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Das Mädchen, das den Himmel berührte: Roman [Taschenbuch]

Luca Di Fulvio , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (331 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. Februar 2013
Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbracht hat, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Betrüger zu einem berühmten Arzt? Und wie wird ein junges Mädchen ohne Perspektive zu einer einflussreichen Modeschöpferin?
Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto findet sich das gesamte Panorama des Lebens.

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Das Mädchen, das den Himmel berührte: Roman + Der Junge, der Träume schenkte + Das Schmetterlingsmädchen: Roman
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [PDF]
  • Taschenbuch: 976 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2013 (15. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404167775
  • ISBN-13: 978-3404167777
  • Originaltitel: La ragazza che toccava il cielo
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (331 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 925 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Luca Di Fulvio wurde am 13. Mai 1957 in Rom geboren, wo er auch heute lebt und arbeitet.

Im Alter von 20 begann er mit dem Studium der Theaterwissenschaften an der Accademia d'Arte Drammatica Silvio d'Amico. Es gab über 600 Bewerber, und Di Fulvio konnte damals kaum fassen, dass er tatsächlich unter den 20 Auserwählten war. Sein Lehrmeister war übrigens Andrea Camilleri, der ihn als Dozent mit seinen anschaulichen, originellen Vorlesungen immer wieder begeistert und zu eigenem Schaffen angeregt hat.

Während des Studiums gründete Di Fulvio eine kleine Schauspielgruppe (La Festa Mobile), und er schrieb ein Bühnendrehbuch zu Thomas Manns "Tonio Kröger", das er auch aufführte. Die Figur des Tonio Kröger faszinierte ihn ob ihres großen Identifikationspotenzials nachhaltig, und so kam er schließlich selbst zum Schreiben.

Für die Hauptfigur seines Romans "Der Junge, der Träume schenkte" gibt es eine literarische Vorlage: Die Figur des Natale-Christmas ist eine Hommage an Joe Christmas aus "Light in August" von William Faulkner. Und auch hinsichtlich der Ausstrahlung seines Helden hatte Luca Di Fulvio konkrete Vorstellungen: Er hatte nämlich Silvio Muccino vor Augen, in Italien erfolgreich als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Einer Anekdote gemäß vermochte der charismatische Muccino einst einen ziemlich granteligen Filmproduzenten, der aus seinem Desinteresse an einem angebotenen Projekt keinen Hehl machte, mit seinem Wesen so sehr zu bezaubern, dass dieser schließlich völlig gebannt zuhörte. Und so kam Di Fulvio auf die Idee, für seinen Roman eine Figur zu schaffen, der ein besonderes Erzähltalent zu eigen ist, mit welchem er andere zum Träumen anregt, aufrüttelt und mitreißt.

Di Fulvio hat sich überdies ausgiebig mit der jüdischen Mafia beschäftigt, einige der mächtigen Figuren innerhalb der involvierten Organisationen (z.B. Louis Lepke Buchalter) hat es tatsächlich gegeben.

Auch Jack Londons Roman "Martin Eden" findet Erwähnung, und der Name Ruth ist nicht zufällig gewählt, sondern hat ebenfalls einen literarischen Bezug: In Londons Roman ist sie die Freundin der Hauptfigur Martin Eden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
131 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man nehme ein wenig "Romeo und Julia"... 11. Februar 2013
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
..., dazu eine Kleinigkeit "Der Graf von Monte Christo, ein klitzekleines bisschen "Medicus", etwas "die Puppenspieler", und schon hat mein einen relativ lesenswerten Roman, wie diesen hier.

Die Geschichte ist recht spannend geschrieben und behandelt die verschiedensten historischen Themen.
So geht es um Judenhass, den Erfindungsreichtum der Diebe und Betrüger, um Hexenverfolgung und die Praktiken der Inquisition, um Hurerei, um typische Krankheiten und die medizinische Behandlung die damals angewandt wurde, um christlichen Fanatismus, um das Stadtleben im 16. Jahrhundert....
und natürlich um Freundschaft, die keine Vorurteile kennt, um die große Liebe, um Freiheit und Hoffnung.
Sicher sind diese Themen alle wunderbar geeignet um eine spannende Geschichte im Mittelalter (bzw. die Renaissance ;-) ) äußerst anschaulich zu erzählen. Dennoch empfinde ich das alles und auch die dadurch bedingte Menge an Personen in einem Buch als zu viel des Guten. Das ganze wirkt in mancherlei Hinsicht einfach nicht mehr glaubwürdig. Viele Handlungsstränge zeigen sich auch als zu vorhersehbar.

Der Schreibstil des Autors ist dennoch recht gut, auch wenn er manches mal sehr dick aufträgt, die Geschichte ist gewiss auch spannend und amüsant zu lesen und die Charaktere sind gut beschrieben. Leider war es für mich zu viel an der enormen Fülle von "Liebe, Hass und Heldentum", von dem ganzen "Gut und Böse". Etwas weniger Theatralik, etwas weniger mitwirkende Charaktere, hätten der Geschichte gut getan.
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War diese Rezension für Sie hilfreich?
94 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Unterhaltung 11. Februar 2013
Von Bücherhimmel TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Luca di Fulvios neues Buch " Das Mädchen, das den Himmel berührte " ist für mich ein toller Unterhaltungsroman. Er lässt das Venedig des 16. Jahrhunderts, also der frühen Neuzeit, vor dem Auge des Lesers lebendig werden und bietet über 976 Seiten spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung. Ein bisschen hat mich dieses Buch an die ersten Romane von Charlotte Thomas erinnert, auch von der Seitenzahl her.

Die Hauptpersonen dieser Geschichte sind der Jude Isacco Negroponte mit seiner Tochter Giudetta, der von der Insel Negroponte nach Italien kommt, um dort ein neues Leben zu führen.Außerdem Mercurio, Bennedetta und Zolfo, römische Straßenkinder, die aus Rom flüchten müssen, weil sie einen jüdischen Kaufmann glauben getötet zu haben.Eine nicht ganz unwichtige Nebenrolle nimmt dieser angeblich Getötete ein , der jüdische Kaufmann Shimon Baruch.Alle kommen irgendwann in die Lagunenstadt und versuchen sich dort ein neues Leben aufzubauen, oder aber auch Rache zu üben.
Doch entgegen anderen Romanen über Venedig, spielt sich das Leben dieser Personen nicht in der Oberschicht der Stadt ab, sondern eher in weniger anerkannten Gesellschaftskreisen, nämlich dem der Juden, Huren und Ganoven.So wird zum Beispiel über die Entstehung des ersten Judenviertel und über die Verfolgung dieser Menschen erzählt, über die Syphilis die sogenannte "Franzosenkrankheit" die natürlich häufig die Prostituierten betraf und deren Bekämpfung und über die üblen Machenschaften mancher Scharlatane wird berichtet. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz und würzt diesen wirklich umfangreichen Roman.
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102 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Historischer" Roman vor der Kulisse Venedigs 17. Februar 2013
Von Garnet
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Nachdem ich vor einiger Zeit di Fulvios Bestseller-Roman Der Junge, der Träume schenkte gelesen hatte und ziemlich begeistert war, habe ich "Das Mädchen, das den Himmel berührte" schon vor Wochen euphorisch vorbestellt. Leider hat mich dieser Roman dann doch sehr enttäuscht.

Der junge Mercurio lebt in den Abwasserkanälen Roms und verdingt sich als Betrüger, so wie andere Straßenkinder auch, als er mitbekommt, wie Ercole, ein ebenfalls auf der Straße lebender zurückgebliebener Junge, von dem jüdischen Kaufman Shimon Baruch getötet wird. Als er seinerseits Shimon Baruch schwer verletzt und zu töten geglaubt hat, flieht er zusammen mit den Straßenkindern Benedetta und Zolfo in Richtung Venedig.

Auch der jüdische Arzt Isacco, der mit seiner Tochter Giuditta von der Insel Negropontes kommt, eigentlich aber auch nur ein Betrüger ist, ist auf dem Weg nach Venedig, genauso wie der Hauptmann Lanzafarme mit seiner von einem Kriegszug heimkehrenden Truppe, der fanatische Mönch Amadeo und der erstaunlich schnell genesene Shimon Baruch, der sich - ebenfalls in betrügerischer Art und Weise - eine neue Identität zulegt und auf Rache an Mercurio sinnt.

Es dauert auch nicht lange, bis sich die Personenkonstellationen neu finden: Benedetta, die sich in Mercurio verliebt hat, schließt sich – vom Hass auf Giuditta zerfressen, weil Mercurio sich in diese verliebt hat – als Geliebte einem Fürsten an, um von dort aus ihre Intrigen zu spinnen. Währenddessen freunden sich Lanzafarme und Isacco an, der mittlerweile in dem neu gegründeten Ghetto von Venedig lebt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Anfangs toll....
Erst war ich begeistert, wie die verschiedenen Lebenswege der Hauptpersonen so zusammen finden, aber letztendlich fand ich, dass sich die Probleme immer viel zu einfach... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Mirjam Kops veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gut geschriebene Geschichte, leider vorhersehbar und ohne Tiefgang wie...
Eine durchaus spannend gechriebene Geschichte, die das Venedig aus dem 15. Jahrhundert aufleben lässt.

Trotzdem war ich ein wenig enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Kianan veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lebensträume und eine große Liebe im historischen Venedig
Der junge Betrüger Mercurio arbeitet in Rom am liebsten auf eigene Rechnung. Als er mit Benedetta und Zolfo eine Zweckgemeinschaft bildet, um einen jüdischen Kaufmann um... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Karin veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Langatmig
Dieses Buch ist mit über 900 Seiten sehr langatmig. Sehr viele Details lenken von der Handlung ab. Wurde aber mit der Zeit immer spannender. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Eva Junger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Macht süchtig.
Wunderbare Geschichte. Kann ich nur empfehlen. Ich kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sehr zu empfehlen.
Vor 1 Monat von Ulmer Spatz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das Mädchen, das den Himmel berührte
Fesselndes Buch. Obwohl der Anfang meines Erachtens etwas schwierig war. Ist man jedoch mal in der Geschichte angekommen, lässt sie einen nicht mehr los.
Vor 2 Monaten von Eva veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Elend im mittelalterlichen Venedig
„Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbrachte, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Bücherstadt Kurier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sich nociht von der Überschrift abschrecken lassen !
sehr gut geschrieben, spannend und gute Sprache. Die Überschrift gibt nicht wirklich Aufschluss darüber, was wirklich passiert. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von nami veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Mädchen, das den Himmel berührte: Roman Luca Di Fulvio
Ein tolles Buch und die Verknüpfung von Geschichte, Lebenserhaltungstrieb, Liebe und Hass ist sehr gelungen und zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kerstin Dittmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Buch das Herzen berührt
Wunderschön, spannend, leidenschaftlich - ein typischer Di Fulvio. Die Protagonisten schleichen sich einfach ins Herz. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Vasha veröffentlicht
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