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Das Messer im Sumpf
 
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Das Messer im Sumpf [Taschenbuch]

Jonathon King
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342662382X
  • ISBN-13: 978-3426623824
  • Originaltitel: The Blue Edge of Midnight
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 542.210 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jonathon King
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit einem Jahr wagt sich Max Freeman auf den Fluss -- und das, obwohl seine an die Stadt gewöhnten Augen für die Wildnis ungeeignet sind. Seine Welt war die der Straßenlaternen, Schaufensterbeleuchtungen und Autoscheinwerfer gewesen: In freier Natur ist alles nur in fahles Mondlicht getaucht. Auch das kleine Päckchen aus beigem Segeltuch, das Freeman unter das Paddel seines Kanus gerät. Als er es öffnet, fällt das fahle Mondlicht auf das Gesicht eines toten Kindes. "Gütiger Himmel", sagt Freeman nur lapidar, "nicht schon wieder."

Zwölf Jahre lang war Freeman Polizist in Philadelphia, bis er in Notwehr einen Jugendlichen erschoss. Danach ging er in die Einsamkeit der Everglades, um sein Leben neu zu ordnen. Aber das alte Leben lässt sich für einen Ex-Cop nicht so einfach abschütteln. Und so ist Freeman bald wieder mitten drin in einer Geschichte, in der es bald auch für ihn um Leben und Tod gehen soll.

Glücklicherweise ist Freeman der Ich-Erzähler von Jonathon Kings unglaublich spannendem Thriller Das Messer im Sumpf: Deshalb weiß man von Anfang an, dass er das Abenteuer auch überleben wird. Das darf man hier getrost verraten. Denn der Plot dieses mit dem renommierten Edgar Award ausgezeichneten Krimi-Debüts fesselt ohnehin bis zur letzten Seite. Beste Krimiunterhaltung eben. --Stefan Kellerer

Bremer – Die Stadtillustrierte, 08/2004

Zu recht hat Jonathon King mit diesem spannenden Thriller den „Edgar Allan Poe Award 2003“ in der Kategorie „Best First Novel“ erhalten. Fesselnd, niveauvoll und hoffentlich nicht der letzte dieser Art von Newcomer-Autor King, der in Deutschland veröffentlicht wird.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht spannend genug... 22. Juli 2004
Von poli
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch aufgrund des Klappentextes und des Hinweises, dass der Autor schon Preise für dieses Buch gewonnen hat, wegen gekauft. Leider war das Buch nicht nach meinem Geschmack. Ich mag Bücher, die spannend und fließend erzählt sind, die nicht ausschweifen und bei der Handlung bleiben. Das alles traf leider bei diesem Buch nicht zu:
Die Handlung schleppt sich so dahin, es gibt nur ganz kurze spannende Szenen und v.a. - was mich persönlich am meisten gestört hat - wird ewig lang die Umgebung beschrieben! Meistens ist diese langatmige Beschreibung völlig unnötig und überflüssig! Kommt der Protagonist in ein Zimmer, dann wird 1-2 Seiten darüber ausgelassen, was er alles in diesem Zimmer sieht, oder wenn der Protagonist eine Straße entlangfährt, wird die Umgebung, an der er gerade vorbeifährt, bis ins kleinste Detail erzählt. Aufgrund solcher seitenlanger überflüssiger Beschreibungen habe ich dieses Buch hauptsächlich quer gelesen und nichts, aber wirklich gar nichts, über die eigentliche Krimigeschichte verpasst!
Auch die Krimigeschichte war nicht der größte Hit:
Ein Ex-Polizist, der sich in die Wildnis zurückgezogen hat, wird auch in dieser idyllischen Gegend mit der harten und brutalen Welt konfrontiert: auf einem seiner nächtlichen Kanufahrten findet er die Leiche eines Kindes. Er ist nicht nur anfänglich der Hauptverdächtige, sondern wird im Laufe der Geschichte immer mehr in die Handlung des Serienkillers hineingezogen.
An sich hätte man aus der Geschichte schon was machen können, doch auch das ist dem Autor m.E. nicht gelungen. Der Schluss keine Pointe und der Täter überrascht den Leser auch nicht.
Gut gefallen hat mir nur die in Rückblicken erzählte Geschichte des Hauptdarstellers: warum seine Ehe gescheitert ist, warum er den Dienst quittiert hat usw.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Solides Debut! 19. Dezember 2004
Von Wombatsbooks TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
„Das Messer im Sumpf" ist für mich nicht unbedingt ein Thriller, aber trotzdem überaus lesenswert, auch wenn Kings Stil für mich zunächst sehr gewöhnungsbedürftig war:

