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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 30. April 2013
"Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft"

So lautet das Prinzip bei Mephisto in Goethes Faust. Und die heutigen Gutmenschen sehen den Eigennutz als das Böse:
Aus Eigennutz nach etwas streben - pfui! Nach höhreren Werten hat der banale Mensch, der nicht weiß was er will, auf Befehl des Gutmenschen zu streben!

Glatt erzählt und flott geschrieben:
In dieser Art zeigen die Autoren dieses Buches anhand etlicher Beispiele, dass genau jenes böse und eitle und grundüble, sprich eigensüchtige Streben für das Wohlbefinden des eigenen Sacks der Gesellschaft als solcher in der Regel ein vielfältiges Mehr an Wohlfahrt, Wohlstand und Wohlbefinden erbringt als jedwede hochedle und hochmoralische Handlung eines Gutmenschen.

Gut gemeint, dies ist eben eben nicht gut, sondern meist das Gegenteil von gut; deshalb sollte das Motto für Gutmenschen in Umkehrung zum Mephisto-Prinzip wohl lauten:
"Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft!"

Ein feines Büchlein - sehr lesenswert!
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am 7. Mai 2001
Dieses Buch ist zwar durchaus lesenswert, aber die zugrunde liegenden Weisheiten sind natürlich größtenteils banal: Studierende der Wirtschaftswissenschaften lernen bereits im ersten Semester, dass der Eigennutz einzelner in einer funktionierenden Marktwirtschaft insgesamt zu einer "verbesserten" Situation führt. Somit zeigt das Buch, das etwas "nicht Böses" wirklich "nicht böse" ist. Dies wird anhand zahlreicher Beispiele sehr gut geschildert. An manchen Stellen ist das Prinzip natürlich nicht ganz zuende gedacht, denn ohne (wohlgemerkt hoffentlich) sinnvolle regulatorische Verfahren, die in dem, was wir hierzulande eine "soziale Marktwirtschaft" nennen, üblich sind, fällt alles, was sich unter der Bezeichnung "öffentliche Güter" zusammenfassen lässt, durch das Raster hindurch. Ziel einer modernen Regulierungspolitik muss demnach sein, möglichst wenig und möglichst sinnvolle Mechanismen zu entwicklen, die den Prozess der Situationsverbesserung für alle Beteiligten optimieren. Das heißt also: Das Streben nach Eigennutz der Einzelnen in bestimmten Fällen in die richtigen Bahnen lenken, um insgesamt mehr Wohlstand für alle zu schaffen. Für die unter uns, die ebenfalls gerne Gutes predigen, liefert das Buch immerhin genügend Ansatzpunkte zu gelungenen Kontern auf mögliche abfällige Bemerkungen, man müsse nur Böses tun, um Gutes hervorzurufen (was natürlich ganz zuende gedacht auch in den Augen der Autoren völliger Unsinn sein muss). Aber immerhin gilt ja bekannterweise: Wer böse ist, kann immerhin noch als abschreckendes Beispiel dienen!
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am 4. April 2001
Die Autoren haben es einfach drauf: Gut gelaunt, witzig und gescheit klopfen sie liebgewordene Allgemeinplätze auf ihren Wahrheitsgehalt ab und schlachten schon mal die eine oder andere heilige Kuh. Statt Phrasendrescherei à la "Es ist schön, ein Arschloch zu sein", liefert das Buch amüsant aufbereitete Informationen, Zahlen und Einschätzungen zu kontrovers diskutierten Themen. Nach der Lektüre schimpft es sich nicht mehr so leicht über den "bösen Chef", die grausamen Tierquäler oder den Antichrist Internet. Für Dauerbetroffene ist das Buch also nicht wirklich zu empfehlen; auch unkritische Fortschrittsjünger werden sich auf die Füße getreten fühlen. Kurz: für mich waren die meisten Kapitel (wie VW oder das übers Internet!) der reine Lesespaß.
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am 14. April 2001
