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Das Mädchen und der Leibarzt: Historischer Roman [Kindle Edition]

Sina Beerwald
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie weit kann man gehen, um andere zu retten?


Quedlinburg im 18. Jahrhundert. Die Hebamme Helena sieht den Schwarzen Tod um sich greifen. Angesichts des Leids schwört sich die wissbegierige junge Frau, ein Gegenmittel zu finden. Am Kloster darf sie auf Geheiß der Fürstäbtissin bei dem Stiftsarzt in die Lehre gehen. Dieser wehrt sich gegen eine Frau als Medicus. Als Helena fast am Ziel ist, muss sie dafür nicht nur das Leben ihrer großen Liebe aufs Spiel setzen, sondern auch ihr eigenes. Wie weit kann sie gehen, um andere Menschen zu retten?


Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen. Nach ihren erfolgreichen Romanen „Die Goldschmiedin“, „Die Herrin der Zeit“ und „Das blutrote Parfüm“ liegt mit "Das Mädchen und der Leibarzt" nun ihr vierter historischer Roman vor.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 582 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 465 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3453471016
  • Verlag: Heyne Verlag (30. März 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004TQH1CG
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #187.344 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von €nigma TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die junge Hebamme Helena ist von dem Gedanken besessen, ein Heilmittel gegen die Schwarzen Blattern" (gefährlichste Form der Pocken) zu finden, nachdem im Laufe der letzten Jahre ihre gesamte Familie dieser Seuche zum Opfer fiel. Als ihr Verlobter, der Sohn eines Arztes, sich von ihren "frauenuntypischen" Ambitionen nicht begeistert zeigt, läuft sie ihm davon und gerät eher zufällig in das Quedlinburger Damenstift, wo sie bei dem dortigen Leibarzt der Fürstäbtissin in die Lehre gegen darf. Obwohl ihr Lehrmeister sich eher durch penetrante Arroganz und Geldgier als durch Kompetenz auszeichnet und außerdem im Damenstift Zickerein und Intrigen den Alltag der dorthin abgeschobenen adeligen Fräulein bestimmen, versucht Helena unbeirrt, ihren Lebenstraum zu verwirklichen...

Mir ging dieser Roman zu sehr in die Richtung der gängigen historischen Romane mit Schwarz-Weiß-Malerei der Charaktere, die entweder sehr sympathisch und selbstlos oder egoistisch, rücksichtslos und intrigant ausfallen. Der Handlungsverlauf erschien mir stellenweise widersprüchlich und nicht nachvollziehbar, bzw. glaubwürdig.
Dennoch bot mir das in einem flüssigen Sprachstil verfasste Buch kurzweilige Unterhaltung zu einer interessanten medizinhistorischen Thematik und regte mich auch zu weiteren Recherchen zum Thema "Schwarze Blattern" an. Die Autorin hat offensichtlich hierzu selbst sehr gründlich recherchiert.
Gut gefallen haben mir auch das historische Nachwort und das Glossar.
Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne und würde "Das Mädchen und der Leibarzt" Lesern empfehlen, die Wert auf gepflegte Unterhaltung ohne vulgäre Szenen (wie sie in vielen anderen Romanen des Genres leider zu beklagen sind) legen und dabei im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit auch mal ein Auge zudrücken können.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltung und mehr 3. Juli 2011
Von unbekannt
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Sina Beerwald schafft es mir ihrem neuen Buch "Das Mädchen und der Leibarzt" wieder mit Leichtigkeit, die Leser zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen.
Die Geschichte um die Hebamme Helena und ihre Versuche, ein Heilmittel gegen die sich ausbreitenden Blatternerkrankungen zu finden, zeichnet sich durch gewohnt sehr gute Recherchearbeit und einen flüssigen, ansprechenden Schreibstil aus.
Zudem ist es wirklich sehr interessant, vieles über die Lebensweise im Damenstift zu Quedlinburg zu erfahren.
Die Story folgt ihren eigenen Regeln, es läuft manchmal nicht unbedingt so, wie es sich vielleicht mancher Leser erhofft - aber trotzdem, oder gerade deswegen, überzeugt der Roman und bietet beste Unterhaltungsliteratur mit der Option, sein Wissen in bestimmten Bereichen wie z. B. Blatternerkrankungen zu erweitern.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider einige Lücken in der Geschichte 5. August 2011
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch ziemlich zügig in ein paar Stunden gelesen. Grundsätzlich fand ich das Buch nicht schlecht oder langweilig. Nur fehlte mir hin und wieder der Zusammenhang oder es stellten sich mir Fragen.

Zum Beispiel gab es eine Unterredung zwischen Helena und der Fürstäbstin, nachdem Helena aus dem Gefängnis "geflohen" ist. Zu dem Inhalt dieser Unterredung gab es kein einziges Wort. Nur hatte die Fürstäbstin danach eine andere Meinung über Helena.

