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Das Loch in der Schwarte
 
 
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Das Loch in der Schwarte [Gebundene Ausgabe]

Mikael Niemi , Christel Hildebrandt
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (11. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442751543
  • ISBN-13: 978-3442751549
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 224.612 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mikael Niemi
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bier kann Leben retten. Niemand weiß das besser als Ruben Stanislawsiki, der mit seinem Roman Ich schaute bei Gott vorbei, doch es war niemand zu Hause in der Zukunft einen Bestseller vorgelegt hat. Bevor Ruben wochenlang die Nieten seines Raumschiffs zählt und es mit einem Kunstledersofa treibt -- nach Auskunft von Mikael Niemi aus Schweden eindeutig das beste Kapitel seines „literarischen Klassikers“ --, hatte er auch eine echte Frau. Nach einem Geschlechtsakt in der Schwerelosigkeit schenkte sie ihm eine Bierflasche, die Ruben später außerhalb seines Raumschiffs öffnet. Der Rückstoß des strömenden Gerstensafts führt den abgetriebenen Astronauten wieder zu seinem Mutterschiff zurück. „Stück für Stück bekomme ich in der Schwerelosigkeit Fahrt“, heißt es bei Stanislawski/Niemi. „Eine Rakete. Ich habe mich in eine Rakete verwandelt.“

Ruben Stanislawsiki ist nur eine der durchgeknallten Typen, die Niemi im Nachfolgeband seines gefeierten Debütromans Populärmusik aus Vittula erfindet. Und auch der ist wieder eine echte Rakete. Wir befinden uns in einer Zeit, in der Abenteurer aller Art in billig zu erstehendem Weltraumschrott durchs Universum (natürlich Niemis Universum) düsen. Und wir werden mit einigen Problemen konfrontiert, die dabei entstehen. Dazu gehört der Gestank in schlecht belüfteten Raumkapseln ebenso wie die existentielle Frage, was passiert, wenn Hobbyastronauten den PONOR, den „Point of no Return“ zur Erde, überschreiten. Dabei wird auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gegeben -- auch wenn sie, anders als in Douglas Adams’ Per Anhalter durch die Galaxis, nicht 42, sondern „Holger“ lautet. Wer grotesken Humor und großartige Einfälle mit Hintersinn zu schätzen weiß, wird Das Loch in der Schwarte lieben. Jetzt schon ein literarischer Klassiker. --Stefan Kellerer

kulturnews.de

800.000 Exemplare von Mikael Niemis erstem Roman „Populärmusik aus Vittula" sind seit Januar 2000 über die internationalen Ladentische gegangen. Die Verfilmung des Bestsellers lief Anfang dieses Jahres auch in deutschen Kinos. Man kann es dem Autor also nicht hoch genug anrechnen, dass er mit „Das Loch in der Schwarte" nicht auf Nummer Sicher gegangen ist und weitere Episoden seiner nordschwedischen Verrückten vorlegt. Inhaltlich begibt er sich in ganz andere Sphären: die unendliche Weite des Weltalls. Mal essayistisch, mal mit Fallbeispielen, erzählt Niemi eine amüsante Geschichte der zukünftigen Raumfahrt. Und wenn seine Helden die Geburt der Postmoderne aus dem „Gaganet" erläutern oder umherschwirrende Teilchen namens „Kurts" entdecken, die für das menschliche Pech verantwortlich sind, dann wird dieser Roman sogar richtig groß. (aw)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Finnen im Weltall 11. März 2008
Von Crebillon
Format:Taschenbuch
Offenbar ist das Buch Geschmackssache - und über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten, deshalb hier nur einfach eine neue positive Stimme. Zuerst mal, an einen Vorrezensenten gerichtet: Ich bin ein Mädchen, und ich finde das Buch grandios! Wenn man nicht durch "Populärmusik aus Vittula" wüßte, daß es Mikael Niemi wirklich gibt, müßte man denken, daß sich Douglas Adams, Woody Allen, ein paar Monty Pythons und vielleicht noch Aki Kaurismäki oder der frühe Peter Jackson in irgendeiner abgewrackten Bar zusammengesetzt, etwas 187%iges hinter die Binde gekippt und wild drauflos fabuliert haben. Auf so hohem Niveau witzig und geistreich ist das Buch. An manchen Stellen sollten Zartbesaitete vielleicht lieber nichts essen, und eine farbige und klebrige Flüssigkeit im Mund könnte durch einen unwillkürlichen Lachpruster die Wand unfreiwillig verschönern; aber wer den Humor der Genannten überlebt hat, wird auch dieses Buch überstehen und sich hoffentlich bestens amüsieren. Ich hab in der Buchhandlung eine Weile überlegt, weil ich natürlich "Populärmusik aus Vittula" geliebt habe und nicht enttäuscht werden wollte. Aber es wurde ziemlich schnell klar, daß dieses Buch ganz anders ist. GANZ anders. Sehr schräg, sehr sprunghaft, sehr derb - SEHR witzig.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Schweinchen namens Kurt 15. Januar 2006
Format:Audio CD
Steine sind die wahren Herrscher der Welt. Das weiß nur noch keiner, weil sie sich zur Zeit im Kokonstadium befinden. Wenn sie sich aus dem Kokon befreien, dann werden sie zu Schmetterlingen und übernehmen die Macht. So erzählt es jedenfalls Mikail Niemi in seinem Jetzt bei Random House Audio erschienen Hörbuch „Das Loch in der Schwarte“.

