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Das Mädchen: Roman Gebundene Ausgabe – 18. August 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch (18. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 346204284X
  • ISBN-13: 978-3462042849
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,3 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.607 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Geschichte einer leidvollen Adoleszenz, knapp, stark, geradeaus.«, Eugen Ruge, 27.10.2011

»Die Autorin demonstriert hier eindrucksvoll, wie man aus ekligen Exkrementen ästhetisches Gold macht. Zugleich ist ihr einer der radikalsten und bewegensten Adoleszenzromane deutscher Sprache geglückt.«, Die Zeit, 22.09.2011

»Schnörkellos und schockierend, unsentimental und klar erzählt Klüssendorf das Drama einer Jugend ohne Jugend.«, WAZ, 04.10.2011

»Klüssendorf erzählt in einem dichten Präsens und konstruiert damit eine ausweglose Vergangenheit.«, taz, 09.09.2011

»Klüssendorf [...] analysiert präziser als John Updike und konsequenter als Max Frisch, sie schreibt böser als Thomas Bernhard und pointierter als Ingeborg Bachmann. Fürchterlich, aber grandios.«, Die Zeit

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute lebt sie in Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem die Erzählungen Sehnsüchte und Anfall von Glück, den Roman Alle leben so, die Erzählungsbände Aus allen Himmeln und Amateure sowie zuletzt den Roman Das Mädchen.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von e-wolf am 14. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Auf knapp 200 Seiten entwirft Angelika Klüssendorf ein farbloses Milieu, in dem getrunken, geschlagen, randaliert, gelogen, gestohlen und betrogen wird. Hier atmet, kämpft und überlebt ein namenloses Mädchen. Ein Refugium aus Träumen, Vorstellungen, Ideen und Spielen konstruiert sie sich eingesperrt im schmutzigen, lichtfreien Rattenkeller, in Häuserwracks, auf der Straße oder im Heim; umgeben von einer tobenden Mutter, einem alkoholkranken Vater, quengelnden, psychisch kranken, jüngeren Brüdern, verständnislosen Heimerziehern. Das Mädchen lernt, dass sie Farben zum Atmen und Leben selbst induzieren muss, sie weiter existiert, aber aufhört zu leben, wenn Träume verfliegen. Klüssendorfs starke Heldin hält durch - bis zuletzt, aus unergründlichen Gründen reift und lebt sie. Glückliche Momente, innere Farben, wenige Menschen lassen die resiliente Figur wachsen, während ihre Brüder erkranken.

