Nach dem dritten Band kann ich es beruhigt behaupten: Regis Loisel und Jean-Louis Tripp ist ein berührendes Meisterwerk gelungen. Eine Geschichte voller Liebe und Verständnis für die Menschen und ihre Fehler und Verwirrungen, eine etwas wehmütige Rückschau auf in der Zeit verlorene Werte des Zusammenlebens und gleichzeitig eine humorvolle Schau auf die menschliche Komödie. Alles das bietet diese wunderbar ausgeführte Geschichte eines kleine Fleckens im Kanada der 20er Jahre und seiner illustren Bewohner.
Tripp gelingt es auf einzigartige Weise eine Atmosphäre zu schaffen, die den Leser gefangennimmt und ihn sanft in eine fiktive, doch sehr lebendige Vergangenheit gleiten lässt. Sein großartiges Talent für Stimmungen und den Einsatz von Farbe und Schwarzflächen machen ihn zum bestmöglichen Interpreten der Geschichte.
Einge brilliante Kooperation der beiden Veteranen des franko-belgischen Comic in einem Höhepunkt der Neunten Kunst.