Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beeindruckend! Großartig! Emotional!, 27. Dezember 2005
Man könnte eigentlich vermuten, dass man nach Martins letzten beiden Romanen wissen müsste, wie der Hase läuft, welcher Charakter weiter überlebt und welcher stirbt - weit gefehlt! Wo in "A Game of Thrones" intrigiert und in "A Clash of Kings" gekämpft wird, wird hier gestorben. Entweder möchte Martin so langsam mit seiner Saga fertig werden oder er wollte ein wenig mehr Übersicht schaffen...jedenfalls lichtet sich das Feld der Protagonisten gegen Ende des Buches ganz erheblich. Doch wen wird es treffen? Tyrion, der von seinen Verwandten nur noch verachtet wird und keine Verbündeten mehr zu haben scheint? Jon Snow, der inmitten einer Horde von Feinden steckt? Daenerys, weil es einfach überraschend wäre, sie so plötzlich aus dem Plot zu nehmen? Hier etwas vorher zu verraten wäre viel zu gemein, um es auch nur in Erwägung zu ziehen...Wie sich im Story-Teil oben schon herauskristallisiert, erzählt Martin wieder an die acht parallele Handlungsstränge. Und kein einziger ist auch nur in Ansätzen langweilig, da die Schauplätze, Charaktere und vor allem die Situationen, in denen diese stecken, andauernd wechseln. Es ist, als würde man acht großartig geschriebene Bücher gleichzeitig lesen. Nur, dass Bücher normalerweise nicht so abrupt und unvorhersehbar enden, wie es hier nur allzu oft der Fall ist... Die erste Hälfte von "A Storm of Swords" ähnelt sehr dem ersten Band vom "Lied von Eis und Feuer". Einer der Haupthandlungsschauplätze ist wieder einmal Kings Landing mit seinen Intrigen und zwielichtigen Teilnehmern im Spiel der Throne. So passiert in diesem Teil des Buches zumindest hier nicht allzu viel. Dafür ist dann in der ersten Hälfte in den anderen Handlungssträngen mehr los. Zum Schluss kehrt sich das Spannungsverhältnis nicht etwa um - vielmehr wird die Spannung nun auf jeden einzelnen Strang ausgedehnt, was die letzten 500 Seiten wie im Fluge vergehen lässt. George R. R. Martin scheinen die guten Ideen also nicht auszugehen. Das merkt man schon daran, dass das Ende für sämtliche Überlebenden des Buches absolut offen ist. Martin hält sein Niveau - und wie es aussieht, wird er es auch noch weiterhin halten. Ich bin einfach nur begeistert!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Spannung bleibt weiterhin aufrecht erhalten!, 10. Februar 2008
Auch mit dem fünften Band schaffte George Martin mich wieder an das Buch zu fesseln und schießt sich nahtlos am vorigen Band "Die Saat des goldenen Löwen" an. Die Ereignisse der sieben Königreiche bleiben spannend und überraschende Wendungen führten bei mir meistens zu falschen Vermutungen, so dass die ganze Geschichte unvorhersehbar bleibt. Deswegen ist diese Geschichte qualitativ sehr hoch zu schätzen, denn es kommt immer anders als man meint....
Die Wichtigkeit der Personen ist nicht in jedem Teil gleich. Die wechselt von Band zu Band und bringt so immer wieder aufs neue verschiedene Personen in den Mittelpunkt. Das führt dazu, dass die verschiedenen Charaktere für mich immer neue Bedeutungen annehmen und mir jeden einzelnen aufs Neue näher bringt. Nebenfiguren nehmen so auch mehr an Wichtigkeit zu und werden mehr in die Geschichte eingebunden. Außerdem kommt keine schwarz-weiß Malerei auf. Denn auch wenn seid dem ersten Buch die Starks meine Sympathie erworben haben und die Lannisters eben nicht, zeigt sich doch immer wieder, dass die einen auch nicht immer richtig handeln und die anderen nicht immer nur das falsche machen. Weiterhin bleibt die Charakterisierung aber die große Stärke des Autors und bleibt überzeugend. Einzig Davos ist ein Charakter, der langweilig und unwichtig erscheint und seine Erzählung gehen eher spurlos an mir vorbei. Diesmal verfolgte ich den Erzählungen von Sansa Jaime und Jon mit besonderer Intensivität. Ich bin auf den Fortgang ihrer Geschichten gespannt, ganz besonders, wie es sich weiter entwickelt. Meine Beurteilung über Tyrion und Daenerys bleiben hier gleich, deren Geschichten bleiben faszinierend, interessant und überzeugend. Auch bleibt die Geschichte weiterhin spannend und ohne Längen.