Es ist eine wahre Freude das Mephisto Prinzip zu lesen. Dirk Maxeiner und Michael Miersch räumen schonungslos mit verquerrten Meinungen auf und bieten dem Leser eine vermeintlich neue Sichtweise der Dinge. Die Autoren zeigen anhand gelungener Beispiele und auf eine angebrachte schmunzelnde Weise, wie man mit Begriffen wie Globalisierung, Kapitalimsus und Wohlfahrtsstaat umgehen sollte, und warum dies viele nicht so tun. Man ertappt sich bei der Lektüre stets ein Grinsen im gesicht zu haben. Spätestens wenn der Unsinn der Globalisierungsgegner in Seattle und Davos aufgedeckt wird, wartet man gespannt die nächste "Enthüllung" ab und legt das buch nicht mehr aus der Hand. Es kommt auch nicht der Verdacht auf, dass die Autoren einem Ihre Meinung aufzwingen wollen, da Sie mit Beispielen und Zitaten arbeiten, ohne dem Leser eine eigene Schlussfolgerung vorwegzunehmen. Wer noch nie etwas von Diskussionen auf Stammtisch-Niveau gehalten hat, bekommt mit diesem Buch sehr gute Argumente in die Hand, "Warum es besser ist, nicht gut zu sein"
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am 14. Mai 2001
Ich habe dieses Buch an einem einzigen Tag durchgelesen. Es ist einfach herzerfrischen, satirisch aber auch äusserst sachlich geschrieben !
Ein absoluter Muss-Kauf für jeden der linken Globalisierungsgegnern und allerlei Weltverbesserern mal zeigen will wo der Hammer hängt !
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am 9. Dezember 2001
Das Buch provoziert und regt zum Nachdenken an. Gleichzeitig sind alle "Provokationen" sachlich unterlegt und keine politischen Färbereien. Eine zum Teil unbequeme aber immer hochwertige Argumentation bewegt den Leser seine zum Teil festgefassten Meinungen über einige recht alltägliche Dinge zu überprüfen. Sehr lesenswert, da die Autoren nicht ausschweifen, sondern das Buch kompakt halten.
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am 26. März 2003
Dieses Buch ist einmalig, noch unterhaltsamer kann schonungsloser Zynismus kaum präsentiert werden. Ein wunderbar amüsant geschriebener Rundumschlag gegen die Spezies der Gutmenschen und Bedenkenträger. Daß die Thesen des Buches nur selten wirklich neu kann den Lesespaß nicht trüben (und ändert auch nichts an ihrer Richtigkeit). Das Buch hat eigentlich nur ein wirkliches Manko: Es ist viel zu schnell vorbei!
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am 28. August 2015
schön in Zeiten der allumfassenden Political Correctnes etwas so wahres und unverstelltes zu lesen! Ich würde mir mehr davon wünschen
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am 18. August 2003
Über den Stil lässt sich sicherlich streiten und die Thesen auf der Umschlagseite des Buches (z.B.: "Die Globalisierung ist eine Befreiungsbewegung für die Dritte Welt") sind wohl ein wenig zu provokant formuliert, um als wissenschaftlich durchzugehen. Da dieses Buch aber vielmehr populärwissenschaftlich verfasst wurde, sollte man sich daran nicht stoßen, zumal die Grundthese völlig richtig ist: oft haben aus Eigennutz begangene Handlungen - vom Initiator völlig unbeabsichtigt - eine positive Auswirkung für die Allgemeinheit. Dies beweisen die Autoren mit einer Vielzahl von Beispielen.
Im Grunde handelt es sich bei diesem Buch um eine populärwissenschaftliche Modifizierung der von Adam Smith postulierten "Theorie der unsichtbaren Hand".
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am 23. März 2001
Durch einen Artikel im Focus 12, Seite 94 aufmerksam geworden bestellte ich das Buch und erhielt es von Amazon nach 1 Tag. Sensationell!
Gelesen habe ich es am Stück. Es ist humorvoll, unterhaltsam und erschreckend belehrend. Es schärft den Blick für die Realitäten des Lebens, und schafft Bewußtsein für die Sünden der Theoretiker. Gutmenschen wird es nicht gefallen. Es ist eine Immunisierung gegen deren Infektionen. Hochgradig empfehlenswert für Menschen denen Realität nicht Angst, sondern Spaß macht.
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