Auch über den Verbleib von Gergor ist nichts geschrieben worden. Sicher kann man sich hier Einiges denken, aber ich finde, dass der Leser hier im Regen stehen gelassen wird. Ich hatte das absolute Bedürfnis zu googeln, denn ich war mir plötzlich nicht sicher, ob ich eine Seite überblättert hatte. Auch verstand ich nicht, warum es Aurelia gesundheitlich so lange so viel besser ging als Gregor. Auch wenn das Ende hier nicht so glücklich ist, wie man sich das für Helena wünscht, fehlt irgendwie ein Abschied zwischen Helena und Gergor.

Und Gergor und Helena wurden vom Leibarzt im Sternenzimmer angetroffen und der Leibarzt wusste, wer oder was Gergor ist. Helena war dabei. Und doch fragte sie Gergor einige Zeit später, woher der Leibarzt Dinge über ihn wusste. Das war für mich total unlogisch. In der nächsten Szene schickt der Leibarzt Gergor weg, weil er angeblich ein Druckmittel hat, damit Gergor alles tut was der Leibarzt von ihm will. Und Gergor dürfe Helena und Aurelia nichts verraten. Ich habe nicht gleich verstanden worum es ging und hoffte, dass es sich aufklärt, wenn ich weiterlese. Aber auch hier konnte ich mir nur meinen Teil denken.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Skatersally TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der größte Wunsch der Hebamme Helena Fechtner ist es, Medizin an der Universität zu studieren. 1802 ist diese Möglichkeit für Frauen aber nahezu undenkbar. Vielmehr soll sie den Sohn des Medikus aus Wernigerode heiraten. Als dieser mal wieder grob zu ihr ist, flieht sie Hals über Kopf. Auf dem Weg nach Halle wird sie Zeugin eines Unfalls, bei dem die Fürstäbtissin des Damenstifts aus Quedlinburg um ihr Leben kämpft. Helena greift selbstlos ein und aus Dankbarkeit bietet die Äbtissin ihr eine Ausbildung bei ihrem doch recht hochmütigen Leibarzt an. Nur schwer gewöhnt sich Helena an den barschen Ton des Arztes.

Sina Beerwald ist es auch in ihrem vierten historischen Roman gelungen, ein farbenprächtiges Bild vergangener Zeiten zu zeichnen. Das beginnende 19. Jahrhundert war sowohl politisch als auch gesellschaftlich vom Umbruch geprägt. Die Protagonistin Helena möchte nach dem Tod ihrer Familie durch die Blattern unbedingt eine Medizin zur Heilung entwickeln. Sie hat auch bereits eine Idee, welcher Stoff helfen würde. Die seinerzeit vorherrschende Meinung über Frauen lässt sie jedoch immer wieder scheitern. Diese gesellschaftliche Stellung hat die Autorin eindringlich geschildert. Den liebevoll gestalteten Charakteren verleiht sie Ecken und Kanten, sodass sie authentisch in ihrem Handeln wirken. Der Leibarzt Äskulap bietet hier aus heutiger Sicht eine unglaublich rüde Plattform, die andersherum auch einige humorvolle Dialoge hervorbringt. Dennoch wirken seine Äußerungen nie überzogen.

Weitere Themen, die am Rande mit einfließen sind beispielsweise die politische Lage Europas unter den Angriffen Napoleons.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Buchbewertung Dez. 11
Die Lieferung des bestellten Buches erfolgte prompt und in einwandfreiem Zustand. Auch die Bezahlung funktionierte einwandfrei.
Bin sehr zufrieden, danke!
Veröffentlicht am 6. Januar 2012 von Roli
1.0 von 5 Sternen Von Spannung keine Spur
Auch wenn es mir bekannt ist, dass man mit negativen Rezensionen in diesem Forum nicht nur unpopulär, sondern auch unbeliebt ist, teile ich meine Meinung zu diesem Roman... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2011 von Christa
5.0 von 5 Sternen Toller Roman mit geschichtlichem Hintergrund
Als Helena's Großmutter an den Blattern (Pocken) stirbt, bricht für sie eine Welt zusammen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2011 von Kleeblatt Monika
2.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert!
Ich habe mir das Buch gekauft weil ich wirklich sehr gern historische Romane lese und es toll fand das es nun auch ein Buch aus meiner Heimat gibt (Quedlinbung und Umgebung). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2011 von K.K.
5.0 von 5 Sternen Das Ende einer Welt
Sina Beerwald beschreibt in ihrem Roman das Ende einer Welt. Seit 800 Jahren besteht das Damenstift in Quedlinburg, seit ewigen Zeiten schieben Adlige ihre unverheiratbaren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 von Beowulf
5.0 von 5 Sternen Damenstiftung in Quedlinburg
Helena sucht nach einem Mittel gegen Blattern (Pocken). Sie hat sich schon viele Gedanken gemacht. Nach dem Tod ihrer Eltern und dem Tod ihrer geliebten Großmutter hat sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2011 von Sekretaerin
4.0 von 5 Sternen Ein Rendezvous mit dem Tod, nicht aber ohne für Unterhaltung und...
"Das Mädchen und der Leibarzt" von Sina Beerwald versetzt den Leser zurück in die Vergangenheit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2011 von Sandra Seckler (Media-Mania)
5.0 von 5 Sternen Klasse
Super Buch, der Leibarzt ist der Knüller schlechthin, ich hab suer oft schmunzeln müssen über seine Ansichten und alles. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2011 von Sonne2012
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