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Das Mädchen mit dem Perlenohrring
 
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Das Mädchen mit dem Perlenohrring [Hörbuch-Download]

von Tracy Chevalier (Autor), Stefanie Stappenbeck (Erzähler)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (73 Kundenrezensionen)
CD Preis: EUR 26,00
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 5 Stunden und 59 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 25. Mai 2005
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVYAT0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (73 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Delft 1664. Die Welt der jungen Griet ist wohlgeordnet, bis ihr Vater bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht verliert. Sie wird Dienstmagd im Haushalt des Malers Johannes Vermeer. Die Schikanen von Vermeers eifersüchtiger Gattin ließen sich kaum ertragen, wären da nicht die Bilder des Meisters, die Griet auf magische Weise in ihren Bann ziehen. Obwohl der Zutritt streng verboten ist, wagt sich Griet heimlich in Vermeers Atelier, um dort Farben und Gegenstände nach ihren Vorstellungen zu ordnen. Immer häufiger ruht nun der Blick des Künstlers auf ihr, und Vermeer beginnt, sie heimlich zu malen. Als er Griet schließlich bittet, einen Perlenohrring anzulegen, beschwört das eine Katastrophe herauf.
(c) 2004 Random House Audio

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wer die Bilder von Vermeer liebt, wird sie durch dieses Buch auf eine neue Art sehen lernen; wer die Bilder von Vermeer noch nicht kennt, wird nicht eher ruhen, bis er einige gesehen hat.

Tracy Chevalier ist etwas Wunderbares gelungen. Sie hat auf eine unterhaltsame, zugleich anspruchsvolle und atemberaubende Art einige Jahre aus dem Leben des Malers Johannes Vermeer (1632-1675) geschildert. In diesen Jahren sind einige der wohl schönsten Bilder von Vermeer entstanden: So u.a. die Frau mit der Perlenkette, Frau mit Krug, die Briefleserin und natürlich das Mädchen mit dem Perlenohrring. Die Geschichte wird von Griet, einem zunächst 16-jährigen Mädchen aus Delft, erzählt, die aufgrund einer familiären Tragödie gezwungen war, als Dienstmädchen zu arbeiten. Sie trat in die Dienste des Malers Vermeer und seiner Familie ein. War auch der Alltag im Haushalt von Vermeer durch schwere körperliche Arbeit und von Eifersüchteleien geprägt, so fand Griet schon sehr bald etwas, was sie aus dieser engen Welt entführte und ihr eine ganz neue Sichtweise ermöglichte: die Bilder von Vermeer. Unbeschreiblich schön führt Chevalier an einige Bilder von Vermeer heran. Am Anfang trifft Griet auf ein fast fertiges Bild von Vermeer, welches er für seinen Gönner van Ruijvens gemalt hat, die Frau mit der Perlenkette. Lebendig, unterhaltsam und detailgetreu schildert sie den Aufbau des Bildes, seine Farben und seine kleinen Geheimnisse. Schon bald taucht der Leser in die Zeit um 1664 ein und verschmilzt ganz mit dem beschriebenen Bild. Er hat fast das Gefühl, als sei er Griet, als könne er sich im Atelier von Vermeer frei bewegen und den Geruch von frischer Farbe einatmen. Weitere Bilder folgen, an deren Entstehung Griet uns teilhaben lässt. Da sind die Farben, die so leuchtend sind und wir lernen, dass weiß nicht einfach weiß, sondern blau, lila und gelb ist. Dass man genau hinschauen muss und dass die Augen allein nicht alles verraten. Man muss schon in sich hineinschauen. Damit werden die Bilder zum Gleichnis für viele Situationen in unserem Leben. Der malerische und dramatische Höhepunkt in diesem Buch ist die Geschichte des Bildes "Das Mädchen mit dem Perlenohrring". Denn dieses Mädchen ist Griet selbst. Durch ihr Gespür für Farben, für die Aufbauten eines Bildes und durch ihre warmherzige und bedingungslose Liebe zur Malerei hat sie ganz zaghaft und unschuldig das Herz von Vermeer erobert. Dies führt zwar zur Entstehung eines ganz wunderbaren Bildes, wirft aber zugleich tiefe, düstere Schatten auf das Leben von Griet, vielleicht sogar auch auf das Leben von Vermeer.

Wenn hier insbesondere die Bilder im Mittelpunkt des Buches stehen, so ist Tracy Chevaliers Buch doch kein "Bilderbuch" im eigentlichen Sinne. Denn sie beschreibt sehr eindrucksvoll "ganz nebenbei" das Leben der Menschen in Delft um 1664/1676, ihre Gedanken, ihre Ansichten und ihre Ängste. Das Buch handelt auch von dem Glauben an sich selbst und von der Kraft des Schönen.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herausragend! 19. März 2007
Format:Taschenbuch
Ein voller Erfolg: Dieser Roman erweckt eins der faszinierendsten Gemälde der Kunstgeschichte vibrierend zum Leben. Griet, das Mädchen mit dem Perlenohrring, erzählt von ihrer Jugend als Magd bei der Familie des Malers Vermeer, und ihre Erzählung kulminiert in der Schaffung des berühmten Gemäldes, für das sie mit den Ohrringen von Vermeers eifersüchtiger Frau Modell saß.

An dem Roman stimmt einfach alles. Die Ich-Erzählerin Griet ist großartig gelungen; sie kommt in ihrer Bescheidenheit, aber auch in ihrer Klugheit und Integrität überzeugend rüber. Griets Angehörige, Vermeers Familie, aber auch Griets Bewunderer Peter sind durchweg dreidimensionale Figuren. Griets zarte Beziehung zu Vermeer passt dabei haargenau zu ihrem bodenständigen Charakter. Die Darstellung von Griets täglichem Leben in der Familie Vermeer mit ihren so unterschiedlichen und differenziert gezeichneten Gestalten nimmt gefangen. Das Holland des späten 17. Jahrhunderts wird in diesem Roman lebendig, und Griet lebt authentisch innerhalb ihres Standes in einer bunt schillernden Gesellschaft.

Am mitreißendsten sind Griets Schilderungen der Bilder Vermeers - durch die Kraft ihrer Beschreibungen werden die Bilder lebendig. Vermeer hingegen bleibt lange Zeit eine fast nebulöse Gestalt, die nur ab und zu, dann aber mit prägnanter Nachhaltigkeit, ins Griets Leben tritt. Vermeer wird einerseits als genialer Künstler geschildert, doch andererseits kommen seine Feigheit und sein Egoismus bei der Erschaffung seiner Bilder wunderbar gut heraus - was er alles von Griet verlangt, damit er das perfekte Bild von ihr erschaffen kann, zeigt, dass er keinerlei Rücksicht auf sie nimmt. Im Gegenteil, die Beziehung der beiden weist sogar leicht sadistische (er) und masochistische (sie) Züge auf; die körperliche Vereinigung von Liebenden wird dadurch ersetzt, dass er Griet Löcher durch ihre Ohrläppchen bohren lässt. Als echter Künstler verliert er nach Fertigstellung des Werks auch das Interesse an seiner Muse...

Ein vielschichtiger Roman mit ganz herausragenden Figuren, allen voran natürlich Griet. Und selten sind Gemälde in einem Buch so lebendig geworden! Rundum gelungen. 5 Sterne.

PS: Ganz besonderes Highlight ist das ungekürzte Hörbuch im englischen Original, ausgezeichnet gelesen von Ruth Ann Phimister!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unbedingt zum Kinofilm lesen! 26. September 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Nun ist die Verfilmung dieses Buches ins Kino gekommen.
Um die verfilmte Geschichte wirklich zu verstehen, empfiehlt es sich meiner Meinung nach unbedingt das Buch lesen!
Der Film beantwortet nämlich nicht die Fragen: Warum muss Griet überhaupt als Magd arbeiten? Warum ist es z. B. so schlimm für Griet, dass die Fliese mit dem Junge-Mädchen-Motiv in der Mitte zerbrochen wurde? Was wurde am Ende aus Griet?
Das Buch sagt noch viel mehr: was denkt und fühlt Griet? Wie entwickelt sich ihr Verhältnis zu ihrer Familie nachdem sie das Elternhaus verlassen hat?
Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und kann es nur weiterempfehlen. (Übrigens auch auf Englisch: es ist sehr einfach zu lesen und zu verstehen, auch wenn man nur mittelmässig geübt in Englisch ist.)
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Die neuesten Kundenrezensionen
fein und dicht geschrieben
Die ersten paar Seiten verunsicherten mich ein wenig, ob mir der Schreibstil wohl gefallen würde. Doch schon bald darauf begann mich das Buch zu fesseln. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Solwey veröffentlicht
Das nenne ich Mentalmalerei...
Ich habe "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" damals zufällig in der Buchhandlung entdeckt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jacky veröffentlicht
Aus der Sicht einer Dienstmagd
Auch hier verstehe ich die negativen Rezensionen nicht. Das Buch ist weniger ein bis ins letzte Detail durchrecherschierter historischer Roman, sondern eine psychologische Studie. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Rubow, Susann veröffentlicht
absolut lesenswert!
Der Inhalt ist bekannt - aber ich empfehle das Buch gern noch einmal, weil die Bildbeschreibungen durch Griet gelungen sind. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Holly11 veröffentlicht
Wie eine kleine Perle...
Die Geschichte beginnt im Jahr 1664. Nach dem ihr Vater durch einen tragischen Unfall erblindet ist, muss die junge Griet für den Lebensunterhalt der Familie sorgen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bücherwurm veröffentlicht
Wirklich schade...
Da ich selbst einige Zeit in Holland studiert habe, und Delft gut kenne, die Bilder von Vermeer mag und auch die Geschichte der Zeit, in welcher der Roman spielt interssant finde,... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von B. Pfeiffer veröffentlicht
Ohje!!
Ich kann mich den positiven Kundenmeinungen leider nicht anschließen, den Negativrezensionen dafür umso mehr... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von SusanneZ veröffentlicht
Die perfekte Mischung von Liebe,Kunst und Historie
Nachdem ich den Film gesehen hatte wollte ich unbedingt das Buch dazu lesen. ich bestellte es auch sogleich und fing sofort an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2010 von A. Rumpf
ohne
Lieferung war pünktlich und dass Buch sauber. Inhalt war bekannt, daher habe ich gewusst, was ich kauife
Veröffentlicht am 16. März 2010 von Peter Neurath
Der Maler und sein Modell
Wer seiner Zeit im Amsterdamer Rijksmuseum die Ausstellung über die niederländische Malerei des 17. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2010 von Günter Nawe "Herodot"
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