Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Dieter Winkler ist nicht Wolfgang Hohlbein, 25. März 2009
Nach dem elften Teil,der schon an manchen Stellen sehr zu wünschen übrig hat lassen, ist es im 12.Teil nicht besser geworden, ganz im Gegenteil - das Buch ist voll von komplizierten und daher meist unverständlichen Formulierungen, wie es schon in Band 11 an einigen Stellen der Fall war. Nicht, dass ich die neue Hauptperson "Daart" nicht mag, aber anscheinend ist Dieter Winkler kein guter Erbe von Wolfgang Hohlbein, da er auf den ca. 350 Seiten durch und durch mit entweder übertrieben langen Seiten in Daarts Gedächtnis schaut,oder durch Beschreibungen der Gefühlsempfindungen des Helden selbst den eingefleischtesten Enwor-Fan völlig in die Irre führt.
Der Held Daart muss mit einer Gefährtin Carnac in den Süden reisen ,um einen alten Magier zu seinem Meister zu bringen. Da er aber auf der Fahrt einen "Unfall" hat,und ihn sog. "Zorrq",eine Art Echsenkrieger, verfolgen, verliert man zusehens die Übersicht über die Handlung. Folglich quält man sich förmlich durch dieses Buch, da es Dieter Winkler nur mit zu komplexen Formulierungen zu erzählen weiss.Im übrigen spielt die Geschichte 500 Jahre nach Enwor 11, das wiederum 300 Jahre nach Band 10 spielt,also 800 Jahre nach Skars "erstem" Tod.Da muss man sich dann schon einmal fragen,ob es nicht ein kleinerer Abstand getan hätte, wie z.B. 200 Jahre von Band 10 zu 12. Aber nein,die Jahresabstände müssen ja immer so protzig sein, wie z.B.die Gegner Daarts im Buch: "Von unendlicher Furcht, nein, noch mehr, so, dass Daart davor Angst hatte,sich die Ausmaße vorzustellen."
Da es normale Formulierungen anscheinend nicht in die Wortwahl vom Herrn Winkler geschafft haben,kann man froh sein, dass das Buch "nur" ca. 350 Seiten enthält, da man sich sonst noch länger mit dem paradoxem Erzählstil herumschlagen müsste.Und da dachte man noch ,dass es nach Enwor 11 nicht schlimmer werden könnte, weil ja ein neuer "engagierter" Autor die Enwor-Reihe nochmal "richtig "in Schwung bringen WOLLTE.
Also ich kann von einem Kauf dieses Buches nur abraten, da es sich im Vergleich vom Vorgänger sogar noch drastischer verschlechtert hat,als es erst aussah.
Lieber nochmal Band 1 rauskramen und lesen,da, wo noch die "guten alten" Zeiten mit Skar und Del waren.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enwor? Nicht wirklich..., 27. Februar 2004
Seit vielen Jahren zählen die ersten 10 Bände von Enwor zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und es gibt wohl keine andere Buchreihe, die ich so oft gelesen habe, wie diese. Der elfte Band konnte mich zwar nicht so überzeugen, dennoch habe ich, wie viele andere wahrscheinlich auch, seit viereinhalb Jahren auf die Fortsetzung gewartet. Als ich dann vor wenigen Tagen das neue Enwor Buch "Das magische Reich" entdeckte, konnte mich natürlich nichts von einem Kauf abhalten. Leider stellte sich alsbald heraus, dass es sich hierbei nicht um die langerwartete Fortsetzung, sondern stattdessen um eine völlig neue Geschichte handelt, die offenbar irgendwann nach den Ereignissen von Band 11 spielt. Verantwortlich dafür sind wahrscheinlich wieder irgendwelche rechtlichen Probleme, von denen der geneigte Leser nie etwas erfahren wird - ist vielleicht auch besser so. Vielleicht kommt eines Tages ja doch noch Band 12 (bei welchem Verlag auch