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Kundenrezensionen

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am 18. Juni 2014
Über die Qualität des Inhaltes können Sie hier mehr als genug nachlesen, weshalb ich auf die Frage eingehen möchte, ob es sich anbietet in diesem Band weiterzulesen, nachdem man die dritte Staffel der Serie Game of Thrones gelesen hat.

Der sechste Teil setzt dort an, wo die Handlung der dritten Staffel endet. Man liest also in den ersten ca. 30 % des Buches das Ende der dritten Staffel, das heißt auch Großereignisse wie die Red Wedding sind Teil des Programmes. Der Rest des Buches behandelt die Haupthandlung von Staffel 4. Vorab: Einige Dinge, die man aus vorherigen Büchern erfahren würde bzw. erst in späteren Staffeln erfahren würde, muss man hier aus dem Kontext schließen.
Zum Beispiel warum die Rote Viper den Reitenden Berg hasst. Das sollte sich aber nicht als zu schwierig erweisen.

Ich persönlich habe mir das Lesen des ersten Drittels langweiliger vorgestellt, da ich die behandelte Handlung ja bereits kannte. Doch vor allem durch die Detailverliebtheit des Buches und die feinen Unterschiede zur Serie hat sich das Lesen als aufregend gestaltet.

Das Buch würde ich vor allem Leuten empfehlen, die:

- keine Möglichkeit haben die vierte Staffel GoT anzusehen und von weniger legalen Streams absehen möchten,
- nichts gegen viel Lesestoff haben,
- und unbedingt die weitere Handlung erfahren möchte.

Zum letzten Punkt sei gesagt, dass der Autor George R. R. Martin trotz des reichhaltigen Wortschatzes und des erstklassigen Schreibstils die gewohnte Atmosphäre der Serie, die die Fans so lieben, nicht aufbauen kann, da er den grandiosen Einsatz von Musik in der Serie nunmal nicht in die Buchvorlage einschreiben kann. Natürlich übernimmt die Vorstellung beim Lesen des Buches das meiste, jedoch macht es nun einen Unterschied, ob man sieht und hört wie ein paar angeheiterte Soldaten "Der Bär und die Jungfrau hehr" singen oder ob dies nur kurz in einer Textpassage zu lesen ist.

Lässt man sich hiervon nicht abschrecken wird einem hier ein großartiges Kopfkino geboten.

Der Winter naht - deckt euch mit Büchern ein!
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am 14. Januar 2015
- Achtung Spoiler -

Meine Meinung

Also zuallererst muss ich sagen, dass ich von dieser Reihe noch immer total fasziniert bin. Jeder Band ist ein kleines Meisterwerk für sich, von der umfangreichen Handlung, den in sich verstrickten Verwicklungen der Machtkämpfe und den besonderen Charakteren, die das ganze glaubhaft und lebendig rüberbringen. Vor allem die zahlreichen, überraschenden Wendungen grade in diesem Band haben mich total umgehauen. George Martin hat hier anscheinend wirklich seinen Spaß dabei, wie er allen Figuren das schlimmste Schicksal aufdrückt, was nur passieren kann und mich jedes Mal wieder unvorbereitet trifft, wenn am Ende doch nichts so ist, wie es scheint. Aber neben diesen bösen Überraschungen werden auch einige kleine Geheimnisse gelüftet.

Mittlerweile kennt man die Charaktere ja schon sehr gut und allein die Entwicklung zu verfolgen ist eine spannende Herausforderung. Klar gibts eine schier endlose Anzahl an Namen und Verwandschaftsverhältnissen, aber die Hauptfiguren sind ein fester Bestandteil, den George Martin die Leser nicht vergessen lässt - selbst wenn er sie sterben lässt :D

Die Charaktere, da wäre mal die Familie Stark: Arya, das junge, 8jährige Mädchen, verschollen und versteckt bei einer Bande Geächteter, deren einziges Interesse das Gold für ihr Lösegeld ist. Arya war noch nie das brave, liebreizende Geschöpf wie ihre Schwester Sansa, und die vielen Wochen und Monate ihrer Flucht haben sie zu einem tapferen, gnadenlosen Menschen gemacht, deren Schmerz sich tief in ihrer Seele festgefressen hat.
Sansa, mit ihr kann ich immer noch nicht wirklich viel anfangen, denn auch wenn ihre Träume zerplatzt und ihr Herz so oft Opfer von Lügen und Grausamkeiten geworden ist, bleibt sie immer das zarte, schwache Geschöpf, das von einer heilen Welt träumt, während alles über ihr zusammen bricht.
Bei Bran bin ich schon sehr gespannt, wohin sein Weg und vor allem seine Träume führen werden.So richtig schlau werde ich nicht draus, welche Rolle er noch spielen wird, aber ich bin mir sicher, dass sie wichtig sein wird.
Robb, der König des Nordens, wird er sich sein Reich zurückholen können? Ihm bin ich noch nicht so recht nah gekommen, weil seine Handlungen stets aus Sicht von Catelyn, seiner Mutter, geschrieben sind.

An der Mauer im Norden
Jon Schnee sitzt momentan bei den Wildlingen fest. Seine Rolle ist durch den Schwur der Nachtwache festgefahren und er hält sich gegen alle Widrigkeiten an den Eid, den er den Schwarzen Brüdern geleistet hat, zumindest teilweise ;)

Jenseits es Meeres
Daenerys wird mir immer sympathischer. Die Drachen heben sie in eine ganz besondere Stellung und es fällt ihr zunehmend leichter, die Macht einer Königin zu präsentieren. Ihre flammender Feldzug gegen die Sklaverei beschert ihr eine Menge günstiger Alternativen, fordert aber auch Entscheidungen von ihr, wofür ihr in ihren jungen Jahren die Erfahrung fehlt. Aber mal abwarten, wie sie sich weiterhin schlägt.

