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Das Matratzenhaus: Kriminalroman
 
 
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Das Matratzenhaus: Kriminalroman [Taschenbuch]

Paulus Hochgatterer
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423213353
  • ISBN-13: 978-3423213356
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 263.938 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Gewalt gegen Kinder: ein brisantes Thema fesselnd umgesetzt!"
Buch aktuell November 2011

Kurzbeschreibung

Es ist Frühling im österreichischen Furth am See. Doch während in den Gastgärten die Sonnenschirme aufgestellt werden, ziehen bereits dunkle Wolken auf: Kommissar Ludwig Kovacs bekommt gleich mehrere Fälle auf den Tisch. Ein junger Mann stürzt von einem Baugerüst in den Tod, ein Kindergarten wird brutal verwüstet und ein misshandeltes Kind taucht bei der Polizei auf. Dann werden noch mehr Kinder Opfer von massiven Prügelattacken. Sie weigern sich, über den oder die Täter zu sprechen ...


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ratlos 1. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Auf die Gefahr hin, mich zu blamieren (vor den VerfasserInnen der enthusiastischen Kritiken): ich habe die Lektüre des Romans in keiner Weise genossen, habe am Ende das Buch verärgert und ratlos zugeklappt. Was mich an dem Roman irritierte, sind viele Dinge: da ist der künstlich konstruierte Aufbau, der möglichst viel verschleiert und die Leserschaft (zumindest aber mich) im Dunkeln und am Ende ratlos zurück lässt; da sind die vielen Nebenstränge, die sich zu keinem Ganzen fügen und einen (zumindest aber mich) den Faden verlieren lassen; da sind die oft gestelzten Dialoge, die die Figuren platt erscheinen und nicht näher kommen lassen, humorig gemeinte Passagen, die - zumindest ich - ziemlich fehl am Platz fand, und der oft ziemlich flapsige Stil (trotz der literarischen Passagen, in denen der Autor zeigt - oder vorführt -, was er alles draufhat). Aber vielleicht liegt es einfach an der nicht funktionierenden Chemie zwischen Autor und Leser, denn ich hatte bislang immer meine Schwierigkeiten mit Hochgatterers Büchern (so sehr ich ihn gerade als herausragend formulierenden Redner - z.B. in Mauthausen - oder als klugen Gesprächspartner - im ORF - schätze).
(Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich erwarte keine glatten Romane - ganz im Gegenteil - noch Texte, in denen mir der Autor alles vorkaut, und ich lese mit Begeisterung und viel und gerne sogenannte anspruchsvolle Bücher. Aber im Falle von "Matratzenhaus" und der äußerst positiven Resonanz vieler LeserInnen bin ich einfach ratlos, weil das Buch bei mir so ganz anders ankam.)
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Frühling in Furth am See 17. Februar 2010
Von Roland Freisitzer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Frühling in Furth am See

Nachdem Paulus Hochgatterer in seinem vielbeachteten Roman "Die Süße des Lebens" schon ein skurriles Duo, bestehend aus Kommissar Kovacs und dem Psychoanalytiker Horn eingeführt hat, das sich um die psychische und physische Sicherheit in der Stadt Furth am See kümmert, lässt er mit "Das Matratzenhaus" einen weiteren Roman mit diesen Figuren folgen.

Und wieder schafft es Paulus Hochgatterer, einen Krimi zu schreiben, der eigentlich kein Krimi ist. "Das Matratzenhaus" ist große, feine Literatur, psychologisch fein und eindringlich beobachtet, mit einem weit gestreckten Spannungsbogen, der, je weniger Hochgatterer dem Leser gegen Ende des Romans direkt mitteilt, immer stärker wird.

Zur Handlung: in Furth am See wird ein Kind geschlagen, während es in der Schule sein sollte, aber nicht war. Schnell wird klar, dass es sich hier nicht um eine "gsunde Watschn" eines Erziehungsberechtigten des Kindes handelt. Der Erstklässler spricht von einer schwarzen Glocke und lässt das Gefühl von Zugehörigkeit zu etwas Besonderem durchklingen. Da sich ähnliche Fälle vermehrt wiederholen, begeben sich Horn und Kovacs auf die Suche nach der Wahrheit, bzw. nach dem Täter.
Zeitgleich beschäftigen die beiden Herren, die einander in diesem Buch nie über den Weg laufen, weitere Fälle, wie zum Beispiel der mysteriöse Todessturz eines musikalischen Maurers, der versuchte Selbstmord eines anderen Musikers, Söhne und Töchter, Ehefrauen und Geliebte, Patienten und Kollegen, sowie der immer stärker durchschimmernde Verdacht der Kinderpornografie und des Menschenhandels.

