... trotzdem kann ich die abgrundtief schlechten Bewertungen einiger meiner Vorredner nicht verstehen. Klar, Baxter setzt voraus, daß man nicht nur oberflächlich (nicht abwertend gemeint) unterhalten werden will, sondern auch ein gewisses Maß an wissenschaftlichem Interesse aufbringt und "Erklärungen" und mathematisch-wissenschaftlichen Background geboten bekommen will. Ja, die im Buch vorkommende "Weltuntergangstheorie" (Carter-Katastrophe) basiert auf einer mathematischen Milchmädchenrechnung, aber das muß man erstmal nachvollziehen, um darauf zu kommen, im Web findet man jedenfalls so mache Diskussion darüber, also kann es so platt nicht sein ... Besser als in Star Trek (und das sage ich als Trekkie!): Bombastische Begriffe (Schwere gravimetrische Störung) ohne jede Erklärung dazu. Ich mag Baxters Multiversum Zyklus, seine Erzählweise und Charaktere, auch wenn es in der Tat manchmal "schwer" zu lesen ist und sicher nichts, was man mal eben an einem Wochenende "wegliest". Aber "anspruchsvoll" mit "schlecht" gleichzusetzen, finde ich ein wenig unfair, das wird dem Buch nicht gerecht. Vielleicht hätte man da lieber mit "Nichts für mich" kommentiert und eine neutrale Bewertung vergeben, oder das Bewerten gleich ganz gelassen ...