Der starke, schlichte Sprachstil, gelungene Bilder, überzeugende psychologische Wendungen lassen uns in die Figur einfühlen - wir wollen miterleben, wie es weitergeht. Viel zu früh endet ihre Geschichte - dabei vergessen wir, dass Klüssendorf uns klug und empathisch ein Milieu schildert und das Mädchen keinen Namen trägt. Ein Geniestreich - und eine unbedingte Leseempfehlung an alle Altersgruppen !
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Borux am 9. November 2013
Format: Gebundene Ausgabe
«Scheiße fliegt durch die Luft, streift die Äste einer Linde, trifft das Dach eines vorbeifahrenden Busses, landet auf dem Strohhut einer jungen Frau, klatscht auf den Bürgersteig». Ob schon im berühmten ersten Satz die ganze Geschichte steckt, wie Edgar Allan Poe als bedeutender Literaturtheoretiker des Neunzehnten Jahrhunderts konstatierte, sei dahingestellt, aber dieser erste Satz hier führt uns gleich äußerst brutal hinein in das bedrückende Leben eines heranwachsenden Mädchens. Und das Foto auf dem Buchumschlag passt so gar nicht dazu, aber auch der Klappentext, in dem von trockenem Humor in der Prosa der Autorin die Rede ist, führt uns in die Irre, denn Humor ist an keiner einzigen Stelle dieses Romans zu finden. Im Gegenteil! Beklemmend, düster, brutal geradezu werden etwa fünf Jahre im Leben der namenlos bleibenden Protagonistin geschildert, der Zeitraum der Pubertät dieses bedauernswerten Menschenkindes. Eine der eher seltenen Geschichten aus dem Prekariat der DDR, die aber ebenso stimmig in der Bundesrepublik hätte angesiedelt sein können, Politik ist kein Thema also, auch wenn immer wieder mal ein Foto von Honecker an der Wand hängt. Der Handlungsort deutet vielmehr auf die biografische Nähe der Verfasserin zu ihrer Figur hin, in der Berufswahl Zootechniker/Mechanisator am Ende des Romans stimmen beide darin jedenfalls überein.Lesen Sie weiter... ›
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 7. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Angelika Klüssendorf erzählt eine fantastisch geschriebene Geschichte, über ein 12-jähriges Mädchen in der ehemaligen DDR, die wir über 5 Jahre lang als Leser begleiten, umgeben von asozialen Familienverhältnissen, mit vielen Entbeerungen, von körperlicher und seelischer Gewalt, dass man beim Lesen den Atem anhält. Ein Buch, das vom Überleben einer jungen Mädchenseele erzählt, angesichts eines Traumas, wo wir der namenlosen Hauptprotagonistin ganz nahe sind, wissen das es diesen Mädchen irgendwie schaffen könnte, in einer drastischen aber auch sehr authentischen Schreibweise verfasst, die mich mir als nur beeindruckt hat, bei solcher Lektüre staunt man, man bangt, und kann nicht glauben, dass man über so ein doch auch schweres Thema mit solch einer Sprache schreiben kann, die ich ganz persönlich unglaublich finde. Für ein zu Recht auf die shortlist zum Deutschen Buchpreis gesetzt, mein Gott, was für ein Buch!!! Ein Buch, das die Kraft hat, den Leser in seinem Wesen nicht nur zu erschüttern, sondern gleichzeitig zu beglücken!

Heftig, ryhthmisch, konfrontierend, eindringlich, beeindruckend, drastisch, beklemmend, brutal, ungemütlich, radikal und vor allem auch unglaublich ehrlich ist dieses Buch verfasst, dass man beim Weglegen des Buches traurig und glücklich zu gleich ist. Erstaunlich ist für mich auch, dass dieser Grundtonus des Schreibens von der ersten bis zur letzten (!) Seite durchgehalten hat, als ob jeder Satz genau geprüft und sorgsam verfasst wurde. Schon lange nicht mehr, habe ich von einer deutschen Autorin solch beeindruckende Lektüre über eine herumgeschobene Kinderseele gelesen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jazzsaxo am 9. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Diese Rezension schließt sich vielem an, was zuvor schon geschrieben wurde: "das Mädchen" wird - wie seine Brüder - in ein Umfeld hineingeboren, dass geprägt ist von emotionaler und körperlicher Gewalt. Die in der Entwicklung der Geschwister geschilderten Deprivationserfahrungen führen bei beiden Brüdern - völlig schutzlos - zu ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten. Die Stârke des Mädchens zeigt sich in ihrem hartnäckigen Verlangen, den unhaltbaren sozialen Zuständen zu entfliehen, sowohl imaginativ in Traum- und Buchwelten, als auch durch diverse reale Fluchten. Sprachlich präzise, in bedrückend einfacher Audrucksweise bringt die Autorin die Verhältnisse auf den Punkt, vermittelt die Beweggründe des Kindes, später der Jugendlichen nachvollziehbar und schonungslos überzeugend, in der Darstellung genial. In der Interpretation des Werdeganges der Protagonistin ist meines Erachtens iallerdings keine positive Entwicklung zu erkennen; ich glaube auch nicht, dass dies von der Autorin intendiert war. Die ambivalent- widersprüchlichen, häufig auch bedrohlichen Bindungserfahrungen sind Grundlage einer zunehmend eigenen emotionalen Instabilität. "Das Mädchen" hat zwar gelernt, sich zu wehren, bzw. " sich zu holen, was sie braucht" - an materiellen Dingen. Gefühlsmässig aber verbleibt sie bis zur letzten Seite eng verbunden ihrer furchtbaren Mutter, der sie ähnlicher wird, als ihr lieb ist.Lesen Sie weiter... ›
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