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Das Mysterium
 
 
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Das Mysterium [Gebundene Ausgabe]

Titus Müller
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 469 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1., Aufl. (August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352007489
  • ISBN-13: 978-3352007484
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 299.589 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Titus Müller
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nemo ist der Hüter des Mysteriums. Die Inquisition ist machtlos gegen ihn. - Titus Müllers Roman ist farbenprächtig, bildmächtig und mitreißend wie großes Kino. München, 1336. Nemo ist ein Meister der Täuschung. Und er hat allen Grund, seine wahre Identität zu verbergen. Denn er hütet ein düsteres Geheimnis: das Vermächtnis der Katharer. Doch als eines Tages Amiel von Ax, der charismatische Sektenführer, auftaucht, holt Nemo seine Vergangenheit ein. Nicht nur die Inquisition, sondern auch William von Ockham, Intimus des Kaisers, wollen Amiel von Ax vernichten. Nemo steht plötzlich zwischen den großen Magiern, und ein Kampf um das heilige Vermächtnis entbrennt. Ein historischer Roman höchsten Ranges mit einem faszinierenden geschichtlichen Hintergrund. Schon Umberto Eco setzte dem Franziskaner William von Ockham, einem der größten Gelehrten des Mittelalters, im »Namen der Rose« ein Denkmal.

Über den Autor

Titus Müller, 1977 in Leipzig geboren, studierte Neuere deutsche Literatur, Mittelalterliche Geschichte und Publizistik in Berlin. Er lebt im Harz. Bisher sind im Aufbau Taschenbuch Verlag folgende Romane von Ihm erschienen:
»Der Kalligraph des Bischofs«
»Die Priestertochter«
»Die sieben Häupter«
»Der zwölfte Tag«
»Die Brillenmacherin«
»Die Todgeweihte«

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kermit
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite!

Ich habe mich nicht nur sehr gut unterhalten gefühlt, sondern auf unterhaltsame Art und Weise auch noch etwas dabei gelernt.

Wie bei vielen anderen Romanen, die im Mittelalter spielen, ist die Kirche stark involviert. Was mir dabei besonders gut gefällt ist, dass der Autor nicht einfach nur schwarz/weiß malt, sondern gute wie auch schlechte Seiten in den Charakteren beleuchtet. Das ist nicht nur realistischer, sondern schafft auch Spannung. Sehr gut gefällt mir, wie die Kontraste zwischen den verschiedenen beteiligten Glaubensrichtungen herausarbeitet werden.

Ein echter Pluspunkt: Bisher habe ich mich bei historischen Romanen immer vergeblich gefragt, was daran denn nun eigentlich stimmt und was nur erfunden ist. Schließlich ist es ja nur ein Roman. Hier lässt der Autor sich zum Schluss in die Karten gucken und löst auf, was an dem Roman wirklich stimmt.

Obwohl ich sonst eher englische Autoren lese, habe ich mich bei diesem Buch mal an einen deutschen Autor gewagt. Ich möchte es so zusammenfassen: Wer gern Dan Brown ließt, sich dabei aber mehr Tiefe wünscht, der liegt mit diesem Buch richtig.

