrem gut,
Rezension bezieht sich auf: Das Opfer: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
In letzter Zeit ist das Thema "Stalking" in der Presse immer präsenter geworden. Mit seinem neuen Psychothriller "Das Opfer" springt John Katzenbach somit auf den rasenden Zug auf. Der Thriller ist spannend geschrieben und übertrifft für mich alle vorher gelesenen Bücher auf diesem Sektor (Stephen King, Dan Brown). Wäre es möglich, mehr als 5 Sterne für dieses Buch zu geben, so hätte ich es getan! Besonders schön ist, dass das Buch natürlich nicht von Seite 1 - 688 hochgradig spannend ist aber die Familienkonstellation des Opfers, die zwanghafte Psyche des Täters und die lebendig beschriebene Atmosphäre Bostons (wo der Hauptteil der Handlung spielt) dem Leser von 'Das Opfer zu einem unvergleichlichen Lesespaß führen.Zur Handlung des Buches sei an dieser Stelle erwähnt, dass es um einen krankhaft-verliebten Täter (Michael) und eine nicht ganz so verliebte Studentin (Ashley, Opfer) geht. Der Täter kann die Zurückweisung Ashleys nicht akzeptieren und nutzt deshalb seinen brillanten Verstand um zunächst alle Menschen, die ihr helfen könnten auszuschalten und sich dann seinem Opfer zu nähern. John Katzenbach beschreibt die Personen mit immenser Genauigkeit, man kann sich sowohl physisch wie psychisch ein sehr genaues Bild von Protagonisten und Nebendarstellern machen. Selbst bei dem doch recht hohen Preis für das Buch lohnt sich der Kauf auf jeden Fall! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Höhen und Tiefen,
Von ccheesy "ccheesy" (Erftstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Opfer: Psychothriller (Taschenbuch)
Eine gemeinsame Nacht hat gereicht, und die Studentin Ashley Freeman wird den Gelegenheitsarbeiter Michael O'Connell nicht mehr los. Er ist total auf sie fixiert, verfolgt sie, wird zum Stalker. Als Ashley ihn abweist, muß nicht nur sie das bitter bereuen, sondern auch ihre geschiedenen Eltern, Sally und Scott, sowie Hope, die Geliebte ihrer Mutter. Zunächst startet O'Connell Diffamierungskampagnen, wobei er sich bevorzugt des Internets bedient, aber auch vor Gewalt steckt er nicht zurück.Ashley und ihre Angehörigen, zu denen auch noch Hopes Mutter stößt, sind zunächst schockiert und paralysiert, beschließen aber dann, daß sie zurückschlagen müssen, bevor sie alle - und besonders Ashley - ins Verderben gestoßen werden. Grundsätzlich ist die Geschichte spannend, was so ziemlich auf alle Romane von John Katzenbach zutrifft. Voll überzeugen konnte er mich aber nicht. Die Geschichte ist zu lang und nicht gerade logisch aufgebaut. Schon früh habe ich mich gefragt, warum die Freemans nicht zur Polizei gehen. Besonders, als O'Connell bei Sally und Hope einbricht und eine Blutspur hinterläßt, wobei alle genau wissen, daß diese von O'Connell stammen muß, hatten sie einen Beweiß für eine Straftat (Stichwort: DNS). Nebenbei: Sally ist Anwältin! Aber auch sonst hat Katzenbach nicht immer glücklich agiert. Daß O'Connell mit ein paar Computerkursen zu dem Hacker wird, als der er beschrieben wird, ist einfach unglaubwürdig. Zudem schreibt Katzenbach immer wieder recht klischeehaft. Eindeutig überstrapaziert hat er in diesem Zusammenhang das Wort "kalt". Kaum eine Seite (nach meinem Gefühl), auf der es nicht mal einen kalten Blick oder eine kalte Antwort gab. Interessant fand ich dafür die wechselnde Erzählperspektive; einerseits der Plot um Ashley und O'Connell, andererseits die Erzählung eines unbekannten Schriftstellers in der Ich-Form. Fazit: Muß nicht als Pflichtlektüre für Thrillerfans betrachtet werden! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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