Ich habe dieses Buch aufgrund des Klappentextes und des Hinweises, dass der Autor schon Preise für dieses Buch gewonnen hat, wegen gekauft. Leider war das Buch nicht nach meinem Geschmack. Ich mag Bücher, die spannend und fließend erzählt sind, die nicht ausschweifen und bei der Handlung bleiben. Das alles traf leider bei diesem Buch nicht zu:
Die Handlung schleppt sich so dahin, es gibt nur ganz kurze spannende Szenen und v.a. - was mich persönlich am meisten gestört hat - wird ewig lang die Umgebung beschrieben! Meistens ist diese langatmige Beschreibung völlig unnötig und überflüssig! Kommt der Protagonist in ein Zimmer, dann wird 1-2 Seiten darüber ausgelassen, was er alles in diesem Zimmer sieht, oder wenn der Protagonist eine Straße entlangfährt, wird die Umgebung, an der er gerade vorbeifährt, bis ins kleinste Detail erzählt. Aufgrund solcher seitenlanger überflüssiger Beschreibungen habe ich dieses Buch hauptsächlich quer gelesen und nichts, aber wirklich gar nichts, über die eigentliche Krimigeschichte verpasst!
Auch die Krimigeschichte war nicht der größte Hit:
Ein Ex-Polizist, der sich in die Wildnis zurückgezogen hat, wird auch in dieser idyllischen Gegend mit der harten und brutalen Welt konfrontiert: auf einem seiner nächtlichen Kanufahrten findet er die Leiche eines Kindes. Er ist nicht nur anfänglich der Hauptverdächtige, sondern wird im Laufe der Geschichte immer mehr in die Handlung des Serienkillers hineingezogen.
An sich hätte man aus der Geschichte schon was machen können, doch auch das ist dem Autor m.E. nicht gelungen. Der Schluss keine Pointe und der Täter überrascht den Leser auch nicht.
Gut gefallen hat mir nur die in Rückblicken erzählte Geschichte des Hauptdarstellers: warum seine Ehe gescheitert ist, warum er den Dienst quittiert hat usw.