Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das Medium ist die Botschaft
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Medium ist die Botschaft [Gebundene Ausgabe]

Marshall McLuhan , Herbert M. McLuhan
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Gebundene Ausgabe, März 2009 --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Philo Verlagsges. (März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3364004005
  • ISBN-13: 978-3364004006
  • Größe und/oder Gewicht: 16,2 x 10,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 581.036 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 06.04.2002
"Wie ein vorweggenommener Internethype" kommt Marshall McLuhan dem Rezensenten Malte Oberschelp manchmal vor, aber auch wie ein Vorläufer des vernetzten Denkens, den man zum Teil erst heute ganz verstehen kann. Oberschelp charakterisiert McLuhan als einen Visionär, der seine Bücher schon in den sechziger Jahren "als Hypertext avant la lettre" montierte, um dem linearen Denken zu entkommen und die Wirkungsweisen der für ihn so geschichtsmächtigen Medien zu illustrieren. Die hier vorliegenden Interviews sind für den Rezensenten ein Glücksfall, nicht nur, weil sie im Deutschen (wie übrigens auch ein großer Teil seiner Bücher) noch nicht vorlagen, sondern auch, weil McLuhan hier leichter zu verstehen ist als in seinen Büchern selbst. Beim Reden scheint er sich diszipliniert zu haben und "genauer zu formulieren". Das Interview mit dem US-"Playboy" empfiehlt Oberschelp darum geradezu als einen "Volkshochschulkurs 'McLuhan für Anfänger'". Oberschelp bedauert in seiner Kritik, dass McLuhan zwar berühmt, aber im Grunde wenig gelesen sei. Manche der Visionen seiner permanent ratternden Denkmaschine hätten sich zwar als hinfällig erwiesen, andere aber erscheinen ihm höchst aktuell - etwa, was er zum Fernsehen sage: "Die Berichterstattung ist der Krieg." Ausdrücklich lobt Oberschelp die Arbeit der vier Übersetzer und Herausgeber, die McLuhans Sprache "deutlich modernisiert" und überdies einen "klugen Essay" angefügt hätten.

© Perlentaucher Medien GmbH

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "floma65"
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt nicht viele Wissenschaftler, die es schaffen, eine komplexe und relevante Aussage auf den Punkt zubringen und damit unsterblich zu werden. Im Bereich der Medien ist dies sicherlich Watzlawick mit seinem Axiom "Man kann nicht nicht kommunizieren" gelungen - und vielleicht in noch stärkerem Maße McLuhan mit seinem prägnanten Satz "The medium is the message". Ein Standardwerk der Medientheorie - das vorliegende Buch enthält jedoch nicht seine theoretischen Abhandlungen darüber, sondern ein Interview, das die dahinterstehenden Gedanken aufarbeitet und verständlich präsentiert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn es einen kritisch reflektierenden Vordenker für das Kommunikationszeitalter gab, dann war es der kanadische Pädagoge Marshall McLuhan. Bereits 1911 geboren und 1980 gestorben, hat er seit den fünfziger Jahren mit seinen Publikationen und Statements seine Zeitgenossen gehörig verwirrt. Die Mechanische Braut (1951), Die Guttenberg Galaxie (1962), Medien Verstehen (1964), Das Medium ist die Botschaft (1967) sowie Krieg und Frieden im globalen Dorf (1968) waren seine Hauptwerke, mit denen er bei einigen Pionieren Euphorie auslöste, bei vielen anderen jedoch auf Unverständnis und Befremdung stieß. Fast ein halbes Jahrhundert seit dem Erscheinen seiner Bahn brechenden Werke hat sich vieles immer noch nicht im öffentlichen Bewusstsein festgesetzt und daher wirken seine Erkenntnisse und Thesen bis heute noch so erfrischend radikal.

Der vorliegende Band könnte nicht besser geeignet sein, um an die Denk- und Arbeitsweise dieses unkonventionellen und überaus analytischen Geistes heranzuführen. In insgesamt fünf längeren Interviews zu unterschiedlichen Zeit- und Schwerpunkten unternimmt McLuhan eine Reise durch seine Erkenntniswelten. In den Interviews geht es um die Entkörperung der Sender im Kommunikationsprozess, um epistemologische Herangehensweisen bei der Erforschung neuer Terrains, um das Prekariat des historischen Standpunkts, um die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher kultureller Rezeptionsweisen wie um die Geschlechtsorgane von Maschinen.

Ja, vieles klingt bizarr und vielleicht auch zunächst abschreckend, weil zu befürchten wäre, dass das alles in einer Abstraktionssphäre zu verpuffen droht, in der man sich sehr trunken fühlt. Doch Marshall McLuhan war ein kanadischer Pädagoge, d.h. er besaß das leider in Europa eher seltene Talent, anhand alltäglicher Beispiele und mit ungeheurem Unterhaltungswert über seine exzentrischen Forschungsunterfangen zu berichten.

Daher muten diese Interviews an wie eine Schatzkiste der Inspirationen und Lösungsansätze und vieles, was da vor einem halben Jahrhundert thematisiert wurde, ist brandaktuell. Wir erfahren einiges über den semantischen Wechsel von Inhalt und Form, über die Funktionsweise von linker und rechter Hirnhälfte und deren geographischer Domänen, über das Rezeptionsverhalten von oralen und alphabetischen Gesellschaften und die daraus resultierenden Wirkungsweisen neuer Techniken auf diese Gesellschaften. Und das heute so verniedlichte globale Dorf verwandelt sich bei dessen Entdecker in der Urschrift als eine archaisch brutale Formation, deren Überwindung man sich sehnlich herbeiwünscht.

Das frappierende an diesem Buch, das allen, die sich mit den Aporien und Paradoxien des Kommunikationszeitalters beschäftigen, dringend ans Herz gelegt wird, ist die Erkenntnis, dass der frühe Namensgeber vieler Phänomene alles andere als ein Verfechter jeder neuen Technik war. Er sah vor allem die zerstörerischen Potenziale, weil es den humanen Nutzern an Reife fehlte...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:





Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar