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Das Luxemburg-Komplott: Thriller
 
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Das Luxemburg-Komplott: Thriller [Taschenbuch]

Christian v. Ditfurth
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Knaur TB; Auflage: 1 (1. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426634961
  • ISBN-13: 978-3426634967
  • Originaltitel: Das Luxemburg-Komplott
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 230.852 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Berlin 1919: Rosa Luxemburg führt die Revolution zum Sieg. Doch damit fangen die Schwierigkeiten erst an: Das Land droht im Chaos zu versinken, in der Reichskanzlei wird ein Mordanschlag auf Rosa Luxemburg verübt. Wer hat ein Interesse daran, sie zu beseitigen? Ziehen im Hintergrund ganz andere Mächte die Fäden? Wer ist Freund, wer Feind? »Ditfurth verdichtet ein faszinierendes Konstrukt aus Fakten und Phantasie zu einem spannenden Thriller, der mit einem überraschenden Knalleffekt endet.« Spiegel spezial

Über den Autor

Christian von Ditfurth studierte Geschichte, ist Lektor, Journalist und Buchautor. Der Historiker hat sich in zahlreichen Publikationen mit der deutschen Zeitgeschichte befasst. Als Journalist schrieb und schreibt er für "Die Welt" und den "SPIEGEL". Seine bekannteste Romanfigur ist der ermittelnde Historiker Stachelmann.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brillant, wirklich brillant 20. August 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Gerade gekauft, über Nacht und Tag gelesen: ein irres Buch. Es ist erst einmal ein extrem spannender und perfekt komponierter Thriller mit einem Schluss, der sich gewaschen hat. Ein außergewöhnlicher literarischer Held: Sebastian Zacharias, der in russischer Kriegsgefangenschaft zum Bolschewiken wird und dann auch zum Mitarbeiter der russischen Geheimpolizei Tscheka. Er wird unvermeidlich in deren Verbrechen verstrickt, bei der Bekämpfung der Konterrevolution oder dem, was die Bolschewiki dafür halten, und bei der gewaltsamen Beschaffung von Nahrungsmitteln für die hungernden Städte.
Schon im russischen Kriegsgefangenenlager hatte Zacharias Ernst Reuter kennen gelernt - ja, den späteren Regierenden Bürgermeister von Westberlin. Der wurde 1918 Volkskommissar des deutschen Wolgagebiets, ging dann nach Berlin als Leiter der Berliner KPD-Organisation und war ein bedeutender Vertreter des ultralinken Flügels der Kommunisten.
Lenin und Feliks Dserschinski, Leiter der Tscheka und Ex-Genosse Rosa Luxemburgs, schicken bald auch Zacharias nach Berlin. Sein Auftrag: Über Rosa Luxemburg wachen, auch in dem Sinn, nach Moskau zu berichten, was sie vorhat.
Bald entdeckt Moskau, dass Luxemburg unter Revolution und Sozialismus etwas anderes versteht als Diktatur und Zentralismus. Als mehr durch einen Zufall die Revolution in Berlin ausbricht im März 1919, da wird schnell klar, dass die Dinge in Deutschland anders laufen als in Russland. Während sich die Bolschewiki bemühen, das selbst verursachte Chaos mit Terror zu ersticken, besteht Luxemburg darauf, die Arbeiter zu überzeugen und an der Macht teilhaben zu lassen. Reuter ist der Kopf der "Leninfraktion" in der deutschen KP, auch Zacharias erhält von Moskauer Boten, wie dem superfinsteren Bronski, den Auftrag, Luxemburg auszuschalten. Es beginnt ein Kampf um Leben und Tod. Mehr wird nicht verraten.
Das Buch ist aber nicht nur ein Thriller, sondern der Leser erfährt ungemein viel über die Auseinandersetzungen und Schwierigkeiten des Jahres 1919, in dem in Deutschland die Weichen gestellt wurden in Richtung 1933 und 1939, dem Machtantritt der Nazis und der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs. Ich finde das Buch noch intensiver als die ausgezeichneten Ditfurth'schen Vorgänger "Der 21. Juli" und der "Consul".
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
März 1919. Lenin macht blutige Revolution in Russland, Rosa Luxemburg versucht in Berlin das Gleiche - ohne Blut und Terror. Totzdem wird sie ermordet. In wessen Auftrag? Der Historiker und Politkrimi-Autor Christian von Ditfurth gibt auf diese Frage eine ganz neue Antwort und schildert dabei sehr intelligent und sehr eindringlich, wie weit Revolutionäre Rücksicht auf "die Freiheit der Andersdenkenden" (Rosa Luxemburgs berühmtester Ausspruch) nehmen können oder dürfen. Ist blutiger Terror notwendig, um von der Revolution zu einer stabilen Regierung zu kommen oder geht das auch über demokratische Mehrheitsentscheidungen? "Das Luxemburg-Komplott" lässt die historischen Kommunisten auferstehen, die nach dem ersten Weltkrieg in Russland und Deutschland um eine Antwort und den Sieg rangen, aber: Auch wegen der ausführlich geschilderten Debatten ist der Krimi spannend für alle, die sich für Politik interessieren. Wer's nicht tut, kann stattdessen den elegant-knappen, männlich-nüchternen Stil genießen, über perfekt aufgebauten Thrill staunen und über den total überraschenden, einleuchtenden und bösen Schluss.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Rosa Luxemburg entkommt ihren Häschern vom Freikorps, führt die Revolution in Deutschland zum Sieg und wird
Mitglied der provisorischen Regierung aus Sozialisten und Kommunisten, in der bald Richtungskämpfe aufflammen. Das Land schwankt zwischen Terror und Anarchie, der "große Bruder" Lenin sucht die Dinge in seinem Sinne zu lenken, und auch die Konterrevolution formiert sich.
Aus dieser Grundkonstellation entwickelt der Historiker und Autor Christian von Ditfurth ein fulminates Wechselspiel zwischen historischen Fakten und Fiktion, das den Leser durch sein rasantes Tempo und seine durchaus plausiblen, aber völlig unerwarteten Wendungen bis zur letzten Seite fesselt.
Ein Buch, über das man nicht lange schreiben, sondern das man möglichst bald lesen sollte!
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