immer) heraus. Doch zurück zu "Das magische Reich". Es geht um einen jungen Satai namens Daart (genialer Name...), der sich mit seinen mehr oder minder getreuen Kameraden auf einer gefärlichen Reise befindet. Nach etwa 50 Seiten verliert sich der gute Daart, und mit ihm der immer schlechter gelaunte Leser, dann in irgendwelchen Illusionen und Trugbildern. Das Ende der Welt ist nahe; alles ist nicht so wie es scheint; Skar ist eine Stimme im Kopf und dieses Buch als enttäuschend zu beschreiben, wäre eine Untertreibung. Wolfgang Hohlbeins Klon Dieter Winkler schreibt 350 Seiten lang nur Unsinn. Zuerst fühlt man sich etwas gestört, dann verärgert und schließlich ist es fast schmerzhaft das Buch überhaupt noch zuende zu lesen - vielleicht war das ja beabsichtigt? Ich bin unglaublich enttäuscht, da wartet man Jahre lang auf eine Fortsetzung von Enwor und dann sowas! "Das magische Reich" war eines der schlechtesten Bücher, das ich je gelsen habe. Ich wünschte diese "Fortsetzung" wäre nie erschienen. Jedem Fan der ersten 10 Bände kann ich nur dringend von diesem Buch abraten. Wer's nicht glauben will, soll es selber lesen, aber sagt nicht, man hätte euch nicht gewarnt!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Wision und Virklichkeit als psychedelischer Kaugummi, 15. August 2004
Dieter Winkler Das magische Reich Eins vorweg: der Roman überzeugt weder als eigenständiger noch als Ergänzungsroman zu Enwor. Enwor gehört für mich zu den ultimativ besten Werken der Fantasy überhaupt! Nachdem mich „Das elfte Buch" aufs Heftigste enttäuschte, griff ich zu diesem Buch und wurde... wieder enttäuscht. Der Beginn ist da noch durchaus vielversprechend (erinnert an den 2 Band der Enwor-Reihe, „die brennende Stadt"): zwei Satai-Sjen, begleitet durch Harkon den Zwerg, schleppen sich durch eine Eis- & Schneelandschaft. Beauftragt durch den Hohen Rat der Satai, die Essenz des Lebens nach Korona zu bringen, begeben sich also Daart und Carnac - ein weiblicher Satai!!! - nach Irapuano, wo sie den Magier H.C.K. ausfindig machen sollen. Nach 34 Seiten stürzt Daart ab, verliert das Bewußtsein... und kommt in einem Dschungel zu sich! Ab dieser Stelle bis zum bitteren Ende ist die Story eine einzige 300 Seiten lange psychedelische Farce, die nicht nur Daart in den Wahnsinn zu treiben scheint. Vor allem der Leser leidet (mit)! Und am unspektakulären Ende fragt man sich unweigerlich: wozu das Ganze? Zwar speist D. Winkler den Leser hie und da mit knappen Informationen über Skar, Enwor, selbst der Zerstörung Elays gedenkt er, doch all das wirkt hineingepreßt in eine Story, die den Leser stark verwirrt. Hinzu kommt: D. Winkler hat v.a. mit seinen JUGENDbüchern Erfolg; ein wenig bitter für den Leser, der sich durch jugendlich-kapriziös angehauchte Dialoge durchlesen muß. FAZIT & Prognose (?) Nur die wenigsten Enwor-Fans werden himmelhoch jauchzen. P.S.: Das Buch (Piper-Verlag) ist absolut unhandlich. Ich hatte das Gefühl einen schweren Ziegelstein in der Hand zu halten. DANKSAGUNG Trotz der unter den Erwartungen gebliebenen Story bin ich D. Winkler ungemein dankbar, daß er die IDEE zu Enwor hatte! (siehe Vorwort von W. Hohlbein). LETZTER WUNSCH „Das magische Reich" ist für mich nur eine Abzweigung von der Hauptstory. Deshalb: Möge der Zyklus ab Band 12 doch besser & hoffentlich weiter gehen!
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