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Das Lied von Eis und Feuer 01: Die Herren von Winterfell [Taschenbuch]

George R.R. Martin , Jörn Ingwersen
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (814 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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In Band 1 seiner ersten Fantasy-Saga Das Lied von Eis und Feuer 1. Die Herren von Winterfell erzählt Martin in einer bunten Mischung aus Intrigen, geballter Handlung, romantischen Liebesgeschichten und geheimnisvollen Abenteuern das Leben der Herren von Winterfell. Die Existenz dieses Adelsgeschlechts ist von der durch die klimatischen Veränderungen hervorgerufenen Ausweitung der Jahreszeiten auf bis zu mehrere Jahrzehnte bedroht und hat durch seine menschlichen Perversionen nahezu jeglichen Zauber verloren.

Besondere Raffinesse beweist Martin in diesem ersten Band durch eine ausgefeilte Erzähltechnik, eine großartige Handlung und eine gelungenen Integration seiner politischen Sichtweisen in den Handlungsstrang der Geschichte. Die vielen Charaktere und Perspektivenwechsel mögen auf den Leser zwar etwas abschreckend wirken, doch läßt sich dies in einem mehrbändigen Werk dieser Art wohl nur schwer vermeiden. Aus diesem Grund sollte dieses Werk wohl auch lieber von Anfang an gelesen werden. Sofern sich von diesem Anfang jedoch Rückschlüsse auf den Rest der Geschichte ziehen lassen, lohnt sich aufgrund seines hohen literarischen Wertes, seines Einfallsreichtums, seiner emotionalen Wirkung auf den Leser und der superben Schaffung neuer Welten auch die Gesamtlektüre dieses Werkes. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Epochal!“ (TV Movie)

"Freunde großer Schlachten und kleiner Kämpfe, innerer Zerrissenheit und wilder Liebe kommen voll auf ihre Kosten." (Badische Zeitung)

"Gigantische Reise durch Westeros: eine Sogkraft, der sich Fantasy-Fans schwer entziehen können." (Kölner Stadt-Anzeiger)

„George R.R. Martin ist absolut kein Märchenonkel, der wohlige Geschichten am Kaminfeuer erzählt.“ (Nürnberger Zeitung)

„Ein absoluter Klassiker. Als Leser wird man von der Handlung gefangengenommen.“ (www.splashbooks.de)

„Einzigartig – einfach nur grandios!“ (fictionfantasy.de)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, zweimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

