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Das Millionenspiel (3 DVDs)

Dieter Hallervorden , Jörg Pleva , Tom Toelle    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

VideoMarkt

Bernhard Lotz ist Kandidat der 15. Ausgabe des "Millionenspiels". Für die enorme Titel gebende Summe wird er eine Woche lang von einem Killerkommando, der so genannten Köhler-Bande, gejagt. Permanent von Kameras begleitet, muss Lotz den Weg in das Fernsehstudio schaffen, aus dem der Moderator Thilo Uhlenhorst das Geschehen für das teils angewiderte, teils begeisterte Publikum kommentiert. Der dramatische Höhepunkt ist die "Todesspirale", in der Lotz für die Köhler-Bande ohne Fluchtmöglichkeit zum Abschuss freigegeben wird.

Video.de

17 Jahre, bevor Arnold Schwarzenegger als "Running Man" im Kino ums Überleben kämpfte, nahm sich Wolfgang Menge ("Ein Herz und eine Seele") einer Kurzgeschichte des Amerikaners Robert Sheckley an und adaptierte sie für die ARD. Mit Blick auf die heutige (Privat)-Fernsehlandschaft erwies sich Menge als geradezu visionär. Dieter Thomas Heck als Moderator Uhlenhorst und Dieter Hallervorden als Köhler liefern Glanzleistungen ab, in einem nach wie vor sehenswerten Spektakel, das heute nicht mehr ganz so realistisch wirkt wie zur Erstausstrahlung.

Blickpunkt: Film

Schwarze TV-Satire: Kandidaten von Todesspiel-Shows gewinnen eine Million Mark, wenn sie es schaffen, ihren Killern zu entkommen.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Wolfgang Menges Vision von einer TV-Show, in der ein Kandidat eine Million D-Mark bekommt, wenn er eine Woche lang ein Killerkommando überlebt.

Kurzbeschreibung

"Das Millionenspiel"
Im "Millionenspiel" lässt Menge einen Privatsender eine Menschenjagd veranstalten. Ein Freiwilliger wird von drei Mördern eine Woche lang gejagt. Wer ihn erwischt, bekommt 120.000 Mark. Schafft er es nach sieben Tagen lebend im Studio vor die Kamera, wird er Millionär. Die Kameras sind rund um die Uhr dabei, und die Zuschauer ergötzen sich an dem makaberen Schauspiel. Lange vor "Big Brother", "Dschungel Camp" und den Nachmittags-Talkshows zeigt Menge eindrucksvoll die Folgen der Quotengeilheit und die Scheinheiligkeit mancher Moderatoren.

Bonusfilm: "Smog"
In "SMOG" hingegen sind die Medien nur Zeugen, als sich das Ruhrgebiet durch eine Inversionswetterlage langsam in eine Gaskammer verwandelt. Alten und Kindern geht als ersten die Luft aus, erste Menschen sterben. Auch hier sind die Fernsehkameras vor Ort, in Live-Schalten und Brennpunkt-Sendungen wird das Thema mit Experten diskutiert, jedoch ohne große Anteilnahme oder Nutzwert für die Zuschauer. In "SMOG" werden die Nachrichtensendungen zu reinen Bauteilen der Erzählung. Der Film als Ganzes hinterfragt den Notfallplan der Behörden jedoch viel härter, als es ein journalistischer Beitrag wohl tun könnte. Einige Politiker und Industrielle waren der Meinung, Menge hätte mit dem Film Panikmache betrieben. Das änderte sich sechs Jahre später, als erstmals in Deutschland im Ruhrgebiet SMOG-Alarm ausgelöst wurde.
Laufzeit: 86 Minuten
Produktionsjahr: 1973
Regie: Wolfgang Petersen
Darsteller: Marie-Luise Marjan, Wolfgang Grönebaum, Heinz Schacht, Michaela Henner;

Produktbeschreibungen

Das Millionenspiel (Deutschland 1970, 95 min., FSK 12)


Einen Privatsender lässt eine Menschenjagd veranstalten. Ein Freiwilliger wird von drei Mördern eine Woche lang gejagt. Wer ihn erwischt, bekommt 120.000 Mark. Schafft er es nach sieben Tagen lebend im Studio vor die Kamera, wird er Millionär. Die Kameras sind rund um die Uhr dabei, und die Zuschauer ergötzen sich an dem makaberen Schauspiel. Lange vor "Big Brother", "Dschungel Camp" und den Nachmittags-Talkshows zeigt Menge eindrucksvoll die Folgen der Quotengeilheit und die Scheinheiligkeit mancher Moderatoren.

Smog (Deutschland 1973, 86 min., FSK 12)


Im Ruhrgebiet wird durch eine Inversionswetterlage langsam in eine Gaskammer verwandelt. Alten und Kindern geht als ersten die Luft aus, erste Menschen sterben. Auch hier sind die Fernsehkameras vor Ort, in Live-Schalten und Brennpunkt-Sendungen wird das Thema mit Experten diskutiert, jedoch ohne große Anteilnahme oder Nutzwert für die Zuschauer. In "SMOG" werden die Nachrichtensendungen zu reinen Bauteilen der Erzählung. Der Film als Ganzes hinterfragt den Notfallplan der Behörden jedoch viel härter, als es ein journalistischer Beitrag wohl tun könnte. Einige Politiker und Industrielle waren der Meinung, Menge hätte mit dem Film Panikmache betrieben. Das änderte sich sechs Jahre später, als erstmals in Deutschland im Ruhrgebiet SMOG-Alarm
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