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Produktinformation
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Eine Mordserie an ehemaligen NATO-Generalen schockiert die Öffentlichkeit. Kann es sein, dass staatliche Stellen in Deutschland und im Ausland zielgerichtet Terrorakte und politische Morde verüben? Der Stuttgarter Privatdetektiv Georg Dengler ermittelt in einem Fall, der in seiner Brisanz Schorlaus Politkrimi Die blaue Liste noch übertrifft. Im November 2009 wird in dem exklusiven New Yorker Harvard Club der pensionierte deutsche Vier-Sterne-General Klaus Naubert erschossen. Der Täter entkommt unerkannt. Ein Verrückter, heißt es in der Öffentlichkeit, dieser Mord habe keinen Sinn. Die Leitung des Bundeskriminalamtes ist sich nicht so sicher. Sie bittet ihren früheren Spitzenermittler Georg Dengler um Mithilfe. Dengler entdeckt eine heiße Spur: Kann es sein, dass Naubert und höchste deutsche Regierungsstellen in das Attentat während des Oktoberfestes 1980 verwickelt waren? Damals starben 13 Menschen, und den offiziellen Ermittlungen zufolge war ein isolierter Einzeltäter dafür verantwortlich. Wurden damals systematisch Spuren verwischt? Werden nun die letzten Mitwisser dieses Verbrechens beseitigt? Zwei weitere NATO-Generale werden getötet. Plötzlich wird auch dem BKA dieser Fall zu gefährlich. Doch Dengler ermittelt auf eigene Faust weiter ... In seinem neuen Roman entwickelt Wolfgang Schorlau aus realen Geschehnissen eine Geschichte, die aus dem Kalten Krieg bis in unsere Zeit reicht und den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Faszinierende Aktualität,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das München-Komplott: Denglers fünfter Fall (Broschiert)
Georg Dengler, ehemaliger Beamter des BKA und heutiger Privatermittler, bekommt einen neuen Auftrag. Er soll den Fall des schlimmsten Attentats in der Geschichte der BRD auf das Münchner Oktoberfest untersuchen. Vor fast dreißig Jahren wurde die Tat begangen. Das Bundeskriminalamt bittet ihn die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese zu überprüfen. Schnell entdeckt Georg Dengler erste Widersprüche. Doch warum wird dieser Fall neu aufgerollt? Und welche Rolle spielt die Staatssekretärin Charlotte von Schmoltke, die beim Bundesamt für Verfassungsschutz versucht hatte, das Amt dazu zu bringen, alle V-Leute aus der NPD abzuziehen, um dann erneut ein hoffentlich erfolgreiches Verbot der Partei beim Bundesverfassungsgericht zu beantragen.Fasziniert hat mich die Aktualität der wirtschaftlichen und politischen Themen, die in die Geschichte mit eingebunden sind. Diese machen das Buch noch interessanter und spannender. Durch kurze Kapitel und ständige Sprünge zu anderen Handlungsabläufen wird die Spannung schnell aufgebaut. Die Personen sind sehr lebendig dargestellt und der Schreibstil ist flüssig. Die Geschichte ist nicht reißerisch, aber sehr klar geschrieben. Keine langatmigen Detailbeschreibungen und trotzdem kann man sich die Szenen bildhaft vorstellen. Wolfgang Schorlau hat es verstanden, einen spannenden politischen Kriminalroman zu schreiben, der auf Grund der Nähe zur Realität auf mich gleichzeitig sehr erschreckend wirkt. Oft stellt man sich die Frage: Was ist Fiktion und was ist Realität? Die Grenzen verschwimmen ineinander. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Oktoberfestbombe,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das München-Komplott: Denglers fünfter Fall (Broschiert)