�Wir sollten umkehren�, dr�te Gared, als es im Wald um sie zu dunkeln begann. �Die Wildlinge sind tot.�
�Machen euch die Toten Angst?�, fragte Ser Weymar Rois mit nur dem Anflug eines L�elns.
Gared lie�sich darauf nicht ein. Er war ein alter Mann, �ber f�nfzig, und junge Lords hatte er schon so manchen kommen und gehen sehen. �Tot ist tot�, sagte er. �Die Toten sind nicht unsere Sache.�
�Sind sie denn tot?�, fragte Rois leise. �Welchen Beweis haben wir?�
�Will hat sie gesehen�, sagte Gared. �Wenn er sagt, dass sie tot sind, dann ist mir das Beweis genug.�
Will hatte es gewusst. Fr�her oder sp�r w�rde man ihn in den Streit hineinziehen. �Meine Mutter hat mich gelehrt, dass Tote keine Lieder singen�, warf er ein.
�Das hat meine Amme auch gesagt�, erwiderte Rois. �Glaub nie etwas, das du an der Zitze einer Frau h�rst. Selbst von den Toten kann man etwas lernen.� Seine Stimme hallte nach, zu laut im d�rigen Wald.
�Wir haben noch einen langen Ritt vor uns�, erkl�e Gared. �Acht Tage, vielleicht neun. Und es wird Nacht.�
Unbeeindruckt sah Ser Weymar Rois zum Himmel auf. �Das wird es jeden Tag um diese Zeit. Beraubt dich die Dunkelheit deiner Manneskraft, Gared?�
Will konnte den angespannten Zug um Gareds Mund erkennen, den kaum unterdr�ckten Zorn in seinen Augen unter der dicken, schwarzen Kapuze seines Umhangs. Gared geh�rte seit vierzig Jahren der Nachtwache an, als Mann und schon als Junge, und er war es nicht gewohnt, dass man sich �ber ihn lustig machte. Doch es war mehr als das. Hinter dem verletzten Stolz bemerkte Will noch etwas anderes bei diesem alten Mann. Man konnte es wittern, eine nerv�se Anspannung, die der Angst gef�lich nahe kam.
Will teilte sein Unbehagen. Vier Jahre war er auf der Mauer. Als man ihn zum ersten Mal auf die andere Seite geschickt hatte, waren ihm all die alten Geschichten wieder eingefallen, und fast war ihm das Herz in die Hose gerutscht. Sp�r hatte er dar�ber gelacht. Inzwischen war er ein Veteran, hatte hundert Patrouillen hinter sich, und die endlose, finstere Wildnis, welche die S�dl�er den Verfluchten Wald nannten, konnte ihn nicht mehr schrecken.
Bis zum heutigen Abend. Heute war irgendetwas anders. Eine Sch�e lag in dieser Finsternis, bei der sich ihm die Nackenhaare str�ten. Neun Tage waren sie geritten, nach Norden und Nordwesten und dann wieder nach Norden, hart auf den Fersen einer Bande von Pl�nderern. Jeder Tag war schlimmer als der Tag zuvor gewesen. Heute war der schlimmste von allen. Kalter Wind wehte von Norden her und lie�die B�e rascheln, als w�n sie lebendig. Den ganzen Tag schon schien es Will, als w�rden sie beobachtet, von etwas Kaltem, Unerbittlichem. Auch Gared hatte es gesp�rt. Will wollte nichts lieber als schnellstm�glich zur�ck in den Schutz der Mauer reiten, nur war das nichts, was man seinem Vorgesetzten anvertraute.
Besonders nicht einem Vorgesetzten wie diesem.
Ser Weymar Rois war der j�ngste Sohn eines alten Geschlechts mit allzu vielen Erben. Er war ein h�bscher Junge von achtzehn Jahren, mit grauen Augen, anmutig und schlank wie eine Klinge. Auf seinem m�tigen, schwarzen Streitross ragte der Ritter �ber Will und Gared mit ihren kleineren Kleppern hoch auf. Er trug schwarze Lederstiefel, schwarze Wollhosen, schwarze Hirschlederhandschuhe und ein feines, geschmeidiges Hemd aus schimmernden, schwarzen Ketten �ber Schichten von schwarzer Wolle und geh�etem Leder. Ser Weymar geh�rte noch kein halbes Jahr zu den Br�dern der Nachtwache, doch konnte niemand behaupten, er h�e sich auf seine Berufung nicht vorbereitet. Zumindest was seine Garderobe anging.
Sein Umhang war die Kr�nung. Zobel, dick und schwarz und weich wie die S�nde. �Ich wette, die hat er alle eigenh�ig gemeuchelt, der Mann�, hatte Gared in der Kaserne beim Wein erkl�, �hat den kleinen Biestern die H�e umgedreht, unser gro�r Krieger.� Alle hatten in sein Lachen mit eingestimmt.
