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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend und tiefgehend zugleich!,
Rezension bezieht sich auf: Das Mysterium (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite!Ich habe mich nicht nur sehr gut unterhalten gefühlt, sondern auf unterhaltsame Art und Weise auch noch etwas dabei gelernt. Wie bei vielen anderen Romanen, die im Mittelalter spielen, ist die Kirche stark involviert. Was mir dabei besonders gut gefällt ist, dass der Autor nicht einfach nur schwarz/weiß malt, sondern gute wie auch schlechte Seiten in den Charakteren beleuchtet. Das ist nicht nur realistischer, sondern schafft auch Spannung. Sehr gut gefällt mir, wie die Kontraste zwischen den verschiedenen beteiligten Glaubensrichtungen herausarbeitet werden. Ein echter Pluspunkt: Bisher habe ich mich bei historischen Romanen immer vergeblich gefragt, was daran denn nun eigentlich stimmt und was nur erfunden ist. Schließlich ist es ja nur ein Roman. Hier lässt der Autor sich zum Schluss in die Karten gucken und löst auf, was an dem Roman wirklich stimmt. Obwohl ich sonst eher englische Autoren lese, habe ich mich bei diesem Buch mal an einen deutschen Autor gewagt. Ich möchte es so zusammenfassen: Wer gern Dan Brown ließt, sich dabei aber mehr Tiefe wünscht, der liegt mit diesem Buch richtig. Ich kann es sehr empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
nicht so mystisch wie gedacht........,
Von Katzenfan "tom-zwerg" (Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Mysterium (Gebundene Ausgabe)
Das Mysterium ist das erste Buch, welches ich von Titus Müller gelesen habe. Der Inhalt hat mich angesprochen und anfänglich war ich auch gefesselt von der ansprechenden Art, wie das Buch geschrieben ist.Vielleicht ist die ständige Abhandlung von Glaubensfragen nicht so ganz mein Thema, alle glauben an Gott, nur jeder auf eine andere Art und Weise, Papst und Kaiser sind verfeindet, wie das damals ja oftmalig der Fall war, die Kirche in sich ist auch nicht eins und die Inquisation verbreitet Angst und Schrecken. Wer sich nicht nicht verhält und denkt wie die katholische Kirche es vorsieht, wird verfolgt, so auch diverse Splittergruppen, wie in dem Buch beschrieben, die Reinen. Interessant ist die Figur des William Ockham beschrieben, der den meisten Fans von historischen Romanen aus "Der Name der Rose" in Erinnerung sein wird. Seine Aussprüche, im Buch zitiert und zum Teil von ihm selbst stammend sind jedenfalls eine Bereicherung und ich finde Amiel kann es mit William in keiner Art und Weise aufnehmen, auch wenn das Volk Amiel für einen großen Magier hält. William ist mehr der Gelehrte und pariert auf seine Art auf das Mysterium von Mond- und Sonnenfinsternis. Bis zum Schluss unverstanden für mich bleibt die Figur des Amiel, er ist nicht stark genug und verlangt es doch von den anderen, dafür ist er sogar bereit, seinen eigenen Sohn zu töten. Verzicht ist sein Motto, welches er nicht immer einhalten kann, so verfällt er der schönen Adeline, die aber liebt Nemo den Jüngeren. Nemo und Adeline sind soweit gut beschrieben, auch wenn Nemo ein Verkleidungskünstler ist, kann er sich doch nicht glaubwürdig als hoher Herr darstellen, welchen Amiel nicht erkennt. Das war sehr unglaubwürdig beschrieben. Der Kaiserhof samt Kaiser und Familie wird nicht wirklich intensiv beschrieben, dafür wiederholen sich immer wieder die Gedanken des Amiel. Einige Male war ich nahe daran, das Buch wegzulegen, weil ich die kirchlichen Auseinandersetzungen nicht mehr ertragen konnte, auch sind einige Beschreibungen doch massiv brutal, wie der Mord an einem Mönch oder auch die Bechreibungen der Folter samt Tod am Scheiterhaufen. Letztendlich konnte ich das Ende überhaupt nicht nachvollziehen, da finden alte Feinde wie Amiel und Adeline letztendlich doch zueinander zumindest kann Adeline Amiel verzeihen, aber warum Amiel den angesehenen