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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild des Films ist sehr überzeugend. Die Farben sind etwas erdig und bronzen geraten, was für die Stimmung als period piece durchaus wichtig ist. Einzig starke Primärtöne wie Rot werden dadurch beeinflußt (Fahne bei 00:36:26). Hauttöne wirken jedoch stimmig. Rauschen ist nur marginal vorhanden und die Kompression arbeitet makellos. Der Kontrast könnte ein wenig mehr Schwarzwert vertragen. Schwarzflächen tendieren ein wenig ins Gräuliche (00:29:33). Die Detailwiedergabe ist auf sehr hohem Niveau (Haarsträhne bei 00:57:52 oder Manteltextur bei 01:17:52). Leichte Halos fallen bisweilen auf. Der Ton ist in beiden Sprachfassungen in etwa gleichwertig. Dialoge klingen im Deutschen wie auch im Polnischen sehr natürlich und differenziert. Effekte sind gut gesetzt, wobei dies kein Film der großen Actionmomente wäre. Aber wenn ein Schuss abgefeuert wird, dann hallt er auch beeindruckend nach. Einziges Extra ist ein kurzes Intro des Regisseurs. Es gibt jedoch auch eine Special Edition mit mehr Extras. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Katyn Lüge,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Massaker von Katyn [Blu-ray] (Blu-ray)
Als die dt. Wehrmacht 1943 Massengräber ermordeter polnischer Offiziere bei Katyn entdeckte, war ein schreckliches Kriegsverbrechen der Sowjets entdeckt. Die Rote Führung konnte und wollte die Untat nicht zugeben und schob sie den Deutschen unter.Obwohl eine neutrale Untersuchungskomission feststellte, das zum Zeitpunkt des Verbrechens Katyn eindeutig unter sowjetischer Herrschaft stand, wurde das Verbrechen insofern vertuscht, dass es einfach die Deutschen waren. Im Sinne der weiteren alliierten Kriegsführung wurde Katyn "übersehen"! Einzig die polnische Exilregierung in London forschte nach, was den Abbruch der Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Exilregierung nach sich zog. Tragisch auch die Tatsache, dass sich die Sowjetunion circa 50 Jahre nicht zu ihrer Verantwortung bekannte und erst im Zuge von Glasnost und Perestroika die Massenexekution polnischer Offiziere zugegeben wurde. Durch den Film erfährt ein ungeheures Verbrechen eine notwendige Aufarbeitung. Den Opfern geschieht wenigstens die kleine Gerechtigkeit, das die Öffentlichkeit Kenntnis ihres Opferganges erlangt. Darstellerisch und handwerklich liefern der regisseur und die Schauspieler eine gute Leistung ab. Die Schlussviertelstunde mit den Hinrichtungen ist nichts für schwache Nerven und wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Wahrheit über Katyn,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Massaker von Katyn (DVD)
Hier wird die Grausamkeit deutlich. Nicht nur die Nazis sondern auch die Rote Armee hat am Anfang des 2 Weltkriegs ihren Beitrag zur Vernichtung der polnischen Intelligenz dazu getragen.Die letzten 20 Min des Films gehen richtig unter die Haut. Noch nie wurden die Hinrichtungen so in einem Film dargestellt. Der Vater des Regisseurs "Andrzej Wajda" war einer unter den Opfern von Katyn. Unbedingt ansehen !!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wajda erzählt die Geschichte seiner Eltern,
Rezension bezieht sich auf: Das Massaker von Katyn (DVD)
Mich hat dieser Film beeindruckt. Das Werk eines Meisters. Was den Film aber noch interessanter macht ist zu wissen, dass Andrzej Wajda hier die Geschichte seiner Eltern erzählt. Sein Vater war einer der Offiziere, die nie wieder zurückkehrten, seine Mutter eine der Frauen die vergeblich auf die Rückkehr ihres Mannes warteten. In einem Interview sagt der Regisseur, dass es für ihn das Schwierigste war zu entscheiden, wie er die Geschichte erzählen sollte. Nur den Teil des Vaters oder nur den der Mutter? Er hat sich dazu entschlossen, beide Geschichten zu erzählen. Das ist sehr gelungen und zeigt wie tragisch dieses Massaker für die Zurückgebliebenen war. Sie mussten mit der Unsicherheit leben, den Verlust akzeptieren und durften am Ende nicht einmal darüber sprechen.Verschiedene Filmsequenzen spiegeln sich, wiederholen sich scheinbar und werden nuanciert wieder aufgegriffen. Möglich, dass man dies als langweilig empfinden kann. Ich fand's spannend. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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