Es f�t schwer, Befehle von einem Mann anzunehmen, �ber den man lachen musste, wenn man mal zu tief ins Glas geschaut hat, dachte Will, w�end er zitternd auf seinem Klepper sa� Gared musste wohl ebenso empfinden.
�Mormont hat gesagt, wir sollten sie verfolgen, und das haben wir getan�, sagte Gared. �Sie sind tot. Die werden uns keinen �ger mehr machen. Vor uns liegt ein harter Ritt. Nur das Wetter gef�t mir nicht. Wenn es schneit, k�nnte der R�ckweg zwei Wochen dauern, und es k�nnte sein, dass wir uns noch �ber Schnee freuen. Schon mal einen Eissturm erlebt, Mylord?�
Der junge Herr schien ihn nicht zu h�ren. Er betrachtete die herabsinkende D�erung, auf diese halb gelangweilte, halb abwesende Art und Weise, die er meist an den Tag legte. Will war lange genug mit dem Ritter unterwegs gewesen, um zu wissen, dass man ihn am besten nicht st�rte, wenn er so dreinblickte. �Erz� mir noch einmal, was du gesehen hast, Will. S�liche Einzelheiten. Lass nichts aus.�
Will war J�r gewesen, bevor er sich der Nachtwache angeschlossen hatte. Nun, eigentlich Wilderer. Reiter hatten ihn in Mallisters Wald auf frischer Tat ertappt, als er gerade einen Hirsch h�ete, der dem Mallister geh�rte, und ihm war nur die Wahl geblieben, das Schwarz anzulegen oder eine Hand einzub��n. Niemand konnte so lautlos durch die W�er streifen wie Will, und die schwarzen Br�der hatten nicht lange gebraucht, um sein Talent zu erkennen.
�Das Lager liegt zwei Meilen von hier, hinter diesem Kamm, gleich neben einem Bach�, sagte Will. �Ich war so nah dran, wie ich mich traute. Sie sind zu acht, M�er wie Frauen. Kinder konnte ich keine sehen. An den Fels haben sie einen Unterstand gebaut. Mittlerweile ist er ziemlich schneebedeckt, aber ich konnte ihn trotzdem erkennen. Es brannte kein Feuer, aber die Feuerstelle war nicht zu �bersehen. Niemand hat sich ger�hrt. Ich habe sie lange beobachtet. Kein Lebender kann so lange still liegen.�
�Hast du Blut gesehen?�
�Nein, das nicht�, r�te Will ein.
�Hast du Waffen gesehen?�
�Ein paar Schwerter, ein paar B�gen. Ein Mann hatte eine Axt. Sah schwer aus, mit doppelter Klinge, ein grausiges St�ck Eisen. Es lag neben ihm, direkt bei seiner Hand.�
�Hast du darauf geachtet, wie die Leichen lagen?�
Will zuckte mit den Achseln. �Einige sitzen an den Stein gelehnt. Die meisten liegen am Boden. Als w�n sie gest�rzt.�
�Oder als w�rden sie schlafen�, vermutete Rois.
�Als w�n sie gest�rzt�, beharrte Will. �Eine Frau liegt da im Eisenholz, halb verborgen von den Zweigen. Mit abwesendem Blick.� Er l�elte leise. �Ich habe darauf geachtet, dass sie mich nicht sieht. Als ich n�r kam, habe ich gesehen, dass auch sie sich nicht mehr r�hrt.� Unwillk�rlich lief ihm ein Schauer �ber den R�cken. �Ist dir kalt?�, fragte Rois.
�Ein wenig�, murmelte Will. �Der Wind, Mylord.�
Der junge Ritter wandte sich zu seinem ergrauten Krieger um. Erfrorene Bl�er umfl�sterten sie, und Rois' Streitross wurde unruhig. �Was, glaubst du, hat diese Leute get�tet, Gared?�, fragte Ser Weymar beil�ig. Er strich �ber seinen langen Zobelmantel.
�Es war die K�e�, sagte Gared mit eiserner Bestimmtheit. �Ich habe im letzten Winter gesehen, wie Menschen erfrieren, und auch in dem davor, als ich fast noch ein Junge war. Alle reden von vierzig Fu�hohem Schnee und dass der
Wind von Norden her heult, doch der eigentliche Feind ist die K�e. Sie schleicht sich leise an als Wind, und anfangs zittert man, und die Z�e klappern, und man stampft mit den F��n und tr�t von Gl�hwein und h�bschen, hei�n Feuern. Sie brennt, das tut sie. Nichts brennt wie die K�e. Doch nur eine Weile. Dann kriecht sie in dich hinein und f�t an, dich auszuf�llen, und nach einer Weile hast du keine Kraft mehr, dich zu wehren. Es f�t leichter, sich hinzusetzen oder einzuschlafen. Man sagt, man sp�rt am Ende keine Schmerzen. Erst wird man schwach und m�de, und alles l�t nach, und dann ist es, als w�rde man in einem Meer aus warmer Milch...
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