Kaufmann, ehemals Nemo verraten musste, sodass dieser und seine Familie alles verloren hat, was er jemals besaß ist mir unverständlich, nachdem Nemo Jahre zuvor Amiel aus dem Kerker befreit und ihm so das Leben gerettet hat. Vermutlich deshalb, weil Nemo den Schatz der Reinen als Grundstein für seine Kaufmannschaft verwendet hat. Das Buch handelt in zwei Zeitabschnitten, in der des jungen Nemo und der des gereiften Nemos, der angesehener Kaufmann geworden ist. Auf den Disput zwischen Kaiser und Papst wird nur andeutungswiese eingegangen, dabei wäre dieses Thema wohl interessant gewesen. Wieviele Anhänger der "Reinen" es damals in München wirklich gegeben hat, weiß ich nicht, dass so viele Menschen aber wirklich den Mut gehabt haben sollen, gegen Papst, Kirche, Kaiser und vor allem die Inquisation anzutreten, erscheint mir als nicht Historiker eher unwahrscheinlich. Ich werde weiterhin Bücher von Tutus Müller lesen, weil sein Talent zum Schreiben erkennt man in jedem Fall in diesem Buch, und vielleicht ist für den geschichtlich zu wenig Informierten dieses Thema doch zu komplex. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packendes Buch im Stil von Der Name der Rose,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Mysterium (Gebundene Ausgabe)
Eine Geschichte aus dem finsteren Mittelalter. Großinquisitoren, Ketzer, Mönche und viel Liebe:München im Jahre 1356: Nemo war ein Findelkind, dessen Eltern ihn vor einem Kloster ablegten und ihm eine Münze als Andenken um den Hals hingen. Zuerst gut behütet von den Chorherren wächst Nemo unbeschwert heran, doch dann beginnen die Chorherren einer nach dem anderen zu verschwinden. Nemo muss die Kunst des Tarnens und Täuschens erlernen und sich auf eigene Faust durchschlagen. Da erscheint Amiel von Ax, ein Versprengter "Perfectus" der "Reinen" Religion. Er plant die Stadt zu übernehmen. Nemo ahnt, dass der Perfectus mehr über seine Eltern weis und schließt sich ihm als Hausdiener an. Nemos Vater hat ihm einen Hammer mit einem hohlen Stil hinterlassen. Darin ist ein Teil einer Urkunde, die Nemo nicht lesen kann. Amiel von Ax weiß was es ist und er weiß auch wer den zweiten Teil hat. Doch das will er Nemo nicht freiwillig sagen, denn er plant etwas viel Größeres. Er möchte die Stadt München übernehmen. Der Stadtinquisitor kann nicht gegen ihn an und auch William Ockham, Franziskaner und Verteidiger des Kaisers Ludwig IV gegen den Papst können nicht verhindern, dass Amiel von Ax die Stadt mit seinen Vertrauensleuten unterwandert. Er lässt den Mond blutrot werden und den Stadtinquisitor zu Eis erstarren. Selbst der herbeigerufene Großinquisitor kann sich nicht gegen ihn wehren und schließlich ist München in der Hand von Amiel von Ax. Der Kaiserhof wird belagert und zwischen den Fronten versucht Nemo nicht nur die Wahrheit über seine Eltern herauszufinden, sondern auch seine Geliebte Adeline aus den Fängen von Amiel von Ax zu retten. Die zweite Zeitebene spielt 20 Jahre später: Nach dem Amiel von Ax verschwunden ist lebt Nemo getarnt als Kaufmann Neuhauser wieder in München. Seine Tarnung wäre perfekt, wenn nicht einer der Protagonisten zurückkäme und damit seine wahre Identität offenbart würde. Ein hervorragendes Buch, das genau recherchiert wurde und trotzdem habe ich lange damit gerungen, ihm 5 Punkte zu geben. Das Ende wirkt hastig hingeworfen, fast unfertig. Wie kommt Nemo wieder aus seinem Gefängnis, das er mit Amiel von Ax getauscht hat? Auch passen Titelbild und Titel nicht 100 % zum Inhalt. Auf der anderen Seite sind selbst die Streitgespräche der Gelehrten wirklichkeitsnah und das Ende ist kein "typisches" Happy End, mit klaren Grenzen zwischen Bösewichtern und den Guten. Dadurch wirkt alles viel realistischer und glaubhafter und deshalb hat dieses Buch seine 5 Sterne verdient. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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