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Das Napoleon-Spiel: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Christoph Hein
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

27. Januar 2003 suhrkamp taschenbuch (Buch 3480)
Ein angesehener Rechtsanwalt sitzt in Untersuchunshaft und versucht, seinem Verteidiger in einem Brief die Motive für das Verbrechen, das er begangen hat, darzulegen, zu erklären, daß er nicht gemordet sondern getötet hat. Der Brief ist die Beichte eines Besessenen, eines Mannes, der das Leben als Spiel betrachtete, für den Macht und Geld "Spielmaterial" bedeuten, der nur etwas fürchtet: die Langeweile.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hinweise und Aktionen

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Das Napoleon-Spiel: Roman (suhrkamp taschenbuch) + Horns Ende: Roman (suhrkamp taschenbuch)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 190 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (27. Januar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518399802
  • ISBN-13: 978-3518399804
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 305.683 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Äußerst geschickt hat Hein die Köder einer Krimigeschichte ausgelegt. Ein gewisser Bernhard Bagnall ist ermordet worden, Umstände und Motiv der Tat liegen noch im Dunkel. In seinem an den Advokaten gerichteten Schreiben steht der Täter, selbst ein forensisch erfahrener Jurist, durchaus zu seiner Tat, versucht seinem Anwaltskollegen aber klarzumachen, daß dieser Mord weder strafrechtlich noch moralisch als Mord zu werten ist. Es handelt sich um eine völlig logische Operation, vergleichbar einem napoleonischen Feldzug im Kleinformat. Wenn niemand dem strategischen Spieler Napoleon übelnimmt, daß er Hunderttausende seiner Soldaten sinnlos in den Tod geschickt hat, mit welchem Recht will man ihm, argumentiert der Spieler, aus dem Tod eines einzigen Menschen einen Strick drehen?" Lothar Baier, Süddeutsche Zeitung

Über den Autor

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.


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5.0 von 5 Sternen Gedanken zu Christoph Heins Roman "Das Napoleonspiel" 29. September 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Christoph Heins Roman "Das Napoleonspiel", die Geschichte des Anwalts Wörle, stellt eine philosophische Auseinandersetzung mit dem heutigen Rechtssystem, mit moralischen und ästhetischen Wertvorstellungen der heutigen Gesellschaft dar. Es ist gleichzeitig die Erzählung des "Spielers" Wörle, dessen Lebensinhalt aus einer schier endlosen Kette von Spielpartien besteht. 1932 als Sohn eines Schokoladenfabrikbesitzers in Stettin geboren, endet seine verwöhnte Kindheit schon rasch durch den zweiten Weltkrieg. Zur Flucht nach Thüringen genötigt, wird die Familie Wörle mit dem Ernst des Lebens konfrontiert. Der junge Wörle muß sich schon bald nach dem Tod seiner Mutter als Flüchtlingskind gegen seinen Stiefbruder und seine Mitschüler behaupten. Das gelingt ihm durch erste ökonomische Erfolge, bei denen er skrupellos seinen Vater und dessen Briefmarkenversand betrügt. Auch im weiteren Verlauf seines Werdegangs wird er immer wieder mit den Härten des Lebens konfrontiert. Bei diesen "Lebensspielen" eilt er von Erfolg zu Erfolg, so daß er schon bald hohes gesellschaftliches Ansehen genießt. Aber weder Geld noch Ansehen bringen ihm Genugtuung. Allein seine spielerische Leidenschaft läßt ihn immer höhere Einsätze wagen. Jeder Erfolg hinterläßt in ihm jedoch nur Langeweile. Deshalb wird er von einem Spiel zum anderen getrieben. Sein Größenwahn läßt ihn sich gar mit Napoleon vergleichen. Gleich diesem ist ihm jedes Mittel recht, sein Spiel zu gewinnen. Rücksichtslos involviert er andere Personen in sein Spiel, ohne an die Folgen für die betreffenden Personen zu denken. Seine Spielsucht gipfelt in dem Mord an Bernhard Bagnanz....
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswerter Entwicklungsroman eines "SPielers" 28. Januar 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Leben ist ein Spiel und der "Held" der Geschichte ist beim spielen sehr erfolgreich. Nebenwirkung seines Erfolges ist die Langeweile ! Einziger Ausweg dagegen ist den Einsatz zu Steigern. Wohin das führt bitte selber ausfindig machen! Besonders schön ist das Spiel mit den Emotionen des Lesers, der sich häufig in dem zunehmend zweifelhaften Charakter des Helden wiederfindet.
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