Das imaginäre Furth am See scheint nebenbei eine auf eine Stadt projizierte Wahrnehmung vieler österreichischer Eigenarten zu sein, ein Bild, das Paulus Hochgatterer äußerst sympathisch und trotzdem ehrlich zeichnet. Eine Stadt, die obschon mit Morgen- und Frühverkehr geplagt, mit einem Hubschrauberlandeplatz am Krankenhausdach und diversen Schulen ausgestattet möglicherweise für österreichische Verhältnisse eine größere Stadt ist, mit allen anderen Attributen aber auch eine, im weiteren Sinne, Kleinstadt ist.

Die beiden Hauptprotagonisten Horn und Kovacs sind in ihrer jeweils unterschiedlich ausgerichteten Misanthropie und anderen Eigenarten sehr sympathische Vertreter ihrer Berufsgattung, die trotz oberflächlicher Klischees, denen sich Paulus Hochgatterer wohl bewusst bedient, originell und überzeugend in Erinnerung bleiben.

Dass die Auflösung des Falles der "Schwarzen Glocke" zusätzlich ein noch schlimmeres Verbrechen aufdeckt, ist ein Schlag in die Magengrube, der lange nach dem Zuklappen des Buches nachhallt.

"Das Matratzenhaus" ist, wie schon der Vorgänger "Die Süße des Lebens" ein Stück großer Literatur und eine absolute Leseempfehlung, speziell für die Leser, die mit einer Krimihandlung ohne Krimibanalitäten und der primitiven Aufklärung eines Falles, bzw. eines effekthascherischen Plots gut leben können und die Krimis eigentlich nur dann lesen, wenn sie von Autoren wie Antonio Munoz Molina, Georges Simenon, Patricia Highsmith, Raymond Chandler oder eben Paulus Hochgatterer geschrieben werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Dem Krimi ist der Herkunftsberuf Hochgatterers ' Psychiater ' deutlich anzumerken. Sämtliche Protagonisten verdienen psychiatrische Diagnosen: Vom Neurotiker über den Borderliner bis zum Psychotiker. Der Schreibstil Hochgatterers ist gewöhnungsbedürftig, da er ' ebenso wie seine Charaktere ' wenig strukturiert, sondern verworren und chaotisch erscheint. Die Handlung ist gut, wenn auch zu wenig detailliert herausgearbeitet, teilweise wirr, das Ende kommt etwas abrupt. Hochgatterer zeichnet den ganz normalen Psychiatriewahnsinn hervorragend, während der Polizeialltag etwas unrealistisch erscheint. (Ich wage zu bezweifeln, dass Kriminalinspektoren tatsächlich über derart fundierte psychiatrische Kenntnisse verfügen, analytische denken und korrekt diagnostizieren'). Für Leser/innen, die nicht dem Ärzteberuf/Pflegeberuf verfallen sind, wahrscheinlich ein Hauch zu viel Psychiatrie! An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass es sich beim Psychiater Horn und dem Polizisten Kovacs mitnichten um ein Ermittlerduo, wie z. T. behauptet, handelt, da die beiden völlig unabhängig voneinander agieren bzw. operieren.
Jedenfalls ist der Krimi besser gelungen als der Vorgängerroman des Autors ('die Süße des Lebens')! Fazit: Interessant für einschlägig Vorgebildete im Bereich Psychiatrie (sozusagen Pflichtlektüre), v.a. das zwischen den Zeilen Gesagte empfinde ich persönlich spannend! Für alle Anderen: dieses Buch müssen Sie nicht zwangsläufig lesen!
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Wenig Krimi, viel Psycho
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Ich habe mir persönlich von dem Buch etwas mehr erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Theo veröffentlicht
"RATLOS" ... danke "Christoph" ...
... für Deine ehrliche Rezension. Auch mich hat dieses Buch "ratlos" zurückgelassen und ich verstehe den "hype" um das Buch und den "Krimi des Monats" nicht im... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Monika Schwirtz veröffentlicht
Die schwarze Glocke
Das Team um den glatzköpfigen Kommissar Ludwig Kovacs, der in der österreichischen Kleinstadt Furth am See ermittelt, kannte ich schon aus dem ersten Krimi von Paulus... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Daggi veröffentlicht
Super
Alles war super kaufe immmerwieder bei Amazon ein.
Schaut auch mal rein, es zahlt sich aus.
Danke. Suche und finde jeden Tag was neues.
lg Manfred
Vor 4 Monaten von Manfred veröffentlicht
Fortschreibung zu Furth
Paulus Hochgatterer folgt ganz dem bewährten Schnittmuster seines Vorgängerromans 'Die Süße des Lebens', montiert also verschiedene Handlungsstränge und... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Heino Bosselmann veröffentlicht
leben durch das milchglas
als ich das buch nach der letzten seite zuklappte, ging es mir so wie den beiden hauptfiguren, dem kommissar kovacs und dem psychiater horn: ich konnte die geschichte schemenhaft... Lesen Sie weiter...
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Das Matratzenhaus
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