Ich kann es sehr empfehlen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Katzenfan
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Mysterium ist das erste Buch, welches ich von Titus Müller gelesen habe. Der Inhalt hat mich angesprochen und anfänglich war ich auch gefesselt von der ansprechenden Art, wie das Buch geschrieben ist.
Vielleicht ist die ständige Abhandlung von Glaubensfragen nicht so ganz mein Thema, alle glauben an Gott, nur jeder auf eine andere Art und Weise, Papst und Kaiser sind verfeindet, wie das damals ja oftmalig der Fall war, die Kirche in sich ist auch nicht eins und die Inquisation verbreitet Angst und Schrecken. Wer sich nicht nicht verhält und denkt wie die katholische Kirche es vorsieht, wird verfolgt, so auch diverse Splittergruppen, wie in dem Buch beschrieben, die Reinen.
Interessant ist die Figur des William Ockham beschrieben, der den meisten Fans von historischen Romanen aus "Der Name der Rose" in Erinnerung sein wird. Seine Aussprüche, im Buch zitiert und zum Teil von ihm selbst stammend sind jedenfalls eine Bereicherung und ich finde Amiel kann es mit William in keiner Art und Weise aufnehmen, auch wenn das Volk Amiel für einen großen Magier hält. William ist mehr der Gelehrte und pariert auf seine Art auf das Mysterium von Mond- und Sonnenfinsternis.
Bis zum Schluss unverstanden für mich bleibt die Figur des Amiel, er ist nicht stark genug und verlangt es doch von den anderen, dafür ist er sogar bereit, seinen eigenen Sohn zu töten. Verzicht ist sein Motto, welches er nicht immer einhalten kann, so verfällt er der schönen Adeline, die aber liebt Nemo den Jüngeren.
Nemo und Adeline sind soweit gut beschrieben, auch wenn Nemo ein Verkleidungskünstler ist, kann er sich doch nicht glaubwürdig als hoher Herr darstellen, welchen Amiel nicht erkennt. Das war sehr unglaubwürdig beschrieben.
Der Kaiserhof samt Kaiser und Familie wird nicht wirklich intensiv beschrieben, dafür wiederholen sich immer wieder die Gedanken des Amiel.
Einige Male war ich nahe daran, das Buch wegzulegen, weil ich die kirchlichen Auseinandersetzungen nicht mehr ertragen konnte, auch sind einige Beschreibungen doch massiv brutal, wie der Mord an einem Mönch oder auch die Bechreibungen der Folter samt Tod am Scheiterhaufen.
Letztendlich konnte ich das Ende überhaupt nicht nachvollziehen, da finden alte Feinde wie Amiel und Adeline letztendlich doch zueinander zumindest kann Adeline Amiel verzeihen, aber warum Amiel den angesehenen Kaufmann, ehemals Nemo verraten musste, sodass dieser und seine Familie alles verloren hat, was er jemals besaß ist mir unverständlich, nachdem Nemo Jahre zuvor Amiel aus dem Kerker befreit und ihm so das Leben gerettet hat. Vermutlich deshalb, weil Nemo den Schatz der Reinen als Grundstein für seine Kaufmannschaft verwendet hat.
Das Buch handelt in zwei Zeitabschnitten, in der des jungen Nemo und der des gereiften Nemos, der angesehener Kaufmann geworden ist.
Auf den Disput zwischen Kaiser und Papst wird nur andeutungswiese eingegangen, dabei wäre dieses Thema wohl interessant gewesen.
Wieviele Anhänger der "Reinen" es damals in München wirklich gegeben hat, weiß ich nicht, dass so viele Menschen aber wirklich den Mut gehabt haben sollen, gegen Papst, Kirche, Kaiser und vor allem die Inquisation anzutreten, erscheint mir als nicht Historiker eher unwahrscheinlich.
Ich werde weiterhin Bücher von Tutus Müller lesen, weil sein Talent zum Schreiben erkennt man in jedem Fall in diesem Buch, und vielleicht ist für den geschichtlich zu wenig Informierten dieses Thema doch zu komplex.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Geschichte aus dem finsteren Mittelalter. Großinquisitoren, Ketzer, Mönche und viel Liebe:

