Ja, das ist doch mal ein Ansatz! Das Beste, was für Geld zu haben ist, aufzuschreiben und einer geneigten Leserschaft als Buch anzubieten.
Alexander Marguier, der dies als Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ja schon seit einiger Zeit tut, hat sich da eine Menge vorgenommen.
Mit Akribie, aber vielleicht nicht immer mit Erfolg. So kann man beim besten aller Kaschmir-Pullover durchaus anderer Meinung sein. Auch die Themen Bettwäsche, Hemd, Herrenschuh, Krawatte, Porzellan und Schokolade verdienen eine Überarbeitung.
Klar, eine Aufzählung der besten käuflichen Dinge des Lebens kann immer nur eine subjektive sein. Und es ist genauso klar, dass nicht jeder Leser ein jedes Kapitel des Buches genau zu beurteilen weiß. Wie auch immer, hier ist ein Kompendium entstanden, das schon von der qualitativ hochwertigen Aufmachung her Spaß macht.
Die Kapitel sind alphabetisch - von Anzug bis Zigarre - geordnet, kurz genug gehalten um die Information an die Leser und Leserinnen zu bringen und - das ist das eigentlich spannende - mit weiterführenden Internet-Adressen versehen.
Hier kann man dann definitiv in die Welt des Luxus eintauchen.
Abschließend lässt sich über das "Luxuslexikon" sagen: Es ist völlig unnötig (wie Luxus). Es macht weitgehend Spaß (wie Luxus). Es ist teuer (wie Luxus) und es macht was her (wie die Dinge, die in ihm beschrieben werden). Ein tolles Geschenk für den, der sonst schon alles hat.