Val McDermid nimmt in ihrem neuesten Roman „Das Manuskript" die Machenschaften der britische Verlage und der Filmindustrie Englands unter die Lupe. Penny Varnavides, eine erfolgreiche amerikanische Autorin wird in London in ihrem Hotelappartement getötet. Mit diesem Roman ist es der Autorin wieder gelungen ein Buch vorzulegen, das für lange unvergessliche Urlaubstage hervorragend geeignet ist. Lindsay Gordon wird zur Aufklärung des Mordes hinzugezogen und ist etwas verwirrt. Der Mörder hatte ein richtig abartige Idee, die Autorin auf der selben Weise zu töten, wie der Mord in ihrem neusten, noch unveröffentlichten Buch geschah - mit einer explodierenden Bierflasche. Leider gibt es auch in diesem Buch mehrere Seiten, wo ich mich regelrecht durchquälen musste, manche Dialoge erscheinen nichtssagend und schal. Und trotzdem "Das Manuskript" ist ein hochspannender, packender Krimi, den ich zumindest nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis ich endlich wusste, wer es denn nun so grausam ausgerechnet auf Krimiautoren abgesehen hat, die uns so viele entspannende Stunden schenken. Wenn man die ersten Kapitel hinter sich hat, ist es mit einen geschehen; jetzt wäre noch die Gelegenheit aufzuhören. Aber spätestens nach dem zweiten Kapitel ist man verloren und fängt dann auch an, das Lesetempo zu steigern. Das ist auch ganz gut so, damit überliest man auch einige der vorhin genannten Aspekte.