Praxisorientiertes Angebot an Methoden, die für Erwachsenenbildnerlinnen von unschätzbarem Wert sind - ein Klassiker in 11. Auflage! Meistens entscheidet das Wie darüber, ob das Was ankommt. Das gilt in besonderem Maß für jede erwachsenenbildnerische Tätigkeit. Eine Methode will Klarheit und Orientierung schaffen. Sie ordnet sich dem Ziel unter und soll gewährleisten, das Ziel bestmöglich zu erreichen. Die drei Autoren dieses fünfbändigen Methoden-Klassikers, der bereits in der 11. Auflage vorliegt, orientieren sich an den Phasen eines Seminars und daher steht das Anfangen am Beginn, gefolgt von den Möglichkeiten, Themen zu bearbeiten, Gruppenprozesse zu steuern und durch Reflexion optimale Ergebnissicherung zu erreichen. Den Konflikten ist ein eigenes Heft gewidmet, dem das Gesamtregister für die dargestellten Methoden aller Bände angefügt ist. Wiederholungen und Überschneidungen sind beabsichtigt, weil sie für Übersichtlichkeit und raschere Orientierung der BenutzerInnen sorgen. Auch wenn das Layout Patina angelegt hat, die Inhalte und Methoden haben es nicht! Viele Klassiker finden sich, aber in dieser Zusammenstellung wollen sie nicht Megatrends vortäuschen, sondern ein solides Handwerkszeug bilden und all jenen handlich und übersichtlich zur Verfügung stehen, die in ihrer Arbeit mit der Gestaltung von Seminaren und anderen Veranstaltunstypen rund um die Erwachsenenbildung betraut sind. Ich bin überzeugt, dass BibliothekareInnen viele Anregungen finden, wie sie ihre Teamarbeit befriedigender gestalten können, wie sie Veranstaltungen professioneller durchführen können und vor allem, wie sie ihre Erfolge besser steuern können. Ansonsten empfehlenswert für alle, die mit Menschen in Gruppen arbeiten. (Martina Lainer in: Bibliotheksnachrichten des österr. Bibliothekswerkes, 2003)
Um es gleich vorweg zu nehmen: Wer ein gutes Seminar durchführen will, findet mit diesem Methodenset das richtige Handwerkszeug. Nachwuchstrainer können sich intensiv auf die neue Aufgabe vorbereiten, alte Hase finden neue Anregungen sowohl durcharbeiten als auch stöbern sind legitime Umgangsweisen mit diesen 5 Heften im DIN A 4-Format. Dass der Rezensent nicht übertreibt bestätigt wohl auch die 11. Auflage, die in 2001 erschienen ist. Die Themen Anfangen Themen bearbeiten Gruppe erleben Reflektieren Konflikte werden in je einem eigenen Heft aufgegriffen und mit zahlreichen Zeichnungen, Grafiken und Tabellen anschaulich dargestellt. Gleich auf der zweiten Seite erfährt der Leser, dass die Kapitel in Grundsätzliches Großgruppen-Methoden Gruppen-Methoden und Paar-Methoden unterteilt sind. Jede Methodenbeschreibung beinhaltet eine Angabe zur Dauer, zu benötigten Materialien, zur Vorbereitung und zu Variationsmöglichkeiten. An den fünften Band angehängt findet sich eine alphabetische Liste benötigter oder hilfreicher Materialien und Utensilien für das Training sowie ein Gesamtregister. Hilfreich ist es sicherlich, hier mit einem farbigen Stift zu kennzeichnen, welche Methoden man bereits gelesen und auch ausprobiert hat. Auch eine Bewertung (will ich mal einsetzen oder hat gut geklappt o.ä.) hilft, sich bei einem späteren Gebrauch schnell zurechtzufinden. Beispielhaft sei hier noch kurz beschrieben, wie facettenreich das Methoden-Set gestaltet ist: Das Konflikt-Heft behandelt z.B. unter der Überschrift Methode unpassend Widersprüche im Seminarablauf und gibt Tipps, wenn Methoden zu lang, zu kurz oder ohne plausible Funktion sind. Was tun gegen wirkliche Müdigkeit der Teilnehmer? Jeder Trainer wird sagen: Na klar, Bewegungsspiele! die Autoren dieses Sets gehen weiter und bieten eine Anleitung zur energieverteilenden Massage an: detaillierte Zeichnungen und eine genaue Beschreibung machen Lust zum Ausprobieren. Leider sind hier nur Methoden der Paar-Massage beschrieben, so dass der Einsatz in einem Training mit eher zurückhaltenden Teilnehmer schwierig sein wird eine Anleitung zur Selbstmassage würde die Einsatz-Schwelle niedriger gestalten. Übrigens? Wissen Sie, welcher Abschiedstyp Sie sind? Diese Selbsterkenntnis ist wichtig, denn die Verabschiedung am Ende des Seminars ist ein oft übersehener, wichtiger Bestandteil der Trainer-Arbeit. Gerade weil Trauer und Schmerz in der Gesellschaft (ein wenig) tabuisiert sind, ist es wichtig, den Teilnehmern hier ein Vorbild zu sein. Dass die Beziehung zu den Teilnehmern am Seminarende ebenfalls zu Ende geht, ist ja der Regelfall auch wenn wir als Trainer lieber noch die Hochstimmung, die wir mit einem gelungenen Seminar erzeugen konnten, weiter genießen möchten. Sie sehen, auch für alte Hasen gibt es noch Überraschungen um diese zu erleben, müssen zwar 83 EUR investiert werden, aber die lohnen sich. (Mwonline.de, 2003, zur Verfügung gestellt von Markus Classen, MWonline-Partner Sinn-meets-management)
Die Entwicklung von Unternehmensmodellen laesst sich nur begrenzt durch Wissens- und Erfahrungsvermittlung anstossen. Vortraege und Veroeffentlichungen, gleichgueltig wie spannend und fundiert, reichen nicht aus, die erforderliche Eigeninitiative zu organisieren. Hier schliesst das Methoden-Set, erschienen im Oekotopia-Verlag, eine wichtige Luecke. Burghard Flieger, Red. Genossenschaften - "Methodische Strukturen erleichtern Aktivitaet und Kreativitaet", "Methodischer Durchblick foerdert Ehrlichkeit und Mitverantwortung" und "Methodische Verbindlichkeit fuehrt zu Ergebnissen und Erfolgen" - vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse bauen die drei Autoren Reinhold Rabenstein, René Reichel und Michael Thanhoffer ihr Methoden-Set auf. Ziel ist es, die lebendige Kommunikation in Gruppen, Grossgruppen und Institutionen zu unterstuetzen. Erkenntnisse der Transaktionsanalyse, der Gruppenpaedagogik, der NLP-Technik und anderes mehr fliessen in die Gestaltungsvorschlaege mit ein. Herausgekommen ist eine umfassende Handlungshilfe zur Organisation von Lern- und Arbeitsprozessen in Gruppen. Die fuenf Buecher (eher dicke Hefte im A4-Format) beziehen sich auf die Phasen Anfangen, Themen bearbeiten, Gruppen erleben, Reflektieren und Konflikte. Sie sind einfach und ohne grossen technischen Aufwand aufgebaut. Handgezeichnete Grafiken, Karikaturen, Vorlagen und Uebersichten nehmen die Angst vor unkompliziertem Einsatz der verschiedenen Seminarmethoden. Checklisten helfen beim systematischen Vorgehen und Stichwortverzeichnisse erleichtern das schnelle Finden geeigneter Methoden. Fuer alles werden konzeptionelle Hilfen kurz und uebersichtlich vorgestellt, von der gemeinsamen Vorstellung in der Gruppe ueber Kreativuebungen fuer die Arbeitsphase bis hin zu abwechslungsreichen Praesentationsformen von Arbeitsergebnissen in der Gesamtgruppe. Methoden, die in den verschiedenen Phasen eingesetzt werden koennen, stellen die Autoren gegebenenfalls mehrfach dar. Insofern ist jedes Buch fuer die jeweilige Arbeitsphase "vollstaendig". Auch wenn eine aufwendigere, modernere grafische Bearbeitung zum professionellen Einsatz der Buecher wuenschenswert waere, kann das Set fuer die Arbeit in Gruppen dennoch "auf's Waermste" empfohlen werden. (CONTRASTE Nr. 184, Februar 2004, Monatszeitung für Selbstorganisation, Heidelberg)