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Das Mädchen seiner Träume: Commissario Brunettis siebzehnter Fall Gebundene Ausgabe – 26. Mai 2009

2.9 von 5 Sternen 77 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Auf Donna Leon können sich die Leser verlassen: Jedes Jahr beschert sie ihnen einen neuen Brunetti-Krimi. Der Commissario ermittelt in sämtlichen Gassen und allen Bevölkerungsschichten Venedigs. Er kämpft gegen den Filz in den Behörden, korrupte Beamte und Verbrecher. Die Autorin lässt ihn bei seiner Familie und gutem Essen immer wieder Kraft tanken. Leon wurde 1942 in New Jersey geboren. Sie verließ Amerika 1965, studierte in Italien und reiste anschließend als Reiseleiterin, Werbetexterin und Lehrerin durch die halbe Welt. Seit 1981 ist Venedig ihr fester Wohnsitz. Seit dem ersten Brunetti-Buch "Venezianisches Finale" entsteht hier jedes Jahr ein neuer Roman.

Produktbeschreibungen

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Ariana Rocich ist höchstens zwölf Jahre alt, als ihre Leiche aus einem der vielen Kanäle Venedigs gefischt wird. Niemand hat das Mädchen als vermisst gemeldet, und so muss Commissario Brunetti all seine ermittlerischen Fähigkeiten ausspielen, um dem Rätsel ihres Todes auf die Spur zu kommen. Mit wem hatte das Roma-Mädchen sexuellen Kontakt? Und wem gehört die Taschenuhr und der Ehering in ihrer Vagina?

Der Fall um das ermordete – oder vielleicht doch nur bei einem Raubzug aus dem Haus gestürzte? – Roma-Kind nimmt im siebzehnten Buch rund um Donna Leons weltberühmten Commissario Brunetti, Das Mädchen seiner Träume, nur eine Nebenrolle ein – und wird ohnehin erst nach rund 150 Seiten aufgegriffen. Vorrangig geht es diesmal um die durch den Tod von Brunettis Mutter ausgelösten Fragen über Sinn und Unsinn der katholischen Kirche, vermeintlich kriminellen Machenschaften, Vorurteile der Gesellschaft (inklusive derer von Brunetti selbst) und die Krankheiten des italienischen Staats. Dabei wird wieder einmal deutlich, warum die Wahl-Venizianerin Leon ihre Bücher zwar in alle Weltsprachen, aber nicht ins Italienische übersetzt wissen will: Sie hätte wohl wirklich keine ruhige Minute mehr.

Ansonsten ist Das Mädchen seiner Träume wieder ein typischer Leon-Roman, in dem man minutiös erfährt, was die Brunettis essen, wie sie ihren Kaffee am liebsten mögen etc. pp. Diese eigentlich schwer erträgliche Detailverliebtheit wird durch eine durch Christa E. Seibicke bewundernswert flüssig aus dem Amerikanischen übertragene Sprache mehr als wett gemacht. Diese Sprache macht Das Mädchen seiner Träume einmal mehr zu einem reinen Lesevergnügen. - Stefan Kellerer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Donna Leon, 1942 in New Jersey geboren, lebt seit 1981 in Venedig. Commissario Brunetti machte sie weltberühmt – man kann auf seinen Spuren durch Venedig streifen oder auch köstlich speisen –, doch die Barockmusik ist ihr nicht weniger wichtig. Donna Leon fördert die Einspielungen ihres Lieblingsorchesters ›Il Complesso Barocco‹. Gemeinsam haben sie zwei kleine Bücher mit CD herausgegeben: ›Tiere und Töne‹ mit Händel-Arien und ›Kurioses aus Venedig‹mit Vivaldi-Musik. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



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Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
ich habe gestern und heute "das mädchen seiner träume" von donna leon gelesen und war enttäuscht, ich bin ja bekennder fan von ihren büchern und habe bis jetzt auch alle gelesen, und deshalb war ich ja schon sehr gespannt auf ihr neuestes werk!

tja und nun, bin ich etwas enttäuscht, das buch ist nicht ganz so "typisch" comissario brunetti wie ich es "gewohnt" bin...

das buch beginnt mit dem begräbnis von brunettis mutter, welches sehr eindrucksvoll und auch empfindsam beschrieben ist, aber danach plätschert das buch fast 150 seiten dahin, bis es "endlich" zu dem fall kommt, der auch auf dem klappentext geschildert wird, in diesen 150 seiten erfährt der leser viel über den "menschen" brunetti und lässt ihn an den gedanken des comissario über erderwärmung, religion, korruption teilhaben, und ich gestehe ich fand diesen teil ziemlich langatmig, selbst für einen eingefleischten fan wie mich, ließ sich der eindruck nicht verwehren, dass hier einfach seiten mit irgendwas zu füllen waren, (ich kann es auch verstehen, es ist bestimmt nicht einfach für donna leon, jedes jahr ein buch abliefern zu "müssen" und dafür dichteste storys und spanndendes material zu finden)

jedenfalls nach 150 seiten, und mit dem leichenfund des toten mädchens beginnt für mich das eigentliche buch und die eigentliche story in altbewährter manier, brunetti wie er ermittelt mit vianello an seiner seite, die unterstützung der allwissenden ;-) elettra, wie er den vice questore patta um den finger wickelt und dessen handlanger tenente scarpa...
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Format: Gebundene Ausgabe
Auch von mir gibt es leider wieder nur 3 Sterne. Diese Sterne erhält Frau Leon für ihren nach wie vor schönen Schreibstil, für ihre Beobachtungsgabe und die Beschreibung ihrer Figuren. Für die Spannung gibt es leider nichts! Ich wiederhole ungern die Vorgängerrezessionen, aber auch ich fand keinen roten Faden in dem Buch, statt dessen zwei Einzelgeschichten, die beide sehr, sehr fade daherkamen. Kein Donna-Leon-Fan erwartet blutrünstige Mordfälle, aber ein wenig mehr Spannung und Hintergründ dürfte schon kommen! Zukünftigen Lesern des Buches möchte ich nichts verraten, sie werden dann schon merken was ich meine, wenn ich sage, es werden erst einige Punkte bemerkenswert hochgepusht und das Ergebnis ist dann .... Null und Nichtig! Selbst das Ende lässt einen abrupt und enttäuscht zurück: Der Fall ist plötzlich, hoppla, gelöst, der Täter kommt aber gar nicht erst vor - ist alles schon geklärt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Sorry, aber das ist nicht mehr der "alte" Brunetti, wie wir Fans ihn lieben und von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen haben. Die Fälle werden immer langweiliger, wirken konstruiert und das ewige Beleuchten von Randgruppen der venezianischen und europäischen Gesellschaft ist auf Dauer auch nur noch zum Gähnen. Wir haben alle bisherigen Fälle, aber dieses wird der letzte sein, da sich leider der Verdacht aufdrängt, dass hier das jährliche Pflichtbuch abgeliefert wird und der Autorin so langsam die Ideen ausgehen. Es ist schade, dass eine interessante Figur, wie der Commissario, den man als Leser geliebt hat, durch Massenproduktion zum Ende so ausgesaugt wird. Auch wenn es mir als Fan sehr schwer fällt, muss ich leider sagen, dass die Bücher immer teurer und qualitativ immer schlechter geworden sind. Da lobe ich mir Grisham!
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch aus der Brunetti-Reihe diente als meine Weihnachtslektüre. Die Fernsehserie mit den "Klischee-Italienern" und einige Bücher von Donna Leon, die ich bereits gelesen habe, machten mich neugierig auf den 17. Brunetti-Fall.

Nach dem Tode Brunettis Mutter wird auf der Beerdigung über Brunettis philosophischen Gedanken über Kirche Glauben und Umwelt zu einer Parallelhandlung geleitet , die zu einem dubiosen Prediger führt, der seinen Gläubigen das Geld aus der Tasche zieht.

Die Haupthandlung setzt nach einer Weile im Geplänkel der Nebensächlichkeiten ziemlich abrupt ein. Wie ein Schlag in die Magengrube müssen sich Brunetti und Kollegen mit dem Tod eines 11-jährigen Mädchens befassen. Es fällt der Begriff "Ich hasse Kinder", der aussagt, dass es für Ermittler und Gerichtsmediziner nichts schlimmeres gibt, als den gewaltsamen Tod eines Kindes aufzuklären. Erschwerend kommt hinzu, dass der für einen normalen Menschen undenkbare Zustand eintritt, dass dieses hübsche junge Mädchen niemand vermisst!

Es wird Einblick in die Problematik der als Diebesbanden auftretenden Roma-Clans gewährt, die mit Mitteln der Bürokratie nicht mehr zu bekämpfen sind. So hat Brunetti nicht nur die Kriminalität zu bekämpfen, sondern muss auch - in seiner gewohnt diplomatischen Art - die Hürden der Italienischen Bürokratie - inclusive seinen exzentrischen Chef Patta - umschiffen.

Das Buch wird nicht zu Donna Leons Highlights gehören, dennoch lässt sich die Handlung flüssig lesen und die Verfilmung dieser Episode werde ich mir auch nicht entgehen lassen.
Kommentar 2 von 2 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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