Allein der Bandname ist sinngebend für die Musik, da erwarte ich textlich und musikalisch doch nicht viel, oder? Immerhin 15 reguläre Tracks plus 3 entbehrliche Bonussongs mit einer Spielzeit von etwa 41 Minuten; das Ganze ist noch ordentlich produziert. Nenne die Musik wie Du willst, Deathcore, poppiger Electro-Grind/Death, simpel ist die Mucke auf jeden Fall, sehr eingängiger Deathcore mit schönen tiefen Growls zwischendurch und poppig melodischen Keyboardparts und eigenwillig einfachen deutschen Texten, wahrscheinlich ist da Gengis Thron anspruchsvoller, aber für den Lacher zwischendurch, wenn es mal nicht Despised Icon, Whitechapel, Beneath the massacre oder andere Konsorten sein muss, taugt das Teil sowieso, bierernst sollte man den Silberling nicht nehmen. Neben den Kinderliedersongs überzeugen die eigenen Kompositionen genauso und zaubern ein kleines Lächeln im Gesicht, allein der Beginn von Extrem erinnert an Zeiten, wenn es auf der Toilette mal wieder schweisstreibend wird bei Verstopfungsproblemen... Über Sinn und Unsinn lässt sich bei Musik immer streiten, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Insgesamt eine kurzweilige eigenständige sinnfreie Unterhaltung, die auch live ganz nett als Vorband von Callejon funktionierte, mit echtem Drummer wäre es vielleicht etwas authentischer. Auf die Dauer verliert sich aber der Spassbonus schnell, somit ist das Ganze wie Bubblegum-Pop schnell ausgelutscht bei einfacher Songstruktur, deswegen nur 4 Sternchen.
Anspieltipps: Schlaf Kindlein Schlaf, Das Monster aus dem Schrank, Extrem