Martin hat einen wunderbaren Schreibstil, der leicht und verständlich ist. Das ausführliche und sehr umfangreiche Namensregister ist hilfreich und meiner Meinung auch erforderlich. So werden die vielen Namen noch mal ins Gedächtnis gerufen und die Bedeutung der Personen hervorgehoben. Da ich weiß, dass es insgesamt zwölf Bände geben wird, werde ich die weiteren Teile mit großer Spannung weiter verfolgen und lass mich überraschen, was da noch alles kommt. Der Titel des sechsten Bandes "Die Königin der Drachen" lässt daraus schließen, dass Daenerys Leben im Vordergrund steht. Das würde mir auf jeden Fall entgegen kommen, verfolge ich ihre Geschichte doch mit großer Faszination. Dieser Teil ist jedenfalls ein sehr empfehlenswertes Buch, welches aber nur im Zusammenhang mit den ersten vier Teilen gelesen werden sollte. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass jedes für sich alleine einen Sinn ergibt. Da fehlen dann die erforderlichen Vorkenntnisse der Vorgänger.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein wohlschmeckendes Stück vom Kuchen der Fantasy, 20. Oktober 2001
„Das Lied von Eis und Feuer" ist wirklich Oberklasse im Bereich der Fantasy. Der 5. Teil der 12 Bände insgesamt ist am Anfang etwas langatmig, gewinnt aber dann rasant an Geschwindigkeit und Dynamik. Man sollte sich aber davor die 4 anderen Bücher lesen, sonst könnte es zu Verwirrungen kommen. Was am Anfang der Saga noch so aussah wie ein billiger Gut-gegen-Böse-Groschenroman, wandelte sich sehr schnell zu einer weit ausufernden Geschichte mit interessanten Charaktern, tollen Handlungsorten und vorallem den überraschenden Wendungen. Im Mittelpunkt des ganzen Zyklus' steht der Kontinent Westeros. Auf ihm gibt es verschiedene (und viele) Adelshäuser, die nur nach einem trachten und gelüsten: dem Eisenthron, der Sitz der Könige. Auf dem Eisenthron befindet sich zurzeit Joffrey, ein 13 Jahre altes Balg (den man am liebsten an die Wand klatschen würde, nach allem was er Sansa angetan hat). Robb Stark, König des Tridents (ein Fluß) und des Nordens (der grad nicht ihm gehört), will gegen die Lannisters vorgehen, um deren Geißeln, seine Schwester Sansa und Arya, zu befreien. Dann gibt es noch den König der Inseln und des Nordens, der wie schon gesagt, den Norden eingenommen hat und nach dem Thron giert. Zu guter Letzt gibt es einen König der Meerenge, Stannis Baratheon. Er ist der Bruder des Königs vor Joffrey, also der rechtmäßige König von Westeros und will Herrscher werden... Aber ALLE haben keinen Funken Anspruch auf den Thron, denn Daenerys Targaryen, Letzte aus dem uralten Geschlecht, ist die im Exil lebende wirkliche (!) Königin der sieben Konislande. ...Sie sehen, dass die Konflikte schon vorprogrammiert sind. Zu den interessantesten Carakteren gehören, meiner Meinung nach: Daenerys (das letzte Kapitel im „Sturm der Schwerter" ist meiner Meinung nach eines der Besten von ihr); dann Tyrion Lannister (der so schön seine Rechnungen begleicht); Arya Stark (die mit ihrer Sturköpfigkeit zum Knutschen ist). Es gibt noch andere Charaktere, die natürlich alle das gewisse Etwas haben, das der Geschichte eben diesen gibt. Die Sexszenen die in den Büchern relativ häufig vorkommen sind manchmal Gescmackssache, aber für mich brauchte das das Buch, sonst wäre es nicht realistisch genug (da wäre z.B. Cersei, die mit ihrem Bruder Jaime Inzest betreibt, zum Lachen komisch!). Abschließend möchte ich sagen, dass man auf jeden Fall das gesamte Werk lesen sollte, sonst verpasst man eine der bezauberndsten Sagen der Fantasyliteratur. Außerdem ist es überhaupt nicht sehr auf Fantasy getrimmt, denn richtige Magie, mit allerlei Hokuspokus kommt nicht so richtig vor, da Martin den Bezug zur Realität nicht verlieren wollte... Westeros und die anderen Kontinente bilden eine mittelalterliche Welt, die zwar Drachen, Schattenbinder, Magister und rote Priesterinnen (ne ganz üble Sorte) enthält, aber niemals das Eigentliche, das Wirkliche aus der Sicht verliert, deshalb 5 Sterne.
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