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Das Mephisto-Prinzip: Warum es besser ist, nicht gut zu sein [Gebundene Ausgabe]

Michael Miersch , Dirk Maxeiner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2001
Böse Bosse wirken Wunder: Die Steigerung der Produktivität und die bessere Auslastung der teuren Produktionsanlagen war das erklärte Ziel von VW-Chef Piech. Um es zu erreichen, hat der ehrgeizige Manager ein Arbeitszeitmodell erarbeitet, das mittlerweile Vorbild für die gesamte Industrie ist. Die Arbeitszeit der VW-Mitarbeiter wurde verkürzt, zusätzliche Stellen konnten geschaffen werden. Die Gewinnmaximierung wurde zum Motor der gewerkschaftlichen Forderungen nach mehr Arbeitsplätzen und flexibler Arbeitszeit. Dies ist eines von vielen Beispielen, mit denen die Bestsellerautoren Dirk Maxeiner und Michael Miersch die Wirkung des Mephisto-Prinzips beweisen. Sie erklären: Eine gute Gesinnung schafft keine bessere Realität, sie verhindert keinen Krieg, besiegt keinen Hunger, schafft keinen Arbeitsplatz und rettet keine bedrohte Tierart. An zahlreichen Beispielen aus Geschichte und Gegenwart zeigen Maxeiner/Miersch, wie das vorgeblich so Schlechte immer wieder durchaus gute Er gebnisse hervorbringt, und sie plädieren dafür, menschliches Handeln nicht an seinen Intentionen, sondern in erster Linie an seinen Ergebnissen zu messen. Dabei räumen sie mit vielen hartnäckigen Mythen rechter und linker Moralprediger auf. Sie präsentieren die ungeliebten Wahrheiten:
- Die Globalisierung ist eine Befreiungsbewegung für die Dritte Welt
- Der Kauf von Tropenholz kommt der Umwelt zugute
- Der Kapitalismus ist eine Wohlstandsmaschine für viele
- Ingenieure verbessern die Welt, nicht Ideologen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Eichborn (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821816368
  • ISBN-13: 978-3821816364
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 662.052 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Michael Miersch ist Publizist, Buch- und Filmautor. Er leitet das Ressort Forschung, Technik, Medizin bei FOCUS und schreibt gemeinsam mit Dirk Maxeiner eine wöchentliche Kolumne in der WELT.

Miersch wurde 1956 in Frankfurt am Main geboren. Er volontierte bei der taz und war Redakteur der Umweltmagazine Chancen und natur. 1993 machte er sich selbständig und schreibt seither für große Zeitungen, Zeitschriften und Radiosender im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher Sachbücher und Dokumentarfilme. Reportagen und Filme von Miersch entstanden in Dutzenden Ländern auf allen Kontinenten. Er war Kommentator der WELT-Gruppe und Berater der Chefredaktion bei den Zeitschriften Cicero und Die Weltwoche.

Das Autorengespann Maxeiner & Miersch schrieb die Bücher Das Mephisto-Prinzip (2001) und Die Zukunft und ihre Feinde (2002), die in Politik und Medien heftig diskutiert wurden.

Davor erschienen von Maxeiner & Miersch die Bestseller Öko-Optimismus (Wissenschaftsbuch des Jahres 1996), Lexikon der Öko-Irrtümer (1998) und Life Counts - Eine globale Bilanz des Lebens (Wissenschaftsbuch des Jahres 2000). Life Counts wurde unter anderem in Nordamerika, Südamerika und China verlegt.

2007: Schöner Denken. Wie man politisch unkorrekt ist (zusammen mit Henryk M. Broder und Josef Joffe).
2008: Biokost und Ökokult. Welches Essen ist wirklich gut für uns und unsere Umwelt.
2008: Frohe Botschaften - über den alltäglichen Wahnsinn
2010: Früher war alles besser - Ein rücksichtsloser Rückblick (zusammen mit Henryk M. Broder und Josef Joffe)

Preise: InnoPlanta-Preis (2010), Silbermedaille des Naturfilmfestivals "Naturale" (2007), Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (2005), Preis "Lesen für die Umwelt" (2003, vergeben von der Deutschen Umweltstiftung), Wissenschaftsbuch des Jahres (2000, vergeben von Bild der Wissenschaft), Preis für hervorragende Umweltkommunikation (1997, vergeben vom Kommunikationsverband Bayern), Wissenschaftsbuch des Jahres (1996, vergeben von Bild der Wissenschaft), Bestes Kindersachbuch des Jahres (1996, vergeben von der National Science Teachers Association, USA), Informedia Preis für Wirtschaftsjournalismus (1994), Friedrich Vogel Preis für Wirtschaftsjournalismus (1993).