Auch in anderer Beziehung klärt uns der Autor auf und nimmt uns die romantisch verklärten Illusionen des landläufigen Science-Fiction-Romans. Roader werden die einsamen Kapitäne abenteuerlicher Fluggefährte genannt, die sich auf den Weg in unendliche Weiten machen. Doch diese haben nichts mehr mit den von Bruce Willis oder Clint Eastwood verkörperten gestählten, lächelnd dem Tod ins Auge blickenden Ex-Marines zu tun. Die Raumstation der Zukunft füllt sich mit „sehnigen, am ganzen Körper tätowierten Jünglingen; hinkenden Kerlen mit Hemingway Bart; mageren Mädchen mit Pistolenhalfter und Injektionsnarben; stummen Frauenzimmern mit rasierten Schädeln und wegoperierten Brüsten.“ So wie früher die coolen Jungs an ihren Mopeds rummontierten und sie mit Hochlenkern und sonstigem Überflüssigem aufmotzten, so basteln diese Kapitäne des Weltraums an ihren Karren herum und bauen ein, was man dringendst zum Überleben im schwere- und luftlosen All benötigt: „Sie installierten tragbare Gewächshäuser, Trockenduschkabinen, Gravitationskreisel, Videogeräte mit Pornofilmen, Sonnenwindfänger, Chirurgenausstattung für die Eigenoperation mit dazugehörigem Lehrbuch, Feuchtigkeitsabsorbierer…“ Doch das wichtigste Gerät an Bord ist der Spielcomputer, um die Einsamkeit, Isolation und Tristesse der oft monatelangen Reisen ohne Psychose überstehen zu können. Ein Raider, der wider alles Erwarten die Reise überlebte, schrieb einen Bestseller über seinen Survivaltrip mit dem Titel „Ich schaute bei Gott vorbei, doch es war niemand zu Hause“.

Doch nicht nur die Hobby der Menschen in der Zukunft wandelten sich, sondern auch die Wissenschaft machte riesige Fortschritte. So liefert der Wissenschaftler Emanuel Kreuzer den Beweis, dass nicht die Gravitation dafür verantwortlich ist, dass ein Brot immer mit der Butterseite auf dem Boden landet, wenn sie vom Tisch fällt, sondern eine bisher unbekannte negative Energie. Er besorgt sich Hunderte Dunkelkammerphotos eines weltberühmten wissenschaftlichen Labors und siehe da: er findet unsichtbare Partikel, die mit saurer, unangenehmer Energie geladen sind und nennt sie nach dem gierigen Scheidungsanwalt seiner Frau „Kurt“. Eine Häufung dieser Partikel nennt man, wissenschaftlich korrekt, „Pech“.

Douglas Adams Enkel

Den Versuch, witzige Parodien, bissige Persiflagen oder satirische Konterkarierungen auf gängige Science-Fiction-Literatur zu schreiben, haben viele Autoren und Filmemacher unternommen. Seit über 25 Jahren steht „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams unangefochten an der Spitze und weit und breit war kein Thronfolger in Sicht. Mit „Das Loch in der Schwarte“ von Mikail Niemi bekommt das altgediente Werk endlich Gesellschaft. Niemi zieht über alles her, was uns an der Science-Fiction lieb und teuer ist. Dabei reicht sein Repertoire von der winzigen Anspielung über ironische Seitenhiebe und sarkastischem Spott bis zu beißendem Hohn, dem kreisenden Holzhammer oder dem brüllend komischen Schenkelklopfer. Jeder und Alles bekommen ihr Fett weg. Seien es die erfolgsgeilen Wissenschaftler, der Nimbus um die heroischen Astronauten, die er schon mal als „Pissetrinker“ tituliert oder Seitenhiebe auf allgemein bekannte und benutzte Theorien, die jeder im Munde führt aber im Grunde doch keiner versteht wie beispielsweise Einsteins „Relativitätstheorie“.