München im Jahre 1356: Nemo war ein Findelkind, dessen Eltern ihn vor einem Kloster ablegten und ihm eine Münze als Andenken um den Hals hingen. Zuerst gut behütet von den Chorherren wächst Nemo unbeschwert heran, doch dann beginnen die Chorherren einer nach dem anderen zu verschwinden. Nemo muss die Kunst des Tarnens und Täuschens erlernen und sich auf eigene Faust durchschlagen. Da erscheint Amiel von Ax, ein Versprengter "Perfectus" der "Reinen" Religion. Er plant die Stadt zu übernehmen. Nemo ahnt, dass der Perfectus mehr über seine Eltern weis und schließt sich ihm als Hausdiener an. Nemos Vater hat ihm einen Hammer mit einem hohlen Stil hinterlassen. Darin ist ein Teil einer Urkunde, die Nemo nicht lesen kann. Amiel von Ax weiß was es ist und er weiß auch wer den zweiten Teil hat. Doch das will er Nemo nicht freiwillig sagen, denn er plant etwas viel Größeres. Er möchte die Stadt München übernehmen. Der Stadtinquisitor kann nicht gegen ihn an und auch William Ockham, Franziskaner und Verteidiger des Kaisers Ludwig IV gegen den Papst können nicht verhindern, dass Amiel von Ax die Stadt mit seinen Vertrauensleuten unterwandert. Er lässt den Mond blutrot werden und den Stadtinquisitor zu Eis erstarren. Selbst der herbeigerufene Großinquisitor kann sich nicht gegen ihn wehren und schließlich ist München in der Hand von Amiel von Ax. Der Kaiserhof wird belagert und zwischen den Fronten versucht Nemo nicht nur die Wahrheit über seine Eltern herauszufinden, sondern auch seine Geliebte Adeline aus den Fängen von Amiel von Ax zu retten.
Die zweite Zeitebene spielt 20 Jahre später: Nach dem Amiel von Ax verschwunden ist lebt Nemo getarnt als Kaufmann Neuhauser wieder in München. Seine Tarnung wäre perfekt, wenn nicht einer der Protagonisten zurückkäme und damit seine wahre Identität offenbart würde.

Ein hervorragendes Buch, das genau recherchiert wurde und trotzdem habe ich lange damit gerungen, ihm 5 Punkte zu geben.
Das Ende wirkt hastig hingeworfen, fast unfertig. Wie kommt Nemo wieder aus seinem Gefängnis, das er mit Amiel von Ax getauscht hat? Auch passen Titelbild und Titel nicht 100 % zum Inhalt. Auf der anderen Seite sind selbst die Streitgespräche der Gelehrten wirklichkeitsnah und das Ende ist kein "typisches" Happy End, mit klaren Grenzen zwischen Bösewichtern und den Guten. Dadurch wirkt alles viel realistischer und glaubhafter und deshalb hat dieses Buch seine 5 Sterne verdient.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Mit Worten gemalte Bilder
Der Stil von T. Müller hat mich sehr angesprochen. Seine Worte und Ausdrucksformen sind mit Bedacht gewählt, ich konnte mir das alte München sehr gut bildhaft... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von M. Unger veröffentlicht
Wird dann doch langweilig !!!
Na ja, fängt spannend an, lässt immer mehr nach und ab der Mitte des Buches dümpelt es nur noch vor sich hin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2010 von Buchleser
Kaiser Ludwig der Baier
Leider gibt es nur wenig historische Romane über Kaiser Ludwig den Baiern.Auch in diesem Roman wurde auf diese historische interessante Gestalt, die während seiner vollen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2010 von pamphalon
Neugläubige /Ketzertum/
Ein echter "Titus Müller" höchsten Ranges!
Der Täuschungskünstler Nemo hütet ein Geheimnis : Das Vermächtnis der Katharer! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2009 von Dieter Göbler
geniale Geschichte!
Hat mir absolut gut gefallen! Runde Sache, klare Charaktere, spannende Geschichte, faszinierender historischer Hintergrund (besonders für Münchenkenner! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2009 von Maria Kahlan
das mysterium
Grundsätzlich historisch gut belegt. In der Erzählung jedoch zu sprung-
hafte Zeitgeschichten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2009 von Dieter Rothärmel
Spannend und gut recherchiert
Vorab sollten sie wissen das ich persönlich ein Faible für historische Romane habe.

Allerdings ist dies mein erstes Buch von Titus Müller. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2009 von M. Gaumann
Spannendes Buch über eine spannende Zeit!
Auch mit diesem Roman versteht der junge Autor Titus Müller wieder auf hervorragende Weise zu unterhalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2008 von Woody W.
Intelligent und mit viel Herz
Ich bin ja kein Leser historischer Romane, aber diesen hier musste ich einfach ausprobieren. Nicht nur, weil ich Titus Müllers Schreibe sehr schätze, sondern weil ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2007 von Andreas Wilhelm
spannend und tiefgründig
Mit diesem Buch ist dem Autor ein interessantes und tiefgründiges Werk über das Vermächtnis der Katharer gelungen. Vielleicht liest man von Müller mehr davon. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2007 von Roland Roth
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