Miersch ist Mitglied im publizistischen Netzwerk Die Achse des Guten. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in München und Berlin.


Dokumentarfilme (Auswahl)

Und ewig sterben die Wälder
Zusammen mit Tobias Streck. 52 Minuten arte und BR, 2011. Die Waldsterbensangst der 80er Jahre und was daraus wurde.

Ein Wald voller Gespenster
Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2009. Über Forscher und Lemuren auf Madagskar.

Serengeti hinter den Deichen
Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2007. Wie große Wildtiere Landschaften verändern.

Ach du lieber Hirsch
Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2005. Über die innigen Beziehungen von Menschen und Rothirschen.

Durch's wilde Korsika
Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2004. Ein Streifzug durch die Natur Korsikas.

Tierische Untermieter
Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2003
Wie Wildtiere die Industrielandschaft erobern.

Tiger, Bauern und Touristen
Regie: Hiltrud Jäschke, Kamera: Devlin Bose, MDR, 2001
Wie indische Dorfbewohner mit dem Naturschutz umgehen.

Gottes liebste Kreatur
Kamera: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2001
Schafe in Religion, Kultur und Küche.

Reporter der Schöpfung
(Vierteilige Reihe) Kamera: Gerd Weiss. Viermal 45 Minuten, WDR, 1997
Eine Kulturgeschichte des Naturfilms.

Kundschafter im Tierreich
(Sechsteilige Reihe) Kamera: Gerd Weiss. Sechsmal 30 Minuten, WDR, 1995
Porträts von Verhaltensforschern und ihren Tieren.


Print

Veröffentlichungen in über siebzig europäischen Zeitungen und Zeitschriften.
Auswahl:
Bild, brand eins, Brigitte, Cicero, Emma, Financial Times Deutschland, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Frankfurter Rundschau, Geo, Merian, Merkur, Der Spiegel, SZ-Magazin, die tageszeitung, The Wall Street Journal, Die Welt, Die Weltwoche, Die Zeit


Bücher (Auswahl)

Früher war alles besser
Ein rücksichtloser Rückblick
Zusammen mit Henryk M. Broder, Josef Joffe und Dirk Maxeiner
Knaus-Verlag, München, 2010

Frohe Botschaften
Maxeiner & Miersch über den alltäglichen Wahnsinn
wjs-Verlag, Berlin 2008

Biokost und Ökokult
Welches Essen ist wirklich gut für uns und unsere Umwelt
Piper Verlag, München 2008

Schöner Denken
Wie man politisch unkorrekt ist
Zusammen mit Henryk M. Broder, Josef Joffe und Dirk Maxeiner
Piper Verlag, München 2007

Die Zukunft und ihre Feinde
Wie Fortschrittspessimisten unsere Gesellschaft lähmen
Zusammen mit Dirk Maxeiner
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2002

Das Mephisto-Prinzip
Warum es besser ist, nicht gut zu sein
Zusammen mit Dirk Maxeiner
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2001

Life Counts
Eine globale Bilanz des Lebens
Zusammen mit Michael Gleich,
Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay
Berlin Verlag, Berlin 2000

Lexikon der Öko-Irrtümer
Überraschende Fakten zu Energie, Gentechnik, Gesundheit, Klima, Ozon, Wald und vielen anderen Umweltthemen
Zusammen mit Dirk Maxeiner
Hardcover: Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1998
Taschenbuch: Piper Verlag, München 2000

Öko-Optimismus
Zusammen mit Dirk Maxeiner
Hardcover: Metropolitan Verlag, Düsseldorf 1996
Taschenbuch: Rowohlt Taschenbuchverlag Reinbek 1999

Das bizarre Sexualleben der Tiere
Ein populäres Lexikon von Aal bis Zebra
Hardcover: Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1999
Taschenbuch: Piper Verlag, München 2001

