Mich hat dieser Film beeindruckt. Das Werk eines Meisters. Was den Film aber noch interessanter macht ist zu wissen, dass Andrzej Wajda hier die Geschichte seiner Eltern erzählt. Sein Vater war einer der Offiziere, die nie wieder zurückkehrten, seine Mutter eine der Frauen die vergeblich auf die Rückkehr ihres Mannes warteten. In einem Interview sagt der Regisseur, dass es für ihn das Schwierigste war zu entscheiden, wie er die Geschichte erzählen sollte. Nur den Teil des Vaters oder nur den der Mutter? Er hat sich dazu entschlossen, beide Geschichten zu erzählen. Das ist sehr gelungen und zeigt wie tragisch dieses Massaker für die Zurückgebliebenen war. Sie mussten mit der Unsicherheit leben, den Verlust akzeptieren und durften am Ende nicht einmal darüber sprechen.
Verschiedene Filmsequenzen spiegeln sich, wiederholen sich scheinbar und werden nuanciert wieder aufgegriffen. Möglich, dass man dies als langweilig empfinden kann. Ich fand's spannend.