Aus der Amazon.de-Redaktion
Seit einem Jahr wagt sich Max Freeman auf den Fluss -- und das, obwohl seine an die Stadt gewöhnten Augen für die Wildnis ungeeignet sind. Seine Welt war die der Straßenlaternen, Schaufensterbeleuchtungen und Autoscheinwerfer gewesen: In freier Natur ist alles nur in fahles Mondlicht getaucht. Auch das kleine Päckchen aus beigem Segeltuch, das Freeman unter das Paddel seines Kanus gerät. Als er es öffnet, fällt das fahle Mondlicht auf das Gesicht eines toten Kindes. "Gütiger Himmel", sagt Freeman nur lapidar, "nicht schon wieder."
Zwölf Jahre lang war Freeman Polizist in Philadelphia, bis er in Notwehr einen Jugendlichen erschoss. Danach ging er in die Einsamkeit der Everglades, um sein Leben neu zu ordnen. Aber das alte Leben lässt sich für einen Ex-Cop nicht so einfach abschütteln. Und so ist Freeman bald wieder mitten drin in einer Geschichte, in der es bald auch für ihn um Leben und Tod gehen soll.
Glücklicherweise ist Freeman der Ich-Erzähler von Jonathon Kings unglaublich spannendem Thriller Das Messer im Sumpf: Deshalb weiß man von Anfang an, dass er das Abenteuer auch überleben wird. Das darf man hier getrost verraten. Denn der Plot dieses mit dem renommierten Edgar Award ausgezeichneten Krimi-Debüts fesselt ohnehin bis zur letzten Seite. Beste Krimiunterhaltung eben. --Stefan Kellerer
Bremer Die Stadtillustrierte, 08/2004
Zu recht hat Jonathon King mit diesem spannenden Thriller den Edgar Allan Poe Award 2003 in der Kategorie Best First Novel erhalten. Fesselnd, niveauvoll und hoffentlich nicht der letzte dieser Art von Newcomer-Autor King, der in Deutschland veröffentlicht wird.
Kurzbeschreibung
Max Freemans altes Leben endet in der Nacht, als er in Notwehr einen Jugendlichen erschießen muss. Kurz darauf hängt er seinen Job als Cop in Philadelphia an den Nagel und zieht sich in die Everglades zurück, um mit sich ins Reine zu kommen. Doch daraus wird nichts. Auf einer Kanutour durch die Sümpfe findet er die sorgfältig verschnürte Leiche eines Kindes ... Gewinner des Edgar Award für das beste Thrillerdebüt
Über den Autor
Jonathon King ist seit mehr als zwanzig Jahren Journalist. Er begann seine Laufbahn bei den Philadelphia Daily News und arbeitet heute für den Sun-Sentinel in Südflorida, wo er Gerichtsreporter ist. Für seine Reportagen aus dem Gerichtssaal hat er bereits mehrfach Auszeichnungen erhalten. Mit seinem ersten Roman, "Das Messer im Sumpf", gewann er auf Anhieb den renommierten Edgar Award. Außerdem wurde er mit diesem Thriller für alle wichtigen US-Krimipreise nominiert. "Schwarze Witwen" ist der zweite Fall von Max Freeman, "Tödliche Fluten" der dritte.