Pressestimmen
webcritics.de 17.03.2008
»Ein Roman im Roman, der eindringlich den kreativen Prozess des Schreibens und das Entstehen von politischem Bewusstsein reflektiert: In Gioconda Bellis ›Das Manuskript der Verführung‹ wird die Protagonistin durch die Erzählungen eines Historikers so tief in die Welt der spanischen Königin Johanna der Wahnsinnigen hineingezogen, dass die leidenschaftlichen Empfindungen einer vor 500 Jahren lebenslang eingekerkerten Frau zu ihren eigenen werden.«
Madame 2008/1
Kurzbeschreibung
Gefährliches Spiel - Eine Geschichte von Leid und Eifersucht, Liebe und Verzweiflung, Hoffnung und Verrat
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die 17-jährige Lucía in einer Klosterschule in Madrid. Ihr Leben verläuft recht eintönig, bis sie dem Historiker Manuel begegnet, der sofort von ihr fasziniert ist. Allzu ähnlich ist Lucía einer historischen Figur, die der Experte für die spanische Renaissance mit Besessenheit erforscht: Johanna die Wahnsinnige wird sie in den Geschichtsbüchern genannt, jene Königin, die Ende des 15. Jahrhunderts wegen legitimer Machtansprüche, leidenschaftlicher Liebe und Eifersucht bis zu ihrem Tod in der Festung von Tordesillas gefangengehalten wurde.
Manuel weiß alles über Johanna. Was ihm fehlt, ist einzig die Innensicht auf die Gefühlswelt dieser außergewöhnlichen Frau. Dazu braucht er Lucía. Neugierig willigt das Mädchen ein und lässt sich bei heimlichen Treffen in seiner Wohnung von Manuels eindringlichen Erzählungen 500 Jahre zurückversetzen. So tief taucht sie in Johannas Persönlichkeit ein, dass deren Empfindungen zu ihren eigenen werden …