Der König ist tot – Es lebe der König!

Die Lesung dieses Buches stellt eine echte Herausforderung dar. Soll der Sprecher versuchen, durch extreme Stimmakrobatik noch mehr Witz heraus zu kitzeln wie beispielsweise Dirk Bach bei der Lesung von „Die Stadt der träumenden Bücher“? Gerd Köster geht einen völlig anderen Weg und macht von seinem kabarettistischen Sprachtalent keinen Gebrauch. Er liest ruhig, unprätentiös und mit seiner angenehm vollen und dunklen Stimme Satz für Satz, nur um dann dem völlig unvorbereiteten Hörer eine Pointe nach der anderen um die Ohren zu hauen. Das ist der richtige Ton, den dieses Hörbuch verlangt. Keine Hau-drauf-Komik ist hier gefragt, sondern ein locker-lässiger Konversationston wie er in TV-Duellen zwischen Politikern gepflegt wird. Man sagt etwas Nettes ist dabei aber scharfzüngig, anzüglich und macht gelegentlich sogar boshafte oder mokante Anspielungen. Doch im Gegensatz zu solch einem inszenierten Medienspektakel darf man bei der süffisanten Lesung von Gerd Köster herzlich lachen. Und dazu bietet sich wirklich Gelegenheit genug.

Fazit: Irrsinnig komisch und mit brillanten Pointen und Wortspielen nimmt Mikail Niemi hier alles auf die Schippe, was Science-Fiction Fans lieb und teuer ist. Liebhaber schwarzen Humors und der ganzen Bandbreite satirisch-parodistischer Möglichkeiten kommen hier voll auf die Kosten. Die Fanfarenklänge sind unüberhörbar: Der König ist tot – Es lebe der König.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von miranto
Format:Gebundene Ausgabe
Lasst euch nicht vom phantasielos übersetzten Titel abschrecken: dieses Buch ist genial! Vergleichbar mit "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Futurama", nur kompromissloser, absurder und voller witziger Ideen zu Wissenschaft, Geschichte und Weltraumfahrt.
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Glücksgriff
Das Buch war ein wirklicher Glücksgriff für mich - absolut überraschend, nie langweilig und mit philosophischer Tiefe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2009 von Kai Gläß
zum totlachen
das Hörbuch ist wirklich das richtige an traurigen Tagen. Ich habe es in der Bahn auf meinen MP3 Player gehört und die Leute um mich rum haben mich für bekloppt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2008 von christian4711
Verrückt, Verrückter...Niemi
So ein Buch brauch ich ab und zu . Absoluter Nonsens. Dieses Buch besticht durch seinen intelligenten Unsinn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2008 von SixWasNine
Fäkalpointen im Weltall - eher mäßig
Naja, was Niemi da abgeliefert hat, ist wirklich eher mäßig zu nennen. Abgesehen davon, dass man viele seiner Ideen schon in Douglas Adams' "Anhalter"-Büchern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2008 von Roland Mueller
Amüsante Collage witziger Ideen der satirisch-parodistischen...
Bei Niemis zweiten Buch handelt es sich weder um einen Roman noch um eine Kurzgeschichtensammlung, sondern um eine Sammlung von lustigen Episoden, die sich zumeist parodistisch mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2006 von Edgar Loesel
Weckt falsche Erwartungen
Voller Freude habe ich "Das Loch in der Schwarte" zu lesen begonnen - und mit gemischten Gefühlen habe ich die Lektüre des Buchs beendet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2006 von Fiercedragon
Popel im Schritt....
....sieht aus wie Göring und riecht nach Pferd!
Absolut überbewertet! Hier werden lediglich skurrile Begebenheiten wahllos aneinander gereiht. Lesen Sie weiter...
Am 28. März 2006 veröffentlicht
Niemi - der legitime Nachfolger von Douglas Adams
Das Buch der vier Ebenen:

1. eine irre Raumfahrtkomödie, quasi als Band IV von "Per Anhalter durch die Galaxis"
2. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 8. März 2006 von Alf Haubitz
Nicht genial, nur daneben
Im Klappentext steht als Zitat: "Es ist anzunehmen, daß Niemi eine Menge Spaß hatte, als er dieses Buch geschrieben hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2006 von Thomas Liehr
Ein Schweinchen namens Kurt
Ein Schweinchen namens Kurt

Steine sind die wahren Herrscher der Welt. Das weiß nur noch keiner, weil sie sich zur Zeit im Kokonstadium befinden. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 15. Januar 2006 von Wolfgang Haan
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