hat Nicolas Kublicki mit "Das Monopol" abgeliefert. Insgesamt sind neun Jahre ins Land gegangen, bis sich sein Traum erfüllen sollte. In dieser Zeit hat Kublicki alle Zutaten seiner Vorbilder Clive Cussler und Tom Clancy genommen und daraus einen eigenen Roman zu zimmern.
Als Patrick Carlton vom US-Justizministerium den Auftrag erhält Nachforschungen über eine Diamantenmiene in Arkansas anzustellen, kann er noch nicht ahnen, dass er auf eine weltweite Verschwörung stößt. Eine Verschwörung in dessen Mittelpunkt Piet Slythe steht, der von Südafrika aus, den weltweiten Diamantenhandel kontrolliert und jeden aus dem Weg räumt, der sich ihm in den Weg stellt. Eine Tatsache, welche auch Carlton feststellen muss.
Obwohl "Das Monopol" gerade in der Mitte einen gewaltigen Durchhänger hat, bietet der Roman eine ganze Menge. Fans von Clive Cussler und Tom Clancy werden diesen Roman mögen, denn Kublicki hat sich viele Handgriffe der beiden in die Jahre gekommenen Starautoren sehr genau angeguckt. Clancys Liebe zum Militär frönt Kublicki gerade im nicht so spannenden Mittelteil. Von Clive Cussler hat er sich den gesamten Romanaufbau abgeguckt und dabei vielleicht besonders intensiv Cusslers Roman "Schockwelle" gelesen.
Insgesamt hat mich der Roman doch überzeugt, da er mit einer klug durchdachten Story und jede Menge Hintergrundwissen aufwarten kann. Lediglich die Spannungsschraube könnte Nicolas Kublicki in seinem nächsten Roman etwas fester anziehen.