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Das Mephisto-Prinzip
 
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Das Mephisto-Prinzip (Gebundene Ausgabe)

von Michael Miersch (Autor), Dirk Maxeiner (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Eichborn (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821816368
  • ISBN-13: 978-3821816364
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 397.687 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Böse Bosse wirken Wunder: Die Steigerung der Produktivität und die bessere Auslastung der teuren Produktionsanlagen war das erklärte Ziel von VW-Chef Piech. Um es zu erreichen, hat der ehrgeizige Manager ein Arbeitszeitmodell erarbeitet, das mittlerweile Vorbild für die gesamte Industrie ist. Die Arbeitszeit der VW-Mitarbeiter wurde verkürzt, zusätzliche Stellen konnten geschaffen werden. Die Gewinnmaximierung wurde zum Motor der gewerkschaftlichen Forderungen nach mehr Arbeitsplätzen und flexibler Arbeitszeit. Dies ist eines von vielen Beispielen, mit denen die Bestsellerautoren Dirk Maxeiner und Michael Miersch die Wirkung des Mephisto-Prinzips beweisen. Sie erklären: Eine gute Gesinnung schafft keine bessere Realität, sie verhindert keinen Krieg, besiegt keinen Hunger, schafft keinen Arbeitsplatz und rettet keine bedrohte Tierart. An zahlreichen Beispielen aus Geschichte und Gegenwart zeigen Maxeiner/Miersch, wie das vorgeblich so Schlechte immer wieder durchaus gute Ergebnisse hervorbringt, und sie plädieren dafür, menschliches Handeln nicht an seinen Intentionen, sondern in erster Linie an seinen Ergebnissen zu messen. Dabei räumen sie mit vielen hartnäckigen Mythen rechter und linker Moralprediger auf. Sie präsentieren die ungeliebten Wahrheiten: Die Globalisierung ist eine Befreiungsbewegung für die Dritte Welt. Der Kauf von Tropenholz kommt der Umwelt zugute. Der Kapitalismus ist eine Wohlstandsmaschine für viele. Ingenieure verbessern die Welt, nicht Ideologen.


Autorenporträt

Dirk Maxeiner, geboren 1953, ist Buchautor und Journalist. Er gründete das innovative Umweltmagazin "Chancen". Dort und bei "natur" war er Chefredakteur. Sein Buch "Öko-Optimismus" (Koautor M. Miersch) wurde 1996 zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" gewählt.Michael Miersch, geboren 1956, ist Buch- und Filmautor. Er hat sich seit langem auf Natur und Ökologie spezialisiert.

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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen klug und amüsant, 4. April 2001
Von Ein Kunde
Die Autoren haben es einfach drauf: Gut gelaunt, witzig und gescheit klopfen sie liebgewordene Allgemeinplätze auf ihren Wahrheitsgehalt ab und schlachten schon mal die eine oder andere heilige Kuh. Statt Phrasendrescherei à la "Es ist schön, ein Arschloch zu sein", liefert das Buch amüsant aufbereitete Informationen, Zahlen und Einschätzungen zu kontrovers diskutierten Themen. Nach der Lektüre schimpft es sich nicht mehr so leicht über den "bösen Chef", die grausamen Tierquäler oder den Antichrist Internet. Für Dauerbetroffene ist das Buch also nicht wirklich zu empfehlen; auch unkritische Fortschrittsjünger werden sich auf die Füße getreten fühlen. Kurz: für mich waren die meisten Kapitel (wie VW oder das übers Internet!) der reine Lesespaß.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sehr gut und amüsant geschrieben, aber natürlich banal!, 7. Mai 2001
Dieses Buch ist zwar durchaus lesenswert, aber die zugrunde liegenden Weisheiten sind natürlich größtenteils banal: Studierende der Wirtschaftswissenschaften lernen bereits im ersten Semester, dass der Eigennutz einzelner in einer funktionierenden Marktwirtschaft insgesamt zu einer "verbesserten" Situation führt. Somit zeigt das Buch, das etwas "nicht Böses" wirklich "nicht böse" ist. Dies wird anhand zahlreicher Beispiele sehr gut geschildert. An manchen Stellen ist das Prinzip natürlich nicht ganz zuende gedacht, denn ohne (wohlgemerkt hoffentlich) sinnvolle regulatorische Verfahren, die in dem, was wir hierzulande eine "soziale Marktwirtschaft" nennen, üblich sind, fällt alles, was sich unter der Bezeichnung "öffentliche Güter" zusammenfassen lässt, durch das Raster hindurch. Ziel einer modernen Regulierungspolitik muss demnach sein, möglichst wenig und möglichst sinnvolle Mechanismen zu entwicklen, die den Prozess der Situationsverbesserung für alle Beteiligten optimieren. Das heißt also: Das Streben nach Eigennutz der Einzelnen in bestimmten Fällen in die richtigen Bahnen lenken, um insgesamt mehr Wohlstand für alle zu schaffen. Für die unter uns, die ebenfalls gerne Gutes predigen, liefert das Buch immerhin genügend Ansatzpunkte zu gelungenen Kontern auf mögliche abfällige Bemerkungen, man müsse nur Böses tun, um Gutes hervorzurufen (was natürlich ganz zuende gedacht auch in den Augen der Autoren völliger Unsinn sein muss). Aber immerhin gilt ja bekannterweise: Wer böse ist, kann immerhin noch als abschreckendes Beispiel dienen!
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schonungslos wird mit verquerrten Meinungen aufgeräumt, 14. April 2001
Von mwaldinger@gmx.de (Hochdorf, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Es ist eine wahre Freude das Mephisto Prinzip zu lesen. Dirk Maxeiner und Michael Miersch räumen schonungslos mit verquerrten Meinungen auf und bieten dem Leser eine vermeintlich neue Sichtweise der Dinge. Die Autoren zeigen anhand gelungener Beispiele und auf eine angebrachte schmunzelnde Weise, wie man mit Begriffen wie Globalisierung, Kapitalimsus und Wohlfahrtsstaat umgehen sollte, und warum dies viele nicht so tun. Man ertappt sich bei der Lektüre stets ein Grinsen im gesicht zu haben. Spätestens wenn der Unsinn der Globalisierungsgegner in Seattle und Davos aufgedeckt wird, wartet man gespannt die nächste "Enthüllung" ab und legt das buch nicht mehr aus der Hand. Es kommt auch nicht der Verdacht auf, dass die Autoren einem Ihre Meinung aufzwingen wollen, da Sie mit Beispielen und Zitaten arbeiten, ohne dem Leser eine eigene Schlussfolgerung vorwegzunehmen. Wer noch nie etwas von Diskussionen auf Stammtisch-Niveau gehalten hat, bekommt mit diesem Buch sehr gute Argumente in die Hand, "Warum es besser ist, nicht gut zu sein"
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