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Harter Titel harter Tobak! Der deutsche Thriller Das Miststück hat es wirklich in sich. Wer auf genial komponierte und mega-spannende Storys wie Hollywood-Klassiker a la Die üblichen Verdächtigen steht, wird diesen Film lieben. Der erfahrene Fernseh-Regisseur Carlo Rola (Rosa Roth, Polizeiruf 110) inszenierte dieses Movie 1998 gekonnt und nicht ohne Grund avancierte Das Miststück in der deutschen TV-Landschaft zu einem großen Publikums-Erfolg. Das liegt zum einen an der wirklich brillanten Handlung und zum anderen natürlich an der tollen Besetzung: So spielt Deutschlands Top-TV-Schauspielerin Iris Berben (Bin ich schön ?, Die Mauer- Berlin´61), die durch ihre Rolle in der legendären Comedy-Serie Sketchup an der Seite von Diether Krebs oder als Kriminalkommissarin Rosa Roth zu großer Bekanntheit gelangte, die weibliche Hauptrolle als Anna Maron. Während Iris Berben mittlerweile alle wichtigen Auszeichnungen - von Goldener Kamera, Bambi über Bundesverdienstkreuz bis hin zum Grimme-Preis bereits abgeräumt hat, dürfte es bei Alexandra Neldel (Barfuss, Erkan & Stefan), dem zweiten weiblichen Star dieses Films, nur noch eine Frage der Zeit sein. Das durch die erfolgreiche Telenovela Verliebt in Berlin berühmt gewordene Beauty sorgt hier zudem in einer ihrer freizügigsten Rollen für den nötigen Schuss Erotik. Neben den beiden kommen in weiteren Hauptrollen Leon Boden (Die Rote Meile) oder der als deutsche Stimme von Hollywood-Granden wie Robert de Niro, Warren Beatty oder Burt Reynolds bekannte Synchron-Großmeister Christian Brückner zum Einsatz. Kleines Rollen-Kuriosum zudem: Die Hamburger Kiez-Legende Karl-Heinz Schwensen ist ebenfalls dabei. Und spielt, na logisch, sich selbst...
Es ist wirklich ein starkes Stück, dass Anna Maron (Iris Berben) dem Zuschauer schon gleich zu Beginn zu bieten hat: Dem Nervenzusammenbruch nahe kauert sie im Büro von Kommissar Lohnert (Hans Michael Rehberg). Ihre Hände zittern, das Make-Up ist von Tränen verschmiert. Sie hat Stunden zwischen Todesangst und Hoffnung hinter sich und als Geisel die Hölle erlebt. Doch noch ist ihr Albtraum nicht vorbei, denn sie muss die wahnwitzigen Ereignisse der Nacht zu Protokoll geben: Nach einem heftigen Streit mit ihrem brutalen Ehemann Marek (Christian Brückner) folgt sie diesem mit ihrem Wagen durch das regnerische Berlin. Dabei ertappt sie ihn zu allem Überfluss auch noch bei einem Schäferstündchen mit seiner Geliebten Doris (Alexandra Neldel). Völlig verstört und kopflos rast sie daraufhin mit ihrem Wagen durch die Nacht und baut prompt einen Unfall. An so einem Tag ist es daher nicht verwunderlich, dass es sich bei dem Besitzer des angefahrenen Wagens nicht um irgendeinen Normalo handelt, sondern um den Auftrags-Killer Alex Lee (Leon Boden), der sie auch sofort als Geisel einsackt, um dadurch bessere Fluchtmöglichkeiten vor der Polizei und der chinesischen Mafia zu haben. Alex hat nämlich fünf Menschen hingerichtet, um seinen ermordeten Vater zu rächen. Für Anna beginnt nun an der Seite des Mörders ein echtes Martyrium mit einer am Ende überraschenden Wendung...denn schließlich schafft sie es ja ins Büro der Polizei. Wie ist das bloß möglich? Was ist in dieser Nacht wirklich geschehen? Natürlich darf an dieser Stelle nicht zu viel verraten werden, aber der Film trägt seinen Titel Das Miststück ja nicht umsonst. Nomen est omen...
Ein erstklassiger und spannender Krimi. Diese deutsche Produktion braucht wirklich keinen Vergleich mit hochkarätigen Thrillern Made in USA zu scheuen. 90 Minuten Hochspannung und ein hochkarätiges Ensemble erstklassiger Darsteller machen Das Miststück zu einem wirklich packenden Film-Vergnügen, dass sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten...
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ganz nett,
Von Bernie (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Miststück (DVD)
Bei dem Film handelt es sich um eine TV-Produktion und dafür ist sie wirklich überdurchschnittlich gut. Ein bißchen Action, Liebe, Witz und nicht extrem vorhersehbare Handlungsstränge machen ihn sehenswert.
Allerdings ist der Film im Vollbildmodus (4:3), was heute bei einer 2008 erschienenen DVD einfach nicht mehr Stand der Zeit ist. Auf einem 16:9 Fernseher nervt das einfach. Film vier Sterne, DVD zwei Sterne, also insgesamt Durchschnitt drei Sterne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nur wegen Iris Berben....,
Rezension bezieht sich auf: Das Miststück (DVD)
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob dieser Film lustig sein soll oder ernst gemeint ist. Die Handlung an sich hätte sehr spannend sein können, wenn man den Film anders aufgezogen hätte. Aber hat man nicht... Ich selbst hatte bei diesem Film das Gefühl, dass die Schauspieler ihre Rolle nicht wirklich ernst genommen haben. Zum Teil habe ich gedacht, die lachen jeden Moment los... Da ist ungewöhnlicherweise nichtmal Iris Berben in diesem Film eine Ausnahme! Auch sie spielt irgendwie unecht. Hinzu kommt die wirre Kameraführung und die m.E. wirklich unpassende Musik.
Zwei Sterne hat der Film von mir aus folgenden Gründen bekommen: Den ersten, weil Iris Berben mitspielt und diese Frau einfach traumhaft ist, ob sie diese Rolle nun ernst genommen hat oder nicht... sie ist und bleibt eine Augenweide, von daher muss man ihr diesen Stern einfach lassen. Ohne Iris Berben hätte ich den Film auch schon nach der Hälfte ausgemacht, und dann wäre es bei dem einen Stern auch geblieben, denn.... ... den zweiten Stern gebe ich dem Film, weil das Ende wirklich unvorhersehbar ist! Wie ich ja eingangs sagte, ist das Drehbuch wirklich toll... hätte man doch nur mehr daraus gemacht! Kaufen würde ich den Film definitiv nicht nochmal! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schamlos geklautes Ende,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Miststück (DVD)
Als ich diesen Fim damals im Fernsehen sah, fand ich ihn zunächst eigentlich sogar ziemlich gut. Die mit knisternder Erotik gewürzte Thrillerhandlung war für einen TV-Film erstaunlich solide erzählt und konnte mit einer sehr guten Besetzung aufwarten.
Die letzten fünf Minuten machen den Film dann allerdings zu einem reinen Ärgernis. Ob Bryan Singer jemand um Erlaubnis gefragt hat, bevor man das Ende seines DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN 1:1 kopiert hat? Was hier als originelle Pointe verkauft wird ist einfach nur ein peinlich-plumper Abklatsch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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