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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein stilles Meisterwerk!,
Von L. Walotek-Scheidegger "www.4mare.com" - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von den zwei Pferden (OmU) (DVD)
Eine Reise, die sowohl in der realen Welt, wie auch in der der vergangenen Geister stattfindet: eine Frau, die nach einem uraltem Lied sucht, das vor langer Zeit verschollen ging. Begegnung mit dem Fremden lässt Urna, die suchende Sängerin, vor allem immer wieder mit ihr selbst begegnen. Je stiller die Landschaft, je ursprünglicher die Natur, desto näher kommt die junge Frau an eigene Wurzeln und an die Person heran, die ihr das Lied ihrer Großmutter wieder gibt. Wird dies die alte zerschellte Pferdekopfgeige zu neuem Leben erwecken?Ein zerbrochenes Instrument und ein teilweise vergessenes Lied stehen - in Form einer optischen Metapher - für den Verlust der kulturellen Identität. Sie sind dennoch auch eine Reise, um diese Identität wiederzufinden und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Eine stille, wundervolle Komposition aus Bildern und unvergesslicher Musik. Und eine Stimme, die nicht nur die alten Geister der Äußeren Mongolei sondern auch das Herz des Zuschauers bewegen wird. Ein beinahe sehnsüchtiges Märchen, aber auch ein überaus bewegendes Kino der Meisterklasse! Gleichzeitig faszinierende Erzählform, die sich zwischen Dokumentar- und Spielfilmsprache bewegt, und dennoch den Rhythmus der mongolischen Seh- und Denkgewohnheit nie aus dem Auge - und dem Ohr - verliert. Großartig und absolut empfehlenswert! Leo Walotek-Scheidegger / 4mare.com Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr schöner Film über die Mongolei,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von den zwei Pferden (OmU) (DVD)
ein sehr schöner Film, der im Jahr 2010 auch in diversen Kinos zu sehen war.Eine Frau bringt die Reste einer Pferdekopfgeige in die Mongolei, die ihre Großmutter vor der Kulturrevolution retten konnte. Sie erlebt dabei das eine oder andere Abenteuer, und der Film zeigt das Leben in der Mongolei so wie es halt so ist.... ich finde das sehr schön daß Urna Chahartugchi sich da gewissermaßen selbst spielt... sie stammt aus dem mongolissprachigen Teil Chinas und ist Sängerin. Ob der Film nun ein gutes Ende hat oder nicht, das mag ich hier offenlassen, aber ich finde den Film insgesamt sehr gelungen. In Ulan Baatar sieht es wirklich so aus wie im Film gezeigt, auch die Szenen "draußen auf dem Land" sind wirklich authentisch. Der Film ist in mongolischer Sprache, aber mit deutschen Untertiteln, die auch abschaltbar sind. Es sind auch viele Lieder zu hören, Jaran Hailaas, Hödöö, und noch viele andere Lieder die in der Mongolei bekannt sind. Noch ein kleiner Tip zum Verständnis: in der Mongolei schreibt man mit kyrillischen Buchstaben, aber in China wird die traditionelle mongolische Schrift verwendet, die man von oben nach unten schreibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Die Pferdekopfgeige,
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von den zwei Pferden (OmU) (DVD)
Die Suche nach einem uralten Lied und die Wiederherstellung einer Pferdekopfgeige führen Urna in die Mongolei, die sich hier als grasgrüne Hügellandschaft präsentiert. Natürlich wird dabei die folkloristische Seite dieser Gegend ausgiebig betont. Doch zwei nicht unwesentliche Nebenaspekte sind erwähnenswert. Zum einen der Vorwurf an den Vielvölkerstaat China, die kulturelle Vielfalt des Reiches der Mitte beseitigt zu haben. Hier wird die Kulturrevolution erwähnt als Vernichter des lokalen Brauchtums. Und außerdem hat Peking die Nomaden zur Sesshaftigkeit gezwungen. Zum anderen sehen wir kurz die Armut der Leute am Rande der Hauptstadt, die vom Müll leben. Und die Einheimischen, die dem Schamanismus huldigen, haben dafür eine einleuchtende Erklärung: Der Mensch beutet die Natur aus und verschmutzt sie. Das macht die Geister böse. Aber auch der Fortschritt in Form von Auto und Handy hat hier Einzug gehalten. Das bringt humorvolle Szenen mit sich. Besonders das Verschicken einer SMS in der Einöde ist ein echt guter Joke. Dass Urna am Ende erfolgreich ist, ist schon klar. Sonst hätten wir aber auch nie die Musik von seltsamen Instrumenten gehört und den Text des Liedes erfahren.
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