- Dieser Titel nimmt an der folgenden Aktion teil: 4 Filme für 20 EUR. Weitere Informationen (Geschäftsbedingungen)
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Produktinformation
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Peter Webbers Verfilmung der fiktiven Entstehungsgeschichte des berühmten Gemäldes von Vermeer überzeugt vor allem durch die exzellente Photographie sowie die Ausstattung und Kostüme, die zu Recht mit Oscar-Nominierungen bedacht wurden. Einzelne Aufnahmen sind so detailliert in Szene gesetzt und kunstvoll ausgeleuchtet, dass sie selbst ein Gemälde von Vermeer sein könnten. Die atmosphärische Dichte der Bilder ist allein schon ein filmisches Meisterwerk. Die stärksten Augenblicke des Films sind eindeutig die stillen Momente zwischen Magd und Maler: Die Spannung ergibt sich allein aus Blicken, aus Gesten und kleinen Andeutungen fast wirkt der Film in diesen Einstellungen wie ein Stummfilm. Colin Firth (Bridget Jones gibt Vermeer als wortkargen Künstler, für den allein sein Werk zählt und der letztlich auf niemanden Rücksicht nimmt. Scarlett Johanssons geheimnisvolles und zugleich melancholisches Gesicht spiegelt all das perfekt wieder, was das Gemälde so faszinierend macht. Der Film krankt ein bisschen daran, dass die ursprüngliche Version von über drei Stunden auf 95 Minuten zusammen geschnitten wurde. Kennt man den Roman von Tracy Chevalier, auf dem der Film basiert, kann man die fehlenden Handlungselemente und Beweggründe der Charaktere vor dem inneren Auge ergänzen. Anderenfalls beschleicht den Zuschauer hier und da das Gefühl, es würde etwas fehlen. -- Birgit Schwenger
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Die Spannung zwischen Maler und Magd-Modell bleibt, wie in der literarischen Vorlage auch im Film, unausgesprochen und unausgelebt.
Szenen wie die, - als Vermeer dem Model mit der Nadel „deflorierend" ins Ohr sticht, um die Perle locker baumelnd tragen zu können, die das Auge des Betrachters anziehend; die Einflussnahme Griets auf das Arrangement im Atelier; die Steifheit mit der der Künstler Palette und Pinsel in Händen hält; - das alles geschieht ohne Worte zu benutzen.
„Das Mädchen mit dem Perlenohrring" wirkt wie ein Relikt aus einer anderen Zeit, die Rollen sind mit hervorragenden Schauspielern besetzt. Der Film ist eine Augenweide, und schöner als die vielen prachtvollen Einstellungen dieses Films, sind nur die Bilder Vermeers, der so traumhaft schöne Oberflächen zu malen vermochte.
Und Scarlett Johansson, dem Star von „Lost in Translation" ,die für anspruchslose Rollen nicht zu haben ist, gelingt es tiefes Empfinden, Verständnis und zarte Sympathie für das Werk des mit Leidensmiene daherkommenden Vermeers, als Modell in ihren Blick zu legen.
Dieser Film ist einfach Wunderschön!! Jedes gefilmte Bild ist fast schon ein Kunstwerk für sich. Nicht umsonst wurde der Film für "Beste Kamera" Oscar nominiert. Der Film hält sich, was sehr schön ist, nah an die Romanvorlage von Tracy Chevalier, die Schauspieler sind perfekt ausgesucht. Scarlett Johansson scheint, seit Lost in Tranlsation" auf "tragische" Rollen abonniert zu sein. Colin Firth spielt Vermeer mit wunderbarer Ausdruckskraft. Man spürt die Anziehungskraft, die zwischen Herr und Magd ist, fast körperlich. Dieser Film zeigt mal wieder, wie viel Bedeutung Blicke und einfache Berührungen doch haben können.
Ich kann nur empfehlen, reingehen und schauen!!! Selten war Sehnsucht so schön!
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