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Das Märchen vom letzten Gedanken. Roman Taschenbuch – 1. August 2006

6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: dtv; Auflage: Gesammelte Werke Bd. 6. (1. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423134852
  • ISBN-13: 978-3423134859
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3,7 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 387.857 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Edgar Hilsenrath ist ein humaner, einfühlsamer, zärtlicher Märchenerzähler, ohne die Greueltaten, von denen er berichtet, zu bagatellisieren. Gleich Bildern von Hieronymus Bosch breitet er sie vor uns aus in einer sinnlich-konkreten Aura, deren poetische Kraft im Wechselspiel von Grausamkeit, Sanftmütigkeit und Menschlichkeit entsteht.«
Cornelia Staudacher, Der Tagesspiegel

»›Das Märchen vom letzten Gedanken‹ baut auf solidem Grund und schwebt, gleich einer Chagall-Traumflucht, darüber hin. Ein Thomas Mannscher Geist der Erzählung bewegt sich mühelos in Raum und Zeit.«
Der Spiegel

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Edgar Hilsenrath wurde am 2. April 1926 in Leipzig geboren. 1938 flüchtete er mit der Mutter und dem jüngeren Bruder nach Rumänien. 1941 kam die Familie in ein jüdisches Ghetto in der Ukraine. Hilsenrath überlebte und wanderte 1945 nach Palästina, 1951 in die USA aus. 1989 erhielt er den Alfred-Döblin-Preis, 1992 den Heinz-Galinski-Preis, 1994 den Hans-Erich-Nossack-Preis, 1996 den Jakob-Wassermann-Preis und Hans-Sahl-Preis. Edgar Hilsenrath lebt heute in Berlin.


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Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Talkmargret am 13. Februar 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wer etwas über den Genozid an den Armeniern erfahren will, der 1915 von der Türkei begangen wurde, der lese am besten als erstes "die 40 Tage des Musa Dagh" von Franz Werfel. In Romanform, aber eng an die historischen Begebenheiten angelehnt, werden darin die erschütternden, von der Welt weitgehend verdrängten Tatsachen berichtet.
Edgar Hilsenrath wusste, dass er Werfel nicht übertreffen konnte. Doch dieser jüdische Schriftsteller, der den Holocaust in der Emigration überlebt hatte, wollte über das Schicksal der Armenier berichten, das in mancher Hinsicht wie ein Vorläufer-Schicksal des jüdischen Holocaust erscheint. Er wählte seine Form aus der Märchentradition des Orient. Der "Märchenerzähler" als Beruf ist bei Arabern, Türken und Armeniern gleicherweise bekannt. Dieser Märchenerzähler hält durch mündliche Überlieferung die Geschichten seines Volkes fest, erzählt sie von Dorf zu Dorf, von Wirtshaus zu Wirtshaus in aller Weitschweifigkeit und Ungenauigkeit, immer mal wieder anders, aber immer am Kern der Wahrheit. Hilsenrath hat sich diesem Märchenerzähler-Typ anvertraut. Sein Märchenerzähler berichtet dem sterbenden Sohn von Holocaustopfern, der nach Zürich ausgewandert war, am Ende seines Lebens von seinen Wurzeln in Armenien, von seinen Eltern und Großeltern, von den schrecklichen Verfolgungen und von den Vermutungen, wie er selber mit dem Leben davongekommen sein mag. Dies findet zwar nur im Kopf des Sterbenden statt, doch bei seinem "letzten Gedanken" ist er eingestimmt auf seine Wurzeln und hat das Leben der Vorfahren und Eltern noch einmal mit empfunden und mit durchlitten.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Limes am 14. März 2007
Format: Taschenbuch
verübt mit Unterstützung der heute unterdrückten Kurden.

Eindrucksvoll und literarisch hochwertige historische Betrachtung des in der Türkei geleugneten Tabuthemas.

Hilsenrath: ein wirklicher Literat, der die Dinge ausspricht, wie sie sind und sie uns dennoch so tief be- und anrühren.

Ein grossartiges Buch, das man mehr als einmal lesen muss.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diana Und Steffen Bucher am 25. Juni 2010
Format: Taschenbuch
Ich habe zuerst den Roman "Die 40 Tage des Musa Dagh" von Franz Werfel gelesen. Wie schon in einer anderen Rezension angedeutet, ist mit diesem Roman das Thema auf seine Weise erschöpfend und erschütternd behandelt. Hilsenrath muß einen anderen Weg gehen. Sein Schreibstil ist einfacher als der Werfels, er arbeitet viel mit kurzen Sätzen, Fragen, die mit den selben Worten beantwortet werden, was alles sehr eindrücklich wirken lässt. Schockierend wirken oft die banalen Sätze, mit denen Grausigstes wie Selbstverständlichstes ausgedrückt werden.
Was mich stört sind die allzu realistischen Schilderungen der türkischen Toilettenkultur, der Foltermethoden und homoerotischen (schwulen) Praktiken.
Werfels Roman macht melancholisch, nachdenklich, fordert Denkarbeit, Hilsenrath läßt schaudern, Ekel fühlen.
Beide Romane sind zu empfehlen, welcher Autor besser gefällt, bleibt dem Geschmack des Lesers überlassen.
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