Er hat lange als Gerichtsreporter gearbeitet. Das merkt man seinem Schreibstil an: Kurz, prägnant, schnörkellos. Einerseits manchmal dadurch auch etwas zu sachlich und emotionslos (besonders wenn Freeman als Ich-Erzähler Erlebnisse aus seiner Vergangenheit als Polizist in Philadelphia preisgibt - und das tut er häufig), andererseits wirken vermutlich gerade aufgrund seines sachlichen Erzählstils die Schilderungen der Everglades so anschaulich.

Die Charaktere der Protagonisten sind überzeugend und vielschichtig. Für mich ist „Das Messer im Sumpf" aber eher eine Auseinandersetzung mit den „Dämonen" aus Freemans Vergangenheit, ein Plädoyer für die Erhaltung der Everglades sowie die Basis für eine Serie als ein „richtiger" Thriller. Daher auch „nur" vier Sterne.

Bin mittlerweile etwa bei der Hälfte des zweiten Bandes („Schwarze Witwen") angelangt und kann sagen, dass es sich lohnt mit Max Freeman am Ball zu bleiben!

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sabrina
Format:Taschenbuch
Max Freeman, Streifenpolizist in Philadelphia, wird eines Nachts zu einem Raubüberfall gerufen. Die Täter sind minderjährig ... und bewaffnet. Max muss einen der Jungen in Notwehr erschießen und wird von da an von Alpträumen und Schuldgefühlen gequält. Er quittiert den Polizeidienst und zieht sich in die Sümpfe Floridas zurück. Doch auch dort lässt ihn seine Vergangenheit nicht zur Ruhe kommen; eines Nachts findet er eine Kinderleiche und avanciert in Ermangelung anderer Kandidaten zum Verdächtigen Nummer Eins in einer Entführungs- und Mordserie. Dann jedoch wird ein Anschlag auf ihn verübt und der vermutliche Täter wird zum Opfer und damit auch zum Verbündeten der Polizei.

Jonathon Kings Debüt erinnert an Steve Hamiltons Alex McKnight Serie (beginnend mit "Ein kalter Tag im Paradies"). In beiden Fällen ist der Protagonist ein Ex-Polizist, der eigentlich nur seine Ruhe haben will, andererseits aber auch nicht aus seiner Haut kann und hilft, wenn Not am Mann ist. Von beiden ist Alex McKnight sicherlich der umgänglichere Protagonist. Max Freeman ist verschlossener, nur langsam blickt man hinter die Mauern, die er um sich aufgebaut hat, wobei einige Rückblicke helfen. Wo McKnight sich auf eine Gruppe rauher aber herzlicher Nachbarn verlassen kann, erhält Freeman Hilfe von Billy Manchester, einem gut situierten Anwalt mit hilfreichen Kontakten und Sprachfehler.

Jonathon King erhielt für sein Debüt den renommierten Edgar Award, eine Entscheidung, die angesichts der gut ausgearbeiteten Charaktere und der überzeugenden Beschreibung sowohl der Glitzermetropole Miamis als auch der Einsamkeit der Everglades nachvollziehbar ist. Zwar verliert der Krimi in der zweiten Hälfte etwas an Fahrt, wird dadurch aber keineswegs uninteressant und wartet mit einem spannenden und actionreichen Finale auf.

Auf Englisch sind bereits zwei weitere Bände der Serie erschienen, der nächste auf Deutsch ist für Februar angekündigt.

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