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Das Museum der gestohlenen Erinnerungen, Unbekannter Einband – 1. Januar 1997


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Thienemann Verlag Stuttgart, (1. Januar 1997)
  • ISBN-10: 3522171209
  • ISBN-13: 978-3522171205
  • ASIN: B002BRA99C
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.676.610 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ralf Isau wurde 1956 in Berlin geboren. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart und arbeitet neben dem Schreiben als Computer-Fachmann. Sein erster Roman war eigentlich nur als Geschenk für seine damals neunjährige Tochter gedacht. Inzwischen sind von Ralf Isau viele Romane erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt worden. Sein Roman "Museum der gestohlenen Erinnerungen" wurde 1997 als bestes Jugendbuch mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jasmin Buch am 5. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Obwohl ich mich nicht so stark für geschichtliche Dinge interessiere und eher naturwissentschaftlich veranlagt bin, hat mich dieses Buch bereits nach den ersten Seiten gefesselt.

Die aufgebaute Spannung wird im Laufe der Handlung immer größer und so konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Nicht zuletzt auch deshalb, weil es mein Forscherherz angesprochen hat. Die Personen des Buches finden nach und nach kleine Hinweise und scheinbar zufällige Sätze in Büchern und stellen immer mehr Zusammenhänge fest. Da wird man als Leser automatisch zum Mitforscher und möchte unbedingt mehr herausfinden.

Und obwohl man natürlich eigentlich weiß, dass es eine Traumwelt wie Quassinja nicht gibt, ist man nach dem Lesen dieses Buches nicht mehr so überzeugt davon. Der Autor bringt hier Phantasie und Wirklichkeit sehr stark zur Überschneidung. Manchmal wäre ich am liebsten nach dem Lesen einiger Kapitel selbst nach Berlin gefahren um mich von der Existenz einiger Figuren selbst zu überzeugen.

Fazit: ein gelungenes Werk und auf jeden Fall lesenswert!
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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Talina am 15. Februar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Was tun, wenn man keinen Vater mehr hat? - Falsch, man hat noch einen Vater, man hat ihn aber vergessen. Nicht, dass man vergessen hätte, ihm etwas zu kaufen, oder man hätte vergessen, ihn zu abzuholen, nein, man hat einfach von einen Tag auf den anderen keine Erinnerung mehr an ihn. Nichts! So geht es Jessica und ihrem Zwillingsbruder Oliver, sie wissen, da sollte etwas sein, aber ein dicker Schleier verdeckt alles, was ihren Vater betrifft.
Nach Recherchen und dem Finden des Tagebuches ihres Vaters stoßen sie auf einen Grund dieses spontanen Erinnerungsverlustes und stoßen noch auf etwas anderes: Die Welt Quassinja, das Reich der verlorenen Erinnerungen. Ist ihr Vater dort? Wenn ja, warum?
Zusammen - und doch getrennt - begeben sich die Zwillinge auf die abenteuerliche Suche nach ihrem Vater, bei der sie nicht nur ungewöhnliche Freunde finden, sondern auch auf gefährliche Gegner treffen.
Wiedermal ein Roman von Ralf Isau, der einen auch noch außerhalb der "Lesezeiten" nicht mehr loslässt, in den Alltag verfolgt und ein paar Verwirrungen unserer Zeit zu entwirren versucht.
Das Buch, das niemals verstauben wird, es hat Ambitionen zum Lieblingsroman! (Mich hat er mit Haut und Haaren für sich eingenommen!!!)
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von andreaszirnig@yahoo.com am 15. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Personen und Gegenstände, an die sich niemand mehr erinnert, gehen in diesem Roman als Geistwesen in das Traumland Quassinja über und leben dort gemeinsam mit diversen Ungeheuern aus den vergessenen Alpträumen der Menschen. Der verstorbene Tyrann Xexano und der Altertumsforscher Pollok bringen diese Ordnung durcheinander, als sie über einen vorchristlichen Torbogen im Berliner Pergamon-Museum in die jeweils andere Welt wechseln. Xexano stiehlt Polloks Kindern und Arbeitskollegen jede Erinnerung an den Wissenschaftler und lässt alle möglichen Objekte verschwinden, um seine eigene Existenz zu verschleiern. Das spornt die Kinder zu Recherchen an, die ins Babylon des Alten Testaments führen.
Das Konzept erinnert an Harry Potter: In einer Parallelwelt strebt ein skrupelloser Bösewicht nach der Weltherrschaft und wird von einem 14-jährigen Jungen an der Machtübernahme gehindert. Diese Welt ist voll von alten Mythen und Sagengestalten wie Einhörnern, Zentauren und geflügelten Pferden. In Quassinja kommt noch ein historisches Raritätenkabinett dazu: Napoleons Mantel, König Arthus Tisch, Albert Schweizers Arzttasche u.Ä. als personifizierte Erinnerungen.
Der Handlungsverlauf ist in beiden Welten spannend, die Schilderungen sind allerdings teilweise langatmig und die Handlungslogik darf man nicht allzu kritisch hinterfragen: Wenn Vater Pollok den entscheidenden Verdacht in seinem Tagebuch nicht ausspricht, weil er "so unglaublich" ist (S. 39), fragt man sich, wozu der Mann überhaupt ein Tagebuch führt. Wieso das Reich der Erinnerungen im 19. Jh. plötzlich abreißt und z.B. keine Grammophone oder Automobile beherbergt, bleibt ebenfalls ein Rätsel.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Januar 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich sind die Zwillinge Jessica und Oliver sicher: sie haben keinen Vater, oder zumindest können sie sich an keinen erinnern. Aber die Polizei und die zahllosen Bilder eines ihnen unbekannten Mannes zeugen vom Gegenteil.
Die Reise durch die geheimnisvolle Welt Quassinja auf der Suche nach der Wahrheit, und nach ihren Vater fesselt regelrecht an das Buch. Auch bei dem regelmäßige Sprung zwischen den Welten d.h. zwischen Quassinja und Berlin wir die Spannung kaum abgebrochen, denn schon nach wenigen Worten ist man wieder in die Handlung verstrickt. Es gibt nur wenige Bücher die gleichermaßen spannend, informativ, anrührend und aufrüttelnd sind. Für jeden zu empfehlen der sich auch für Geschichte interessiert. Egal ob altertümlich oder neuzeitlich, Geschichte und Archeologie in einer so packenden Geschichte verpackt.
Ein Protest gegen die Volkskrankheit "Vergessen", der deutlich zeigt, dass wir unsere vergangenen Fehler zwar nicht ungeschehen machen können aber verhindern können das sie sich wiederholen.
Einfach klasse !!!!!!!!
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