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Das Marmorbild: Eine Novelle Nürnberg 1819 [Taschenbuch]

Joseph Kiermeier-Debre , Joseph von Eichendorff
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2007

Der junge Florio hat in ›Das Marmorbild‹ mit zahlreichen Gegensätzen zu kämpfen. So stehen sich die Tag- und Nachtwelt mit ihren Repräsentantinnen diametral gegenüber. Auf der einen Seite die heidnisch-mythische Venus, das »verwirrende Blendwerk der Nacht«, auf der anderen Seite die unschuldige, rechtschaffene Bianca. Florio kann den Verführungskünsten der mächtigen Nachtgestalt nur knapp entrinnen und letztlich den richtigen Weg beschreiten.

Joseph von Eichendorffs berühmte Novelle von 1819 ist mit zahlreichen Lied- und Gedichteinlagen versetzt, in der sich die Reise- und Italiensehnsucht der Romantiker spiegelt. Kunstvoll greift der Autor die Thematik der Statuenbelebung auf, die seit Ovid in zahlreichen Texten verarbeitet wurde und lässt seinen unerfahrenen Protagonisten lange zwischen Realität und Phantasie schweben, um ihn letztlich doch zu retten. ›Das Marmorbild‹ stellt die Verführung gegen die Liebe, den Traum gegen die Wirklichkeit und die schöne Natur gegen eine starre, kalte und unwirkliche Welt.


Wird oft zusammen gekauft

Das Marmorbild: Eine Novelle Nürnberg 1819 + Lektüreschlüssel zu Joseph von Eichendorff: Das Marmorbild + Interpretationshilfe Deutsch / Das Marmorbild
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342302674X
  • ISBN-13: 978-3423026741
  • Größe und/oder Gewicht: 16,8 x 11,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 446.081 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wer sich gerne an der Symbol- und Motivwelt der Romantik ergötzt, wird an der Novelle ›Das Marmorbild‹ von Joseph von Eichendorff seine ungeteilte Freude haben.«
OÖ Nachrichten 17.08.2009

Buchrückseite

Zwei der berühmtesten Erzählungen Eichendorffs variieren das Thema der Liebe: Im Marmorbild erscheint die Versuchung in der mythischen Gestalt der heidnischen Venus, die von sich sagen kann: »ein jeder glaubt, mich schon einmal gesehen zu haben«. In Schloß Dürande wird das Grundthema in einen neuen, stärker gesellschaftlich geprägten Zusammenhang gestellt, der die geschichtliche Realität der Französischen Revolution einbezieht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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5.0 von 5 Sternen Ein Jüngling zwischen Sinn und Sinnlichkeit 11. April 2008
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Parallel zu seinem berühmtesten Werk "Aus dem Leben eines Taugenichts" schrieb Joseph von Eichendorff "Das Marmorbild". In der allegorischen Novelle geht es um die Verwirrung eines jungen Edelmannes und Dichters, der erstmals die Enge seiner Heimat verlässt und erlebnishungrig in die Welt hinauszieht. Die entscheidende Lektion wird ihm im toskanischen Lucca erteilt: Dort lernt er die naive, keusche Bianka kennen, ignoriert aber deren schüchterne Zuneigung ' und gerät noch in derselben Nacht in den Bannkreis der heidnischen Liebesgöttin Venus, die er in einer Marmorstatue verkörpert sieht. Später glaubt er, sie als Adelsdame aus Fleisch und Blut wiederzuerkennen, und erst kurz bevor es dieser Femme fatale gelingt, ihn zu verführen, erwacht sein christliches Gewissen und er reißt sich von dem Trugbild los. Die musterhaft gebaute Novelle spiegelt in poetischen Sprachbildern die seelische Verunsicherung eines Jünglings wider ' und darüber hinaus die einer ganzen Epoche: Woran kann man nach der Aufklärung noch glauben, wonach soll man sich richten? Eichendorff findet sein romantisches Refugium in der Vergangenheit, in der Natur und in Gott.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Handlung dieser Novelle ist nach einem dreistufigen Muster aufgebaut. Florio, ein sorgloser Jüngling, als sich entwickelnder Sänger präsentiert, der "unschuldig in die dämmernde Welt vor sich hinaussah", hat sich auf die Wanderschaft begeben. Die Gefährdung wird bereits durch die Worte, die er wählt, zum Ausdruck gebracht: " Ich habe jetzt das Reisen erwählt und befinde mich wie aus einem Gefängnis erlöst, alle alten Wünsche und Freuden sind nun auf einmal in Freiheit gesetzt."

Florio "bespricht" nicht die alten Wünsche, die vielmehr Gewalt über ihn ausüben, er fällt der Sinnlichkeit und Sexualität anheim, der Dämonie der heidnischen Weltauffassung, dem Bild der in sich selbstversenkten Schönheit, dem Marmorbild der Venus. Dass er "den dunklen Mächten folgend" doch nicht vollkommen erliegt, verdankt er dem Sänger Fortuna. In Florios Träumerei greift dieser nicht nur mit kecken Sprüchen und ernsthaften Hinweisen ein, sondern es dringt mitten in den nächtlichen Spuk auch sein "altes frommes Lied". Dieses bewirkt schließlich Florios Lösung aus dem Bann.

Dass dem Jüngling ein starker, lustiger, frommer, schöner Sänger beigeben wird, macht es dem dem Dichter möglich, sein Grundthema- die Gefährdung der Harmonie, die Harmonie als "den dunklen Mächten" abgerungene Haltung - ohne moralisierende Verdeckung zu entwickeln. Lesenwerte Reflektion zum Thema heidnischer Sinnlichkeit und christlicher Haltung.
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Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Für die Schule....Buch war im sehr gutem Zustand. Meiner Tochter hat es entsprechend gefallen. Leistungskurs Deutsch E-Phase im Gymnasium G8
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