In Königsmund
Dann hätten wir natürlich noch Cersei und Joffrey, die sich an Verschlagenheit und Bösartigkeit geradezu übertreffen wollen. Aber endlich erfährt man auch über Jaime, Cerseis Bruder, etwas mehr und selbst wenn er ein durchtriebener Schurke ist, ist er mir nicht unsympathisch. Tyrion darf natürlich nicht fehlen, seine Passagen sind mir die liebsten; der arme Zwerg muss wirklich viel aushalten und ich liebe seinen schwarzen Humor! Er hat einen extrem tragischen Part und ich hab beim Lesen immer den Schauspieler aus der Serie vor Augen, der seine Rolle einfach perfekt spielt und mich jedes Mal mit ihm mitleiden lässt.

König Stannis und die rote Priesterin Melisandre schmieden ebenfalls Pläne, Manke Raider von den Wildlingen will die Mauer bezwingen und Samwell Tarly, Jons Bruder der Nachtwache, stellt tatsächlich seinen Mut unter Beweise - und nicht nur einmal ;)

Sie alle hat George R. R. Martin mit unzähligen Schicksalsfäden verknüpft und die ganze Geschichte entwickelt eine Eigendynamik, die mich immer tiefer in das subtile Bedrängnis der Sieben Königslande entführt.

Fazit

Mitreissend, beeindruckend, ein wahrlich schöpferisches Werk epischer Ausmaße! Ja, ich bin begeistert! Immer noch super durchdacht, überraschend und fesselnd!

© Aleshanee
Weltenwanderer

Das Lied von Eis und Feuer

1 ~ Die Herren von Winterfell
2 ~ Das Erbe von Winterfell
3 ~ Der Thron der Sieben Königreiche
4 ~ Die Saat des Goldenen Löwen
5 ~ Sturm der Schwerter
6 ~ Die Königin der Drachen
7 ~ Zeit der Krähen
8 ~ Die dunkle Königin
9 ~ Der Sohn des Greifen
10 ~ Ein Tanz mit Drachen
...
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Juni 2013
Teil 6 von bisher 10 erschienenen, es sind noch 4 (im Original: 2) Bände in Planung... allerdings kann das etwas dauern. :-) Der Autor schreibt nun schon seit 1996 (!!!).....
Ich bewerte hier die alten Ausgaben des Blanvalet Verlages, die neuen sind ein Trauerspiel.... Schreckliche Übersetzung und grauenhaftes Lektorat!!!!!!

Erzählende Charaktere dieses Bandes:
Arya Stark - Bran Stark - Jon Snow - Daenerys Targaryan - Catelyn Stark - Samwell Tarly - Tyrion Lannister - Davos Seaworth - Sansa Stark - Jaime Lannister.

Worum es geht:
Westeros befindet sich in einem blutigen Bürgerkrieg: Gleich vier Könige kämpfen im Land um die Vorherrschaft und in fernen Landen baut die verbannte Prinzessin Daenerys eine Armee mit Hilfe ihrer Drachen auf.
Robb Stark, junger und unerfahrener König des Nordens kämpft verzweifelt an verschiedenen Fronten und muss sich entscheiden, ob er zurück in den Norden zieht und sein Zuhause befreit oder den Kampf gegen die Lannisters fortführt. Robbs Schwester Sansa ist noch immer bei Hofe und wird vom Kind-König Joffrey terrorisiert und muss sich schließlich einer Folgenschweren Entscheidung des gerissenen Tywin Lannisters beugen.
Und auch der Norden ist bedroht von Horden von Wildlingen und außerdem den Weißen Wanderern, die Menschen in Wiedergänger verwandeln...

Nun, der dritte (sechste im Deutschen) Band nimmt an Fahrt mal ganz gewaltig auf. Waren die vorherigen Bände trotz ein paar Todesfällen noch recht ruhig, wird nun gestorben, was das Zeug hält...
Jamie Lannister ist natürlich gleich zu Beginn eine große Überraschung und durch seine Erzählung erfährt man einiges über seine Beweggründe und Hintergründe, die ihn aus einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Seine Einführung als erzählender Charakter bringt Licht in die Geschichte, auch um das Ende vom Verrückten König.
Catelyn Stark bricht zu einer grauenhaften Reise auf, die kein gutes Ende nehmen wird. Sie versucht ihrem Sohn, dem Kindkönig des Nordens (ja nun... der Junge soll 15 sein... Martin hätte die Charaktere ruhig etwas älter sein lassen, aber das hätte vermutlich nicht mit der älteren Generation um Ned, Robert und Cersei gepasst) mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, doch Robb wendet sich immer mehr von ihr ab und nimmt ihr die Macht aus den Händen.
Arya ist nur Meter von ihrem Bruder und ihrer Mutter entfernt, doch gerade, als sie am Ende ihrer Reise scheint, kommt eine furchtbare Tragödie über das Haus Stark und Arya muss erneut mit einem sehr unwahrscheinlichen Begleiter fliehen, der leider ein sehr unrümliches Ende nimmt, dass ich ihm so nicht gegönnt hätte...
Bran Stark reist weiter... und weiter... und weiter.... :-)