... war das größte Attentat in der Geschichte der Bundesrepublik. Warum wurde es nie richtig aufgeklärt? Bis heute ranken sich allerlei Verschwörungstheorien um das schwerste terroristisches Verbrechen in Deutschland. Bei der Bevölkerung dagegen ist das Wiesenattentat in Vergessenheit geraten.Wolfgang Schorlau geht dieser Frage nach und strickt daraus einen neuen spannenden Fall für den Privatermittler Georg Dengler aus dem Stuttgarter Bohnenviertel. Sein ehemaliger Arbeitgeber, das Bundeskriminalamt in Wiesbaden, beauftragt Dengler mit Ermittlungen in einem alten Fall: dem Attentat auf das Münchner Oktoberfest 1980. Die Fakten sind schnell zusammengetragen: Eine 40m weit reichende Bombe aus Nägeln, Schrauben, Muttern und kantigen Metallstücken richtet verheerenden Schaden an. 13 Menschen sterben, 200 werden verletzt, davon 68 schwer. Der angebliche Täter: Ein rechtsradikaler Student. Zeitpunkt: Die bevorstehende Bundestagswahl. Was Dengler stutzig macht: Schlampige Polizeiarbeit, sich widersprechende Zeugenaussagen, verschwundene bzw. nicht näher untersuchte Beweismittel und der unklare Tod zweier wichtiger Zeugen kurze Zeit später. Doch Denglers Ermittlungen bleiben nicht unbemerkt und so befindet er sich bald im Fadenkreuz zwischen Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz und Staatsregierung. Er kommt der Wahrheit gefährlich nahe und muß nicht nur um das eigene Leben fürchten. Denn seine mächtigen Gegner sind skrupellos und extrem gewalttätig. Er fühlte sich allein, so einsam, so bedroht, so sterblich, wie er sich noch niemals zuvor gefühlt hatte ... Dengler konnte sich nicht erinnern, daß er wegen eines Falls jemals so verzweifelt gewesen war." Schon bald scheint Dengler der einzig aufrichtige Bulle zu sein. Er gibt sich - wie immer - authentisch und pflegt seine Freundschaften zu Martin Mario und Engels, dem ehemaligen Vorgesetzten beim BKA, gerne bei einem guten Glas Wein im Basta. Auch die lukullischen Genüsse kommen diesmal nicht zu kurz, denn es wird in gepflegter Runde bei Mario und Anne im Ein-Zimmer-Restaurant (das es in Stuttgart tatsächlich geben soll, wie übrigens auch das "Basta" und die anderen Lokalitäten) herrlich geschlemmt. Diesmal gibt es einen kleinen Kochexkurs zu Spaghetti aglio e olio mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, so daß sie selbst mir gelingen könnten. Zudem habe ich gelernt, daß man nie Öl ins Spaghettiwasser gießen soll. Denn das Qualitätsmerkmal richtig guter Spaghetti ist eine raue Oberfläche. So bleibt die Pastasoße besser kleben. Wer hätte das gedacht! Aber nun genug zum kleinen Ausflug in die Gourmet-Küche. Neben dem schwierigsten und gefährlichsten Fall seiner Laufbahn macht ihm diesmal auch seine Freundin Olga zu schaffen. Während sein Freund Martin mit seiner neuen Basta-Bekanntschaft im Hormonrausch schwelgt, scheinen die Hormone bei Olga und ihm zu schlafen. So lädt er sie kurzerhand ein zum "Partnertausch". Köstlich, wie Schorlau diesen kleinen Exkurs in Denglers Liebesleben beschreibt. Später soll er sie dann schmerzlich vermissen, wenn sie überhastet abreisen muß, ihre kranke Mutter zu pflegen. Das Wiedersehen mit Dengler und seinen Freunden hat mir - wie immer - große Freude gemacht. Wenn er sich diesmal auch mit einem Fall herumschlagen muß, der an die Grenze des Vorstellungsvermögens geht. Man ertappt sich ständig dabei, daß man denkt: Das kann doch alles gar nicht wahr sein. Schorlau schreibt gut recherchiert und so realistisch, daß man mit seinen Theorien in Angst und Schrecken versetzt wird. Fast muß man um sein Leben bangen, wenn man bedenkt, wie gewissenlos diverse Staatsmächte in seinem hochbrisanten Politthriller agieren. Wer das München-Komplott gerne gelesen hat, wird von den anderen vier Dengler-Krimis begeistert sein und sollte auch einmal bei Oliver Bottini, Christian von Ditfurth und Claus Cornelius Fischer vorbeischauen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
SuperSpannend und niveauvoll,
Rezension bezieht sich auf: Das München-Komplott: Denglers fünfter Fall (Broschiert)
Endlich ein Buch, das spannend und niveauvoll ist und ohne "blutige Brutaliät" auskommt.Es geht also auch anders. Wunderbar! Wer auf der Suche nach weiteren realen PolitKrimis ist, sollte sich unbedingt Michael Bubacks Buch "Der zweite Tod meines Vaters" (TB) zulegen. Hier überholt die Realität jegliche Phantasie: unfassbar und liest sich wie ein Krimi! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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