Mehr über Michael Miersch steht hier:
http://www.maxeiner-miersch.de/

Und hier:
http://www.achgut.com/

Oder auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Miersch

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dirk Maxeiner, geboren 1953, ist Buchautor und Journalist. Er gründete das innovative Umweltmagazin "Chancen". Dort und bei "natur" war er Chefredakteur. Sein Buch "Öko-Optimismus" (Koautor M. Miersch) wurde 1996 zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" gewählt.Michael Miersch, geboren 1956, ist Buch- und Filmautor. Er hat sich seit langem auf Natur und Ökologie spezialisiert.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Niemand hatte ihn gewollt oder herbeigerufen. Er
kam einfach und blieb. Peu à peu schlich er sich in die alte feudalistische
Ordnung ein, höhlte diese von innen aus und hielt sich bis zum heutigen Tag
hartnäckig am Leben. Im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern Sozialismus,
Wohlfahrtsstaat und Nationalsozialismus (und ihren diversen Abkömmlingen) dachte
sich den Kapitalismus niemand aus. Hätte es jemand getan, wäre er vermutlich für
verrückt erklärt worden. Die zahllosen Werke über ihn versuchen, ihn zu
analysieren, zu erklären, zu interpretieren, zu kritisieren - aber keines könnte
ein Urheberrecht auf den Kapitalismus anmelden.
Wahrscheinlich können ihn genau deshalb so viele Intellektuelle nicht ausstehen.
Er kränkt sie, weil er sie ignoriert. Dieses Wirtschaftssystem hat vor nichts
Respekt. "Der Kapitalismus", schreibt der Soziologe Karlheinz Messelken, "ist
die institutionalisierte Versuchung zu moralischer Niedrigkeit. Wo er den Ton
angibt, da löst sich der einzelne aus Ordnungen, die ihn übersteigen und sich
seiner Person zu einem höheren Zweck bedienen, da hört der einzelne auf, ein
dienendes Glied zu sein, und stellt sich ganz auf seine Selbstsucht."
Diese Verlockung zum hemmungslosen Gütergenuß ist den Anhängern von himmlischen
oder weltlichen Heilslehren von jeher ein Graus, denn ihr ewiges Ziel ist es,
die Begierde des Fleisches unter die Herrschaft des Geistes zu stellen. Die
intellektuellen Glaubenskämpfer können es nicht ertragen, wenn Produzenten und
Händler in der Gesellschaft einen Rang einnehmen, der doch eigentlich ihnen, den
Sinnstiftern, gebühren sollte. So verdammen sie den Kapitalismus aus rechten
oder linken, christlichen oder muslimischen Motiven und machen ihn für alle Übel
dieser Welt verantwortlich. Dabei ergeht es dem Kapitalismus wie vielen
Kinofilmen: Im Feuilleton hagelt es Verrisse, aber das Publikum ist begeistert.
Überall dort, wo die Bevölkerung die freie Wahl hat, entscheidet sie sich früher
oder später für den Kapitalismus.
Um die unwiderstehliche Anziehungskraft dieses auf Eigennutz und Geldgier
beruhenden Systems zu erklären, sollten wir es einmal an den Maßstäben seines
ärgsten Gegners messen - des Sozialismus. Wofür wollten die hohlwangigen
Proletarier der Käthe Kollwitz einst die Welt aus den Angeln heben? Für ein
besseres Leben, für das Volkseigentum an den Produktionsmitteln, für Frieden und
gegen Nationalismus.
Ein Jahrhundert später hat sich zur allgemeinen Verblüffung einstiger
Revolutionäre herausgestellt, daß ausgerechnet der Kapitalismus all diese Ziele
verwirklichte. Tausendmal totgeschrieben, hat er sich durch alle Krisen und
Katastrophen geschlängelt und erfreut sich bester Gesundheit. Gehen wir einmal
die Punkte im einzelnen durch. Utopie Wohlstand: Der Kapitalismus hat nicht nur
die Kapitalisten reich gemacht, sondern Milliarden von Menschen materielle
Standards ermöglicht, von denen ihre Großeltern nicht zu träumen wagten. Wenn
August Bebel geahnt hätte, daß die Nachfahren der proletarischen Klasse 82,6
Milliarden Mark jährlich auf Urlaubsreisen im Ausland verjubeln werden
(Deutschland 1998), wäre ihm die Marktwirtschaft vielleicht in einem
freundlicheren Licht erschienen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist zwar durchaus lesenswert, aber die zugrunde liegenden Weisheiten sind natürlich größtenteils banal: Studierende der Wirtschaftswissenschaften lernen bereits im ersten Semester, dass der Eigennutz einzelner in einer funktionierenden Marktwirtschaft insgesamt zu einer "verbesserten" Situation führt. Somit zeigt das Buch, das etwas "nicht Böses" wirklich "nicht böse" ist. Dies wird anhand zahlreicher Beispiele sehr gut geschildert. An manchen Stellen ist das Prinzip natürlich nicht ganz zuende gedacht, denn ohne (wohlgemerkt hoffentlich) sinnvolle regulatorische Verfahren, die in dem, was wir hierzulande eine "soziale Marktwirtschaft" nennen, üblich sind, fällt alles, was sich unter der Bezeichnung "öffentliche Güter" zusammenfassen lässt, durch das Raster hindurch. Ziel einer modernen Regulierungspolitik muss demnach sein, möglichst wenig und möglichst sinnvolle Mechanismen zu entwicklen, die den Prozess der Situationsverbesserung für alle Beteiligten optimieren. Das heißt also: Das Streben nach Eigennutz der Einzelnen in bestimmten Fällen in die richtigen Bahnen lenken, um insgesamt mehr Wohlstand für alle zu schaffen. Für die unter uns, die ebenfalls gerne Gutes predigen, liefert das Buch immerhin genügend Ansatzpunkte zu gelungenen Kontern auf mögliche abfällige Bemerkungen, man müsse nur Böses tun, um Gutes hervorzurufen (was natürlich ganz zuende gedacht auch in den Augen der Autoren völliger Unsinn sein muss). Aber immerhin gilt ja bekannterweise: Wer böse ist, kann immerhin noch als abschreckendes Beispiel dienen!
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klug und amüsant 4. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autoren haben es einfach drauf: Gut gelaunt, witzig und gescheit klopfen sie liebgewordene Allgemeinplätze auf ihren Wahrheitsgehalt ab und schlachten schon mal die eine oder andere heilige Kuh. Statt Phrasendrescherei à la "Es ist schön, ein Arschloch zu sein", liefert das Buch amüsant aufbereitete Informationen, Zahlen und Einschätzungen zu kontrovers diskutierten Themen. Nach der Lektüre schimpft es sich nicht mehr so leicht über den "bösen Chef", die grausamen Tierquäler oder den Antichrist Internet. Für Dauerbetroffene ist das Buch also nicht wirklich zu empfehlen; auch unkritische Fortschrittsjünger werden sich auf die Füße getreten fühlen. Kurz: für mich waren die meisten Kapitel (wie VW oder das übers Internet!) der reine Lesespaß.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Es ist eine wahre Freude das Mephisto Prinzip zu lesen. Dirk Maxeiner und Michael Miersch räumen schonungslos mit verquerrten Meinungen auf und bieten dem Leser eine vermeintlich neue Sichtweise der Dinge. Die Autoren zeigen anhand gelungener Beispiele und auf eine angebrachte schmunzelnde Weise, wie man mit Begriffen wie Globalisierung, Kapitalimsus und Wohlfahrtsstaat umgehen sollte, und warum dies viele nicht so tun. Man ertappt sich bei der Lektüre stets ein Grinsen im gesicht zu haben. Spätestens wenn der Unsinn der Globalisierungsgegner in Seattle und Davos aufgedeckt wird, wartet man gespannt die nächste "Enthüllung" ab und legt das buch nicht mehr aus der Hand. Es kommt auch nicht der Verdacht auf, dass die Autoren einem Ihre Meinung aufzwingen wollen, da Sie mit Beispielen und Zitaten arbeiten, ohne dem Leser eine eigene Schlussfolgerung vorwegzunehmen. Wer noch nie etwas von Diskussionen auf Stammtisch-Niveau gehalten hat, bekommt mit diesem Buch sehr gute Argumente in die Hand, "Warum es besser ist, nicht gut zu sein"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich bin ein Teil von jener Kraft ..." 30. April 2013
Von Treb Melsa TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft"

So lautet das Prinzip bei Mephisto in Goethes Faust. Und die heutigen Gutmenschen sehen den Eigennutz als das Böse:
Aus Eigennutz nach etwas streben - pfui! Nach höhreren Werten hat der banale Mensch, der nicht weiß was er will, auf Befehl des Gutmenschen zu streben!

Glatt erzählt und flott geschrieben:
In dieser Art zeigen die Autoren dieses Buches anhand etlicher Beispiele, dass genau jenes böse und eitle und grundüble, sprich eigensüchtige Streben für das Wohlbefinden des eigenen Sacks der Gesellschaft als solcher in der Regel ein vielfältiges Mehr an Wohlfahrt, Wohlstand und Wohlbefinden erbringt als jedwede hochedle und hochmoralische Handlung eines Gutmenschen.

Gut gemeint, dies ist eben eben nicht gut, sondern meist das Gegenteil von gut; deshalb sollte das Motto für Gutmenschen in Umkehrung zum Mephisto-Prinzip wohl lauten:
"Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft!"

Ein feines Büchlein - sehr lesenswert!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Herzerfrischend 14. Mai 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch an einem einzigen Tag durchgelesen. Es ist einfach herzerfrischen, satirisch aber auch äusserst sachlich geschrieben !
Ein absoluter Muss-Kauf für jeden der linken Globalisierungsgegnern und allerlei Weltverbesserern mal zeigen will wo der Hammer hängt !
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine hervorragende neue und provokante Sicht der Dinge 9. Dezember 2001
Von Stefan
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch provoziert und regt zum Nachdenken an. Gleichzeitig sind alle "Provokationen" sachlich unterlegt und keine politischen Färbereien. Eine zum Teil unbequeme aber immer hochwertige Argumentation bewegt den Leser seine zum Teil festgefassten Meinungen über einige recht alltägliche Dinge zu überprüfen. Sehr lesenswert, da die Autoren nicht ausschweifen, sondern das Buch kompakt halten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Gutmenschen
Mit einfachen Beispielen und zwingender Logik bringen die Autoren die Vorteile von Freiheit und Marktwirtschaft auf den Punkt.
Veröffentlicht am 27. Januar 2005 von Thomas Steinhauser
4.0 von 5 Sternen Ein 'Pro` der Globalisierung
Ein durchaus gutes und empfehlenswertes Pro-Globalisierungsbuch. Die Autoren zeigen mit Fakten untermauert auf, dass Begriffe wie "global player", "mac donalds" oder "coca cola"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. September 2003 von Robert Harrer
5.0 von 5 Sternen Update der Smithschen Theorie der "Unsichtbaren Hand"
Über den Stil lässt sich sicherlich streiten und die Thesen auf der Umschlagseite des Buches (z.B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2003 von Amazon Kunde
5.0 von 5 Sternen Kaufen! Lesen! Unbedingt!
Dieses Buch ist einmalig, noch unterhaltsamer kann schonungsloser Zynismus kaum präsentiert werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2003 von Martin Hagen
5.0 von 5 Sternen uneingeschränkte Solidarität
Die Frei-Europa-Blockwarte der neoromantisch-liberalen Aktionsfront bedanken sich mit aufrichtigem Gruß bei den Kameraden Maxeiner und Miersch für ihr erneutes,... Lesen Sie weiter...
Am 1. November 2001 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nicht kaufen - nur ausleihen!
Maxeiner/Miersch Rundumschlag gegen die Antikapitalisten enthält derart hanebüchene Theorien und vereinfachte Schlüsse, daß dieses Buch von der ersten Seite an... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2001 von Marcel Luchsinger
1.0 von 5 Sternen Irrtümlich und menschenverachtend
Das dürfte das menschenverachtendste Buch sein, daß ich je gelesen habe. Aber auch was Wirtschaftssysteme angeht, scheint mir so einiges übersehen zu werden. Lesen Sie weiter...
Am 29. Mai 2001 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Wieder nur Halbwahrheiten
Na endlich mal jemand,der für uns Kapitalisten spricht! Endlich mal jemand, der unseren hemmungslosen Egoismus intelligent verteidigt! Lesen Sie weiter...
Am 16. April 2001 veröffentlicht
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