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Das Monster von Florenz
 
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Das Monster von Florenz [Gebundene Ausgabe]

Michele Giuttari
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 442 Seiten
  • Verlag: Ehrenwirth; Auflage: 1., Aufl. (20. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3431037135
  • ISBN-13: 978-3431037135
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 388.517 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michele Giuttari
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In der Zeit von 1974 bis 1985 wurde in der Umgebung von Florenz eine Serie von grausamen Morden verübt, die als "Verbrechen des Monsters von Florenz" in die Geschichte eingegangen sind. Jahrelang hielt sich die These vom in Eigenregie handelnden Serienkiller. Als Michele Giuttari 1995 die Leitung der Mordkommission von Florenz übernimmt und das umfangreiche Beweismaterial sichtet, stellt er fest, dass im Rahmen des Prozesses mehrfach wichtige Daten unterschlagen wurden. Er erwirkt, dass der Fall nachträglich wieder aufgerollt wird.
Für Commissario Giuttari nimmt nun ein mühevoller Weg seinen Lauf, nicht zuletzt deshalb, weil der mysteriöse Fall immer weitere Kreise zieht. Und es gibt offensichtlich einflussreiche Persönlichkeiten, die großes Interesse daran hegen, dass die Wahrheit weiterhin ein wohlgehütetes Geheimnis bleibt.

Klappentext

In der Zeit von 1974 bis 1985 wurde in der Umgebung von Florenz eine Serie von grausamen Morden verübt, die als Verbrechen des Monsters von Florenz in die Geschichte eingegangen sind. Jahrelang hielt sich die These vom in Eigenregie handelnden Serienkiller. Als Michele Giuttari 1995 die Leitung der Mordkommission von Florenz übernimmt und das umfangreiche Beweismaterial sichtet, stellt er fest, dass im Rahmen des Prozesses mehrfach wichtige Daten unterschlagen wurden. Er erwirkt, dass der Fall nachträglich wieder aufgerollt wird. Für Commissario Giuttari nimmt nun ein mühevoller Weg seinen Lauf, nicht zuletzt deshalb, weil der mysteriöse Fall immer weitere Kreise zieht. Und es gibt offensichtlich einflussreiche Persönlichkeiten, die großes Interesse daran hegen, dass die Wahrheit weiterhin ein wohlgehütetes Geheimnis bleibt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss gleich zu Anfang zugeben, dass ich ueber das sog. "Monster von Florenz" zuvor bereits ein anderes Buch eines Autors gelesen hatte, der eine voellig andere Theorie - nicht weniger glaubwuerdig - vertritt als Giuttari, und von daher nicht voellig unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen bin.

Leider hat Giuttari sich in seiner Verschwoerungstheorie ueber mehrere Mittaeter und angebliche Auftraggeber in hoechsten Kreisen dermassen festgebissen, dass seine Ermittlungen ueberwiegend seinem Wunschdenken zu folgen scheinen. Er hoert, was er hoeren will und sieht, was er sehen will, nur um seine Verschwoerungstheorie, die in der zweiten Haelfte des Buches ins Absurde abgleitet, zu "beweisen".

Er ueberzeugt zunaechst noch einigermassen damit, dass es moeglichweise Mitwisser und Zeugen gegeben hat, die aus vielfaeltigen Gruenden nicht hervorgetreten sind. Aber nun plaudern auf einmal alle moeglichen Leute - inklusive des Dorftrottels - ueber ihre spektakulaeren Beobachtungen und ihre angebliche Tatbeteiligung. Giuttari scheint dabei gar nicht auf die Idee zu kommen, dass er es hier mit der klassischen Geruechtekueche, Hoerensagen und wahrscheinlich falschen "Gestaendnissen" von Leuten zu tun hat, die sich dank ihres Geschwaetzes zum ersten Mal in ihrem Leben im Rampenlicht sehen. Weiss Giuttari nicht, dass dies die typischen Randerscheinungen spektakulaerer Verbrechen sind?

Sicher gibt es einige wenige Beispiele von Seriemoerdern, die Komplizen hatten. Aber dass eine ganze Gruppe von Menschen ueber Jahrzehnte hinweg grausame Morde an unbescholtenen jungen Leuten nicht nur deckt, sondern daran verwickelt ist? Das alleine erscheint schon sehr weit hergeholt, aber als Giuttari dann Beweise fuer einen angeblichen Satanskult zu entdecken glaubt, wird es absurd. Wenn es sich um einen Roman und nicht um tatsaechlich geschehene Morde handeln wuerde, koennte man fast lachen.

Wie fast alle Verschwoerungstheoretiker glaubt auch Giuttari sich von hoechster Stelle in seinen Ermittlungen behindert und verfolgt. Diese angeblichen Behinderungen sehen aber fuer den kritischen Leser eher nach ganz normaler Schlamperei und Gleichgueltigkeit aus. Vielleicht wurde auch von staatlicher Seite - nicht ohne Grund - versucht, Giuttari mit seinen obsessiven Theorien in seine Schranken zu verweisen. Nachdem er einen wahrscheinlich voellig harmlosen und unbeteiligten Arzt, der offenbar Selbstmord begangen hat, als Auftraggeber der Serienmorde verdaechtigt und dessen Praxis posthum nach Leichenteilen durchsuchen laesst, schlaegt er definitiv ueber die Straenge. Gleichzeitig unterstellt er der Familie dieses Arztes, an der Verschwoerung beteiligt und die Leiche des Arztes heimlich ausgetauscht zu haben. All das waere in einem Kriminalroman oder einem Film zu unglaubwuerdig, wirkt aber als "Ermittlunsergebnis" einfach nur noch abwegig.

Kritisieren muss man an Giuttari auch sein ausgepraegtes Ego, dem er mit dem Fall des "Monsters von Florenz" wohl ein Denkmal zu setzen hoffte. Er kommt einfach nicht darueber hinweg, dass ihm mit seiner Verschwoerungstheorie nicht der grosse Durchbruch gelungen ist. Der teilweise laecherliche Pathos und die laienhafte Dramatik des Buches moegen wohl auch an der etwas unbeholfenen, hoelzernen Uebersetzung liegen.

Warum also trotzdem zwei Sterne? Trotz aller Kritikpunkte ist das Buch ueber weite Strecken sehr spannend zu lesen. Wer selbst einen Hang zu Verschwoerungstheorien hat, findet bei Giuttari echte Seelenverwandtschaft.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wirft mehr Fragen auf 22. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist detailliert beschrieben und gibt einen tiefen Einblick in die Ermittlungsarbeiten. Am Anfang des Buches, im Vorwort, verkündet der Autor, das der Fall und die Ermittlungen als abgeschlossen betrachtet werden können. Nachdem ich den Roman zu Ende gelesen habe, bin ich entschieden anderer Meinung. Ich hatte das Gefühl, die Ermittlungen hätten nur die Spitze des Eisberges beleuchtet. Warum wurden den ermittelnden Beamten immer wieder Steine in den Weg gelegt und das von ganz oben. Warum verschwindet Beweismaterial oder wird gar nicht erst ausgewertet. Wer tötete die Zeugen und Mittäter. Warum werden Leichen vertauscht. All diese Fragen bleiben unbeantwortet. Im Nachhinein drängt sich einem der Verdacht auf, der Autor habe das Buch nur geschrieben um sein verletztes Ego wieder aufzupolieren. Allzu gerne schreibt der Autor über sein tüchtiges, gewissenhaftes Recherchieren und sein Eigenlob nervt auf Dauer. Ein Buch, das mehr Fragen stellt, als das es uns Antworten gibt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Don Camillo VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Vorweg: Das Monster von Florenz ist keine leichte Kost (basiert auf Tatsachen, die mehr als grausam sind). Und, es ist kein Roman, der einen gewissen Spannungsbogen hat, einen sympatischen Inspektor a la Brunetti oder Montalbano aufweist und auf gar keinen Fall ein wie immer geartetes HappyEnd hat - im Gegenteil viele Fragen bleiben auch noch Jahre nach dem Serienmord offen.

Mich hat das Hörbuch gefesselt und auf eine seltame Weise fasziniert. Das lag zum einem an dem hervorragenden Sprecher Simon Jäger, der sehr nüchtern die doch grausamen Paärchenmorde und die ermüdende und ziemlich zermürbende Ermittlung erzählt. Aber auch weil es sich um einen auf Tatsachen basierenden Roman handelt, der eben nicht mit schnellen Ergebnissen aufwartet, die den Leser "unterhalten" sollen, sondern wohl den doch eher "langweiligen" Arbeitsalltag eines Ermittlers beschreibt, der in diesem Buch seine Arbeit akribisch protokolliert und dem, je mehr Spuren er zu Tage fördert, Steine in den Weg gelegt werden.

Der Autor, Michele Guittari, wurde seiner Meinung nach massiv bei seinen Ermittlungen behindert, insbesondere als er stets vermutet hat, dass hinter den gefassten und verurteilten Tätern wohl noch weitere Person(en) standen, was er aber bis zum heutigen Tag nie beweisen konnte. Im Gegenteil er hat mehr als zwei Jahre dafür geklagt, weiter machen zu DÜRFEN. Allein das macht ihn mir sympatisch, aber ein charismatischer Romanheld ist er dennoch nicht. Wer das haben möchte ist bei "Monster von Florenz" definitiv falsch.
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