In der Eingangsszene wird Mr Secretary Michael Bergstroem am Telefon über etwas informiert und er erschießt sich im Anschluss. Dann Szenenwechsel - eine amerikansiche Neubausiedlung - ein Haus - ein Dachfenster - eine Tastatur - ein Bildschirm ... Es geht um Angela Bennett, eine Programmsystemanalytikerin, die ausschließlich am PC hockt und über keinerlei soziale Kontakte verfügt. Leise wird von Annie Lennox "A whiter shade of pale" eingespielt ...
Angela, die sehr gut gespielt wird von Sandra Bullock, aber leider zu mädchenhaft und "niedlich" mit der deutschen Stimme synchronisiert wird, erhält eine Diskette von einem Arbeitskollegen von Cathedral, der Firma, für die sie arbeitet. Mit dieser CD erhält Angela Zugang zu allen möglichen Systemen, auch zu denen mit höchster Sicherheitsstufe.
Beim Urlaub in Mexiko lernt Angela den gutaussehenden Jack Devlin kennen. Er ist ein Mann, wie sie ihn sich vorstellt: ein Macho, makellos schön und megabrillant ... und er umgarnt sie. Parallel hierzu gibt es an der Wall Street einen Börsencrash, einen Totalausfall am Flughafen und eine Störung der Energiesysteme, die Welt steht Kopf!
Doch Jack ist in Wahrheit das Ein-Mann-Schmutzarbeit-Kommando des Mannes, der hinter der ganzen Sache steckt. Angela muss sämtliche Register ziehen, um diesen Fiesling zu entkommen, doch ihre persönliche Identität wird über Computer verändert, und plötzlich gibt es diese Angela Bennett nicht mehr! Ich will ja nicht zu viel verraten, aber der Schluss ist ein Schluss, wie ich ihn mag - spannend, fesselnd, klasse!
Auch wenn der Film sicherlich nicht in allen Punkten durchdacht und logisch wirkt, hat er doch gerade momentan eine aktuelle Brisanz durch den hochkriminellen Datenverkauf persönlicher Adressen an Dritte.