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Das Multiversum 02. Raum
 
 
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Das Multiversum 02. Raum [Taschenbuch]

Stephen Baxter , Martin Gilbert
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453213572
  • ISBN-13: 978-3453213579
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 433.654 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am Ende von Zeit, dem fulminanten ersten Band von Baxters neuester Weltraum-Saga fragte man sich, was nach dieser Reise ans Ende der Zeit noch folgen könnte. Doch wenn ein SF-Autor seiner Trilogie den Namen Das Multiversum gibt, so sollte man nicht unbedingt drei Bände in chronologischer Folge erwarten: Raum ist nicht die Fortsetzung, sondern vielmehr eine mögliche Alternative zum ersten Bandes.

Wiederum trägt die Hauptfigur den Namen Malenfant, ist Ex-Astronaut und beklagt zutiefst den Niedergang der amerikanischen Raumfahrt. Doch diesmal ist seine Frau Emma schon früh an Krebs gestorben, und ohne ihre Unterstützung ist sein privates Raumfahrtunternehmen gescheitert. Mit 60 Jahren tingelt Malenfant nur noch durch die Talkshows und verfolgt voll bitterem Neid die japanische Besiedelung des Mondes. Für seine Vorträge über die seiner Ansicht nach so notwendige Kolonisierung des Weltalls erntet er nur höfliches Desinteresse.

Da lädt ihn eines Tages die japanische Wissenschaftlerin Nemoto ein, um mit ihm eine ungeheure Entdeckung zu teilen: Sie hat im Asteroidengürtel des Sonnensystems Anzeichen von intelligentem Leben entdeckt. Die "Gaijin", bizarre Maschinenwesen, sind aus den Tiefen des Alls gekommen, um nahe der Erde Rohstoffe abzubauen. Ihre Ziele bleiben rätselhaft, und so erwacht Malenfant zu neuer Entschlossenheit und begibt sich auf eine lange Reise.

Wenn sich während der letzten Milliarden von Jahren auch auf anderen Planeten intelligentes Leben entwickelt hat -- warum hat es sich nicht schon lang über die ganze Galaxis ausgebreitet? Dieses alte Paradoxon ist der Ausgangspunkt von Raum, mit dem Baxter genug Ideenreichtum beweist, um eine Geschichte mindestens zweimal erzählen zu können. Dabei irritiert er zwar durch einige Handlungssprünge durch die Geschichte der seltsam apathischen Menschheit. Und auch wie schon im ersten Band sind die handelnden Personen blass und wenig emotional gezeichnet. Doch Das Multiversum ist Hard-SF reinsten Wasser -- die Geschichte dient in erster Linie dazu, eine Überfülle naturwissenschaftlicher Fakten, spekulativer Visionen und Gedankenexperimente zu vermitteln. Wer daran seine Freude hat, den erwartet ein echter Leckerbissen. --Birgit Will

Über den Autor

Stephen Baxter, 1957 geboren, wächst in Liverpool auf. Er studiert Mathematik in Cambridge und Southampton. Seine ersten Kurzgeschichten verkauft er 1986, sein erster Roman Raft erschien 1991 Stephen Baxter ist verheiratet und lebt in Buckinghamshire.Martin Gilbert, geboren 1936 in London, ist ein international renommierter britischer Historiker, der sich auf die Themen Judentum und Israel spezialisiert hat. Bekannt geworden ist er durch eine weltweit hoch gelobte Churchill-Biographie, als Autor von Beschreibungen des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie durch mehrere Bücher über den Holocaust. Er hat außerdem zwölf historische Atlanten veröffentlicht. Seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt worden. Martin Gilbert lebt in London.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Obwohl dieser Band bei anderen Lesern nicht so gut anzukommen scheint, ist er für mich der absolute Höhepunkt der "Multiversum" - Triologie: spannender Lesestoff und eine Fülle naturwissenschaftlicher Spekulatioen plausibel in die Zukunft weitergesponnen! Die Grundidee einer fremden Rasse, die "Gaijin", die sich von Sonnensystem zu Sonnensystem fortbewegt (bei Baxter als Naturwissenschaftler gibt es natürlich keinen magischen Überlichtantrieb, sondern dies zieht sich über Generationen hin!) und dabei in unserem Sonnensystem beginnt, den Asteroidengürtel auszubeuten, bildet den Anfang einer spannenden Odyssee durch die halbe Galaxis und darüber hinaus. Später zeigt sich, dann daß die scheinbar unbezwinglichen "Gaijin" gar nicht die eigentliche Gefahr sind.
Nicht nur Hardcore SF, sondern auch eine spannende Handlung machen dieses Buch zu einem TOP-SF Roman!
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "hbt-3"
Nun, der neue Roman von Stephen Baxter erzählt auch wieder eine Phantastische Geschichte, in der auch einige Charakter aus dem ersten Teil dieser Serie wieder auftauchen. Jedoch haben Sie jetzt eine vollkommen neue/veränderte Vergangenheit.

Doch dieser neue Plott mit den Roboter-Aliens und den Zerstörern und den verschiedenen Handlungsfäden ist bei weitem nicht mehr so flüssig zu lesen wie der erste Teil. Es zieht sich alles unnötig in die Länge. Selbst wenn man einige Seiten nur bruchstückhaft überfliegt, kommt man problemlos mit der wenig spannenden Handlung mit.

Im großen und ganzen aber ein guter SF Roman mit tollen Ideen, die auch realistisch umgesetzt bzw. erzählt werden. Trotzdem ist Zeit "Zeit. Das Multiversum 01" für mich der bessere Roman.

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12 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
700 Seiten Schrott 3. Februar 2003
Ein völlig uninspirierter Roman - die Ausgangsidee finde ich gut, nämlich einen Romanzyklus aufzusetzen, dessen unterschiedliche Bände im selben Universum angesiedelt sind, jedoch inhaltlich nicht aufeinander aufbauen, sondern unterschiedliche Geschichten erzählen. Einige Charaktere aus dem ersten Band "Zeit" tauchen auch wieder im zweiten Band auf. Und das ist auch schon alles, was es positives über den zweiten Band zu sagen gibt.

Stephen Baxter verschenkt sämtliches Potenzial, dass die durchaus interessante Grundidee der Geschichte bietet. Der Roman ist ohne einen erkennbaren Handlungsstrang angelegt. Über 700 Seiten verliert sich der Autor in langweiligsten Schilderungen physikalischer Details und belanglosen Dialogen. Ein derart ödes Buch habe ich noch nicht gelesen. Dabei bietet die Idee "überall im Universum sprießt Leben, in den unterschiedlichsten Formen" eine Menge Möglichkeiten, eine spannende Geschichte zu entwickeln.

Wenn man sich jedoch für die physikalischen Implikationen interessiert, sei zur Lektüre einer beliebigen Dissertation aus der theoretischen Physik geraten - die liest sich mit Sicherheit spannender.

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