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Das Olympia-Buch. Athen 1896 - 2004 Athen
 
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Das Olympia-Buch. Athen 1896 - 2004 Athen [Gebundene Ausgabe]


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Delius Klasing (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3768815455
  • ISBN-13: 978-3768815451
  • Größe und/oder Gewicht: 29,8 x 26,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 322.085 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Olympischen Spiele der Antike nicht halb so friedlich und fair verliefen, wie sie sich Pierre de Coubertin, der sie im 19. Jahrhundert wieder aus der Taufe hob, gern imaginierte. Kämpfe in sengender Mittagshitze, Beißen und Knochenbrechen waren an der Tagesordnung. Glücklicherweise hat Coubertins "olympische Idee" trotzdem -- und trotz aller Skandale und Skandälchen, die es auch in der Neuzeit gab -- bis heute überlebt.

Auf opulent bebilderten und mit klugen Texten bestückten Doppelseiten beleuchtet "das offizielle ARD-Olympia-Buch" den Werdegang dieser olympischen Idee Coubertins von ihren Anfängen in Athen 1896 bis ins Jahr 2000. Es zeigt die herausragenden Leistungen einzelner Sportler und weist auf sensationelle Weltrekorde hin. Aber auch den Schattenseiten wie der Geiselnahme israelischer Sportler 1972 bei den Spielen in München sind Kapitel gewidmet. Ein ausführlicher Tabellenteil führt alle Medaillengewinner auf, die jemals auf dem Siegertreppchen standen.

Hingewiesen wird auch auf Ungerechtigkeiten und wahrhaft unolympische Intrigen, wie die um den indianischen "Herkules" Jim Thorpe, der 1912 in Stockholm zunächst den Fünf- und Zehnkampf souverän gewann, bis ruchbar wurde, das er Jahre zuvor bei einer Baseballmannschaft 25 Dollar in der Woche verdient hatte und man ihn im Nachhinein disqualifizierte. Erst zu seinem 30. Todestag wurde der Champion, der trotz des initiierten Skandals eine steile Sportlerkarriere als Profi machte, von IOC-Präsident Samaranch rehabilitiert. Dies ist nur eine Anekdote dieses an Anekdoten reichen Buchs, das nicht zuletzt durch solche Geschichten hinter der offiziellen Geschichte zu einem wahren olympischen Kompendium geworden ist. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

Die Wiedererweckung der Olympischen Spiele in Athen durch Pierre de Coubertin 1896 – rund 2000 Jahre nach ihrer Untersagung durch römische Kaiser – als „Fest der Jugend“ war das Fanal für die bis heute andauernde Begeisterung von Millionen von Menschen für das größte sportliche Vergleichsmessen weltweit. Die Olympischen Spiele der Neuzeit haben – speziell nach dem Zweiten Weltkrieg – durch die Massenmedien eine nie gekannte Aufmerksamkeit gefunden, die Vorberichterstattung zu den XXV. Sommerspielen in Athen wird entsprechend sein. Dieser in Aufmachung und Ausstattung einmalige Text-/Bildband zielt auf jene nach Hunderttausenden zählende Zielgruppe, die sich mit der olympischen Idee identifiziert, die in Vorbereitung auf die Spiele von Athen das ultimative Buch zum Erinnern, zum Nachschlagen und Vergewissern sucht: Es ist ein Referenzbuch entstanden, das ohnegleichen ist – in einer bisher nicht gekannten Fülle und Dichtheit wird ein fulminantes Bildmaterial präsentiert, das Triumphe und Tragödien, Siege und Niederlagen gleichermaßen dokumentiert. Der europäische Aspekt – speziell auch der deutsche – kommt nicht zu kurz: Die Spiele von Berlin 1936 oder München 1972, die von Rom 1960 oder Barcelona 1992 zeigen die großen Stars in bewegten Bildern: Ob Jesse Owens oder Emil Zatopek, der 7-fache Goldmedaillengewinner Mark Spitz, der erfolgreichste deutsche Olympionike Dr. Reiner Klimke, die DDR-Stars Renate Stecher, Kornelia Ender oder Kristin Otto, nicht zu vergessen die westdeutschen Ulrike Meyfarth, Heide Rosendahl oder Armin Hary... Fachliche Kompetenz, brillante journalistische Berichterstattung sowie die offiziellen Ergebnislisten machen dieses Buch zum Standardwerk der Geschichte der Olympischen Spiele.

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„Dabei sein ist alles", so das olympische Motto. „Dabei sein ist alles", dachte sich wohl auch der Delius Klasing Verlag, als er noch vor den Olympischen Spielen 2004 in Athen mit einem Buch herauskam, das laut Untertitel die Geschichte der größten Sportveranstaltung der Welt 1896-2004 umfassen soll. Das tut es natürlich nicht, kann es nicht tun. Um die Spiele von 2004 Revue passieren zu lassen, wird man also eines der üblichen Olympiabücher kaufen müssen.
Dennoch gehört „Das Olympia-Buch" zwischen seinen Konkurrenten auf dem Buchmarkt zu den Gewinnern. Nach einer kurzen Einleitung zur Geschichte und dem Gedanken der Olympischen Spiele werden in einem Reigen aus prägnanten Bildern und kurzen Texten alle Olympischen Spiele der Moderne bis 2000 in Sydney gewürdigt. Mal passiert dies auf nur 8 Seiten, wie bei der Veranstaltung 1924 in Paris; mit jeweils 18 Seiten werden die Olympischen Spiele in Mexiko-City (1968) und Seoul (1988) am intensivsten vorgestellt. Der Sportinteressierte kann in Anekdoten, Skandalen und eigenen Erinnerungen schwelgen: Die herabwürdigende Behandlung des Ausnahmeathleten Jesse Owens 1936 in Berlin, die Black-Power-Demonstration von Tommie Smith und John Carlos in Mexico-City 1968, die sieben Goldmedaillen von Mark Spitz 1972 in München und der dortige Terroranschlag auf die israelische Mannschaft, die Fabelturnerin Nadia Comaneci 1976 in Montreal, um nur einige zu nennen.
Wie so oft sind die schönsten Bücher auf dem deutschen Markt Lizenzausgaben aus dem Ausland. So auch hier, „Das Olympia-Buch" stammt aus Frankreich. Entsprechend sind manche Schwerpunkte anders gesetzt, als es die deutschen Leser erwarten würden. Allerdings wurde aus dieser Not eine Tugend gemacht, 32 Seiten aus der deutschen Perspektive wurden ergänzt. Die letzte Ergänzung, ein 24-seitiger Medaillenspiegel aller Gewinner in allen Disziplinen, lässt das Herz der Statistiker höher schlagen. Doch leider ist auf die Vollständigkeit kein Verlass. So fehlen bei der Frauenleichtathletik der Siebenkampf sowie das seit Sydney olympische Trampolinspringen. Trotzdem ist das Buch empfehlenswert, denn es wird seinen Platz im Regal über lange Jahre behaupten können.
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