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Das Milliarden-Dollar-Gehirn
 
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Das Milliarden-Dollar-Gehirn

Sir Michael Caine , Karl Malden , Ken Russell    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Sir Michael Caine, Karl Malden, Françoise Dorléac
  • Regisseur(e): Ken Russell
  • Komponist: Richard Rodney Bennett
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Niederländisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch, Griechisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 19. März 2007
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002PZ9HW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.198 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ex-Agent Harry Palmer ist Privatdetektiv geworden, lässt sich aber wegen Geschäftsflaute wieder für den britischen Geheimdienst aktivieren. In Helsinki gerät er auf die Spur eines texanischen Millionärs und Kommunistenhassers, der mit Bio-Waffen und psychologischer Kriegsführung in Lettland eine Revolution auslösen will, um es von der Sowjetunion zu befreien. Palmer greift ein und verhindert mit Hilfe des sowjetischen Geheimdienstchefs die größenwahnsinnigen Pläne. Auf einem vereisten See geht der Politspinner unter.

Produktbeschreibungen

In Ken Russels 1967 gedrehtem Film "Das Milliarden Dollar-Gehirn" erwartet ihn ein scheinbar einfacher Auftrag: Er soll einem Kontaktmann in Helsinki eine Thermosflasche mit geheimem Inhalt übergeben. Doch dem hat irgendjemand das Lebenslicht ausgepustet. Ehe Palmer sich umsieht, steckt er mitten drin in einem heißen Gefecht des Kalten Kriegs. Sein Gegenspieler: der texanische Ölmillionär Midwinter (Ed Begley). Er droht, mit Hilfe eines gigantischen Elektronenhirns eine Revolution im sowjetischen Lettland und damit den Dritten

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Harry Palmer ist jetzt Privatdetektiv - dass er nicht ewig (schon gar nicht freiwillig) bei Col. Ross arbeiten wuerde, konnte man ja schon den ersten beiden Filmen entnehmen. Dieser dritte Film ist aufwendiger angelegt als die ersten, offensichtlich wollte Produzent Harry Saltzmann dem Bond-Standard noch etwas näher kommen. Der Film ist schnell erzählt: Verblendeter Ölmilliardär hasst die Kommunisten und will in Russland einmarschieren - den Aufmarschplan soll ein Computer errechnen und ein Netzwerk internationaler Agenten soll Fakten sammeln. Palmer wurde von einem alten Freund aus vergangenen, zwielichtigen Zeiten, als potentieller Agent empfohlen und ist plötzlich mittendrin in der Geschichte. Schön sind die Locations, vor allem das winterliche Finnland, und die Massenaufmärsche der Privatarmee. Thematisch wird hier (dem Realismus des berliner Palmer-Films vollkommen konträr) wieder überzeichnet. Harry bekommt es mit einem Supergauner zu tun, der zwar noch immer realitätsnäher ist als jene Masterminds, die 007 zu eliminieren hat, aber für einen Harry-Palmer-Film ist der Wahnsinn doch sehr hoch angesetzt. Unsereiner als Zuschauer darf sich über ein Wiedersehen mit Col. Ross freuen, der eingangs Harry besucht und feststellt, dass er noch mehr Pleite ist als früher im Staatsdienst ihrer Majestät (Harry hat das Auto noch immer nicht ;-) Im Laufe des Films gibts auch ein Widersehen mit Lt. Stok von der Roten Armee, den wir ja noch aus Berlin kennen... Erstaunlich ist, aus filmischer Sicht betrachtet, wie sehr diesmal alles offener und teurer gedrehrt wurde. Auch die Filmmusik klingt stärker, zwischen dem ersten Palmerfilm und diesem dritten liegen Welten. Nach "Funeral in Berlin" hätte man sich in Richtung depressiver Dramen i.S.v. "Der Spion, der aus der Kälte kam" entwickeln können. Oder fetter, meint aufwändiger werden können. Saltzman schlug den zweiten Weg ein. Diesmal sind die Bilder viel weiter offen, allein schon der Score klingt praller. Der Film überzeichnet enorm, macht dennoch Spaß. Wir lernen einen neuen Harry kennen, einen der nicht mehr beim MI ist. Interessant ist, das in jener Zeit, in der das Sixties-Agententhema seinem Ende entgegen ging (67/68), dass Caine die Rolle etwas jovialer anlegt (was übrigens Moore mit "seinem" Bond ein paar Jahre später auch tat). Guten Gewissens kann man sagen, auch wenn dieser Film die HP-Freunde immer polarisieren wird: Es ist ein eindrucksvoller Film, es ist gut, in erhalten auf DVD zu wissen. Im Produktionsjahr '67 ging man übrigens (das schließt Caine mit ein) nicht davon aus, dass dies der letzte Palmer-Film sein sollte; geplant war ein vierter Film nach dem Roman "Horse under water". So sagte es Michael Caine in einem Interview 1967. Aus dem Film wurde nichts; aber Harry Palmer wäre auch keine Figur der 70er Jahre gewesen...Es ist klar, als Freunde des Sixties-Films sind wir dankbar für das DVD-Release. Leider kann auch dieses, ich komme in Verdacht der Bestechlichkeit, das hohe Niveau derersten Palmer-DVD von Koch-Media nicht erreichen: Kein Booklet und kein schönes zum Film passendes Cover. Aber der Film selbst ist ok und darum gehts...
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Günther
Der Autor
Len Deighton wurde im Jahr 1929 in London geboren. Er arbeitete in einer Vielzahl von Berufen - Kellner in Picadilly, Fabrikmanager, Lehrer, Illustrator in New York sowie Direktor einer Werbeagentur. In den 1960er Jahren schrieb Deighton eine Serie mit Kochrezepten. Der Roman, der seinen Durchbruch als Autor bestimmte, "The Ipcress File" (Ipcress streng geheim 1962) wurde sofort zu einem großen Erfolg. Die Kritiker beurteilten ihn mit "besser als Fleming".

Der Film
Parallel zu seiner erfolgreichen James Bond-Serie drehte der Produzent Harry Saltzman ohne seinen Partner Broccoli die dreiteilige Reihe des deutlich realistischer angelegten Geheimagenten Harry Palmer. 1965 schlüpfte Michael Caine in "Ipcress - streng geheim" erstmals in die Rolle des lustlosen Top-Agenten Harry Palmer, 1966 folgte mit "Finale in Berlin" ein weiteres Abenteuer. Im dritten und letzten Teil „Das Milliarden Dollar Gehirn" ist Harry Palmer Privatdetektiv mit schlecht gehender Agenur. Umso willkommener der Inhalt eines Umschlages: 200 Pfund und ein Schließfachschlüssel. Sein Ex-Chef Ross setzt ihn auf den steinreichen Texaner Midwinter (Ed Begley) an, der mittels eines gigantischen Computergehirns die Welt bedroht. Er will in Lettland eine Revolution auslösen. Seine Helfer sind der KGB-Oberst Stock (Oscar Homolka) und der frühere CIA-Agent Leo Newbigin (Karl Malden), den Palmer von früher her kennt...
Meinung
Das Drehbuch ist, wie auch bei den Bond-Filmen, immer mehr auf Weltbeherrscher und durchgeknallte kleine Napoleons abgedriftet. Logik oder dichte Story wie in den ersten Filmen wird gegen spektakuläre Bauten (auch vom Bond-Ausstatter Adams) eingetauscht. Es mag vielleicht seinen Reiz haben, wenn Optik wichtiger als Inhalt wird, für mich ist es aber deswegen der schlechteste der Teile.
DVD
Die DVD kommt sehr schlicht daher, darf sie auch bei dem Alter. Für Polyglotte gibt es eine Vielzahl an Sprachen - aber keine Extras.
Fazit
Nur für eingefleischte Fans von Harry Palmer. Als „Einstiegsdroge" ist „Ipcress streng geheim" dagegen unbedingt zu empfehlen.

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Phoenix
Nach den beiden sehr gelungene Vorgängern war de Film für mich doch eine herbe Enttäuschung. Die Handlung ist hanebüchen und völlig wirr, der Soundtrack nervig. Selbst die schlimmsten Roger-Moore-Bonds können das nicht unterbieten.
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