Pressestimmen
"Angelika Klüssendorf, die kühle Meisterin unter den Meistern der Gesellschaftsprosa, analysiert präziser als John Updike und konsequenter als Max Frisch, sie schreibt böser als Thomas Bernhard und pointierter als Ingeborg Bachmann. Fürchterlich, aber grandios." Evelyn Finger, Die Zeit
„Angelika Klüssendorf ist ein Genie!“ Harald Schmidt
„Angelika Klüssendorf ist die Buchpreisgewinnerin der Herzen.“ Jobst-Ulrich Brandt, Focus-online
„Nach mehreren Erzählbänden und dem Roman ‚Alle leben so’ hat Klüssendorf einen Ton gefunden, der die Essenz der amerikanischen Short Story glaubhaft in die deutsche Sprache trägt, dorthin, wo in einer Sprache verschiedene Mentalitäten aufeinander treffen." Maike Fessmann, Süddeutsche Zeitung
"Klüssendorf vermeidet mit großer Geschicklichkeit, das Mädchen entweder zum sozialwissenschaftlichen Objekt verkommen zu lassen, noch sie in Mitleidstränen zu ertränken, ein Kunststück, das an Charlotte Brontës Klassiker "Jane Eyre" erinnert." Ruth Klüger, Die Welt
" [...] das Werk zeigt allein durch Sprache und kluge Konstruktion, was ein intelligenter Realismus an Ausdruckskraft, emotionaler Intensität und Nuancenreichtum erreichen kann. [...] Allerdings bedarf es dazu einer erzählerischen Meisterschaft wie der von Angelika Klüssendorf. Völlig zurecht ist ihr Buch deshalb auf der Shortlist des deutschen Buchpreises gelandet. Die Autorin demonstriert hier eindrucksvoll, wie man aus ekligen Exkrementen ästhetisches Gold macht. Zugleich ist ihr einer der radikalsten und bewegensten Adoleszenzromane deutscher Sprache geglückt. Kein Zweifel: Angelika Klüssendorfs Mädchen ist eine Heldin unserer Zeit." Die Zeit
"Es tut weh dieses Buch, man hält seine Lektüre manchmal nur ganz schwer aus, seltsam gut tut es aber auch. Starkes Mädchen. Starkes Buch." Elmar Krekeler, Welt Kompakt
"Klüssendorf erzählt in einem dichten Präsens und konstruiert damit eine ausweglose Vergangenheit." taz
"Klüssendorfs "Mädchen" ist ein weiblicher "Anton Reiser"." Richard Kämmerlings, Die Welt
„Angelika Klüssendorf ist ein Genie!“ Harald Schmidt
„Angelika Klüssendorf ist die Buchpreisgewinnerin der Herzen.“ Jobst-Ulrich Brandt, Focus-online
„Nach mehreren Erzählbänden und dem Roman ‚Alle leben so’ hat Klüssendorf einen Ton gefunden, der die Essenz der amerikanischen Short Story glaubhaft in die deutsche Sprache trägt, dorthin, wo in einer Sprache verschiedene Mentalitäten aufeinander treffen." Maike Fessmann, Süddeutsche Zeitung
"Klüssendorf vermeidet mit großer Geschicklichkeit, das Mädchen entweder zum sozialwissenschaftlichen Objekt verkommen zu lassen, noch sie in Mitleidstränen zu ertränken, ein Kunststück, das an Charlotte Brontës Klassiker "Jane Eyre" erinnert." Ruth Klüger, Die Welt
" [...] das Werk zeigt allein durch Sprache und kluge Konstruktion, was ein intelligenter Realismus an Ausdruckskraft, emotionaler Intensität und Nuancenreichtum erreichen kann. [...] Allerdings bedarf es dazu einer erzählerischen Meisterschaft wie der von Angelika Klüssendorf. Völlig zurecht ist ihr Buch deshalb auf der Shortlist des deutschen Buchpreises gelandet. Die Autorin demonstriert hier eindrucksvoll, wie man aus ekligen Exkrementen ästhetisches Gold macht. Zugleich ist ihr einer der radikalsten und bewegensten Adoleszenzromane deutscher Sprache geglückt. Kein Zweifel: Angelika Klüssendorfs Mädchen ist eine Heldin unserer Zeit." Die Zeit
"Es tut weh dieses Buch, man hält seine Lektüre manchmal nur ganz schwer aus, seltsam gut tut es aber auch. Starkes Mädchen. Starkes Buch." Elmar Krekeler, Welt Kompakt
"Klüssendorf erzählt in einem dichten Präsens und konstruiert damit eine ausweglose Vergangenheit." taz
"Klüssendorfs "Mädchen" ist ein weiblicher "Anton Reiser"." Richard Kämmerlings, Die Welt
Kurzbeschreibung
Die berührende Geschichte einer SelbstbehauptungAngelika Klüssendorf erzählt von einem jungen starken Mädchen, das sich herausarbeitet aus allem, was sie umgibt und niederhält: die tyrannische Mutter, die autoritären Lehrer, der bürokratische Staatsapparat.Am Anfang scheint alles schon zu Ende zu sein: Der Vater trinkt und taucht nur sporadisch auf, die Mutter lässt ihre Wut an den Kindern aus, die Klassenkameraden meiden das Mädchen, der jüngere Bruder kapselt sich völlig ab. Und doch gibt es eine Kraft, die das Mädchen trägt. Die Bilder aus »Brehms Tierleben«, die sie bewundert, der Traum vom kleinen Haus mit Garten auf dem Lande, Grimms Märchen. Und immer wieder Menschen, die ihr etwas bedeuten und die sie halten. Eines hat sie gelernt: Man muss sich holen, was man braucht. Auch wenn sie mehrfach beim Ladendiebstahl erwischt und schließlich ins Heim gesteckt wird, kann sie sich auch dort auf die neue Lage einstellen. Und das Kinderheim wird auf überraschende Weise zu einem Refugium, wo Kindheit erstmals gelebt werden kann.Mit ihrer klaren, knappen, präzisen Prosa, großer Lakonie und trockenem Humor versetzt Angelika Klüssendorf den Leser in eine Welt, die das Kindsein kaum zulässt. Atemlos folgt man einer Heranwachsenden, die nichts hat, worauf sie sich verlassen kann, und trotzdem den Lebenswillen nicht verliert ? kein bemitleidenswertes Opfer, sondern ein starker, abgründiger Charakter. Ein literarisches Meisterwerk!Angelika Klüssendorf, die kühle Meisterin unter den Meistern der Gesellschaftsprosa, analysiert präziser als John Updike und konsequenter als Max Frisch, sie schreibt böser als Thomas Bernhard und pointierter als Ingeborg Bachmann. Fürchterlich, aber grandios.« Evelyn Finger, Die Zeit
