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Das Monstrum, Tommyknockers
 
 
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Das Monstrum, Tommyknockers [Taschenbuch]

Stephen King
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1993 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 677 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 6 (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453036972
  • ISBN-13: 978-3453036970
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 185.135 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bobbi Anderson ahnt nicht, was sie sich und den Bewohnern des kleinen Ortes Haven im US-Bundesstaat Maine antut, als sie eines Tages über ihr Schicksal stolpert. Es ist kein Ast oder Stein, es ist ein Raumschiff aus einer weit entfernten Galaxie, das nur darauf wartet, ausgegraben zu werden.

Aus reiner Neugier beginnt die Schriftstellerin einiger Westernromane tiefer zu graben und nur langsam merkt sie, dass sie plötzlich Ideen hat, die ihr noch nie in den Sinn gekommen sind. Doch sie ist nicht die Einzige, die bahnbrechende Ideen hat. Ganz Haven scheint im Umbruch zu sein. Nach kurzer Zeit geht der Ort vom lokalen Stromnetz, weil man nun selbst für die Energie sorgen kann. Und auch James Gardener - seines Zeichens gescheiterter Autor, Alkoholiker und Exfreund von Bobbi - staunt nicht schlecht, als er sieht, dass Bobbi, sonst handwerklich eher unbegabt, während einiger Tage Erfindungen gemacht hat, die die Welt verändern könnten.

Bobbi bringt Jim Gardener dazu, ihr beim Ausgraben des Schiffes zu helfen.

Die Bewohner Havens, allen voran Bobbi, sind nun zunehmend fähig, Gedanken zu lesen. Einzig Jim Gardener, der eine Metallplatte im Schädel als Andenken an einen Skiunfall hat, ist von dieser Entwicklung ausgeschlossen ("Er und der Rest von Haven spielten immer noch auf die altmodische Art Poker").

Doch das Ausgraben des Schiffes hat nicht nur gute Seiten. Die Bewohner Havens verändern sich. Zuerst fallen ihnen ihre Zähne aus, es folgt Haarausfall und plötzlich merkt Gardener, der der Entwicklung aufgrund seiner teilweisen Immunität weit hinterherhinkt, dass sich die Leute auch körperlich verändern. Er bemerkt auch Gefühllosigkeit und Mordlust unter den "neuen und verbesserten" Havenern.

Er sondert sich immer mehr von Bobbi ab, die er kaum mehr wiedererkennt; immer klarer erkennt er, dass die Lage sich für die Menschheit verschlimmert.

Als sie das Raumschiff freigelegt haben und hineinklettern, erkennt Gardener, der sich nicht von der Hysterie hat anstecken lassen, dass die "Tommyknockers", die Außerirdischen längst tot sind. Ihre Technologie aber hat überdauert und hat nun Haven in ihren Bann gezogen, so dass die Bewohner nach und nach auch zu "Tommyknockers" werden. Er beschließt der Sache ein Ende zu machen und fliegt mit dem Raumschiff ins Weltall.

Der Name "Tommyknockers" stammt aus einem kleinen Vers, den Gardener im Sinn hat, als er nach Haven kommt. Bobbi liest den Namen in seinen Gedanken, und da es egal ist, wie die "Invasoren" heißen, verwendet sie ihn schließlich auch. Den zu "Tommyknockers" Mutierenden ist es laut Bobbi egal, welchen Namen man ihnen gibt. Sie seien schon auf mehreren Welten gewesen, und man hat sie mal so, mal anders genannt; jedenfalls sei der Name unwichtig.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Autorenportrait

Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Er war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman 'Carrie' der Durchbruch gelang. Seither hat er mehr als 30 Romane geschrieben und über 100 Kurzgeschichten verfasst und gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit.

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45 Rezensionen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der typischste aller Kings, 5. September 2003
Von 
S. Ganser "SamBruce" (Aachen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Monstrum, Tommyknockers (Taschenbuch)
Diese Kritik entstand nach zweimaligem Lesen des fast 900 Seiten starken Romans. Gegenstand der Erzählung ist ein im Erdboden der Wälder Maines eingebohrtes Raumschiff, das von der alleine lebenden Bobbie und ihrem Hund Peter bei einem Spaziergang entdeckt wird. Das seltsame Material des "Monstrums" hat scheinbar eine Wirkung auf die umliegende Ortschaft. Jede Person verändert sich auf eigene Weise. Bobbies bester Freund Gardener wird durch eine Eingebung gerade noch vom Selbstmord abgehalten und besucht nach langer Zeit seine langjährige Freundin in Maine. Er muss feststellen, dass sie sich verändert hat; genau wie alle anderen.
Dies ist die Ausgangsbasis für eine eigentlich King-untypische Story (Ausserirdische und UFOs), die allerdings auf beste King-Manier umgesetzt wurde. So spielt die naturgebundene Umgebung Maines eine größere Rolle denn je, im "Ersten Buch" (Der Roman ist in drei Bücher eingeteilt) wird dementsprechend die Entdeckung des Schiffs geschildert, und im zweiten Buch geht King auf einige der Stadtbewohner sowie ihre Veränderungen ein. Für King ein wichtiges stilistisches Element, denn in dem man stärker auf die Charaktere eingeht, fühlt man sich stärker in diese hinein und wird durch den aufkommenden Horror auch persönlich ins Geschehen gezogen. Das dritte Buch führt dann zum Finale, in dem endlich die Tür zum Raumschiff ausgegraben wird und sich Gardener dem Bösen gegenüberstellen muss... allerdings greift dieses aus einer anderen Richtung an, als man erwarten würde.
Es gibt wirklich einige extrem spannende Passagen (z.B. als Gardener vor der Hütte steht und sich die "Verwandelten" aus dem Hintergrund nähern, und er schafft es nicht, den Schlüssel aus dem Schloß zu ziehen). Die Aufbaustruktur ist - ähnlich wie bei "Needful Things" - sehr klug angelegt, so daß die Spannung durch den flüssigen Aufbau bis zum Finale erhalten bleibt. Einzig störend sind - und dafür gibts den Punkt Abzug - einige Längen, vor allem zu Beginn (z.B. die zwar recht amüsante, aber auf diese Weise unnötige Einführung Gardeners über die Party, auf der er einen Skandal provoziert). Lässt man sich weder davon noch von den vielen Erzählsträngen stören, so wird man mit den "Tommyknockers" durchaus seine Freude haben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen typischer King, 17. November 2009
Von 
In der verschlafenen Kleinstadt Haven im US-Bundesstaat Maine stolpert
Einsiedlerin Bobby Anderson eines Tages im Wald über ein Stück Metall, das
im Boden steckt. Neugierig geworden fängt sie an zu graben und muß
feststellen, daß alle ihre Vermutungen, um was es sich handeln könnte -
Fahrrad, PKW, Flugzeug... - dadurch widerlegt werden, daß das Ding zu groß
ist. Aus ihrer Neugierde wird Besessenheit, und in den folgenden Wochen
und Monaten kommt sie fast jeden Tag zum Graben heraus. Dabei bemerkt sie
weder, daß in dem Wald keine Vögel zwitschern oder sonst irgendwelche
Tiere zu hören sind, noch, daß sie sich selbst anfängt zu verändern.

Trunkenbold Jim Gardener ist am Boden - seine Frau hat sich von ihm
scheiden lassen, nachdem er sie im Rausch angeschossen hat, seinen Job ist
er los. Eines Morgens erwacht er mit einem Kater an einem See, nachdem er
abends zuvor bei einer Feier rausgeworfen wurde. Er denkt darüber nach,
seinem Leben ein Ende zu machen, doch als hätte er eine telpathische
Nachricht empfangen, hatte er plötzlich eine Eingebung, daß seine alte
Freundin Bobby Anderson seine Hilfe braucht. Er macht sich auf den langen
Weg nach Haven - und findet eine völlig unterernährte Bobby vor. Darüber
hinaus muß Jim feststellen, daß es in Bobby Haus vor selbsgebauten
Erfindungen nur so wimmelt.

Inzwischen hat sich der Einfluß des unheimlichen Metallgegenstandes auf
ganz Haven ausgeweitet - Menschen verlieren ihre Zähne und machen die
unglaublichsten Erfindungen. Besucher verlassen Haven fluchtartig, weil
sie unter Kopfschmerzen und Übelkeit leiten. So bemerkt niemand, daß ganz
Haven und seine Einwohner allmählich in etwas Unheimliches transformiert
werden. Nur Jim Gardener ist gegen diesen Einfluß immun, allerdings
scheint seine Alkoholsucht ihn zu hinden, etwas gegen die Vorgänge in
Haven zu unternehmen.

Ein typischer King: Zunächst nimmt der Autor sich viel Zeit, Pesonen
einzuführen, Atmosphäre zu erzeugen und Spannung aufzubauen. Dabei sind
es gerade die kleinen, unbedeutenden Nebenhandlungen, die das Ganze
realistisch machen. Dann gibt es das namenlose, nicht greifbare Böse - und
typisch ist auch, daß die Helden keine strahlenden Siegertypen sind,
sondern Verlierer wie in diesem Fall der Alkoholiker Jim Gardener.
Spannend, unheimlich und mitreißend, sehr zu empfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen SEHR GUTER SCIENCE FICTION ROMAN, 14. Januar 2011
Zusammen mit Es/Needful Things und The Stand einer der besten Romane von King, nebenbei noch einer der besten SF Romane, die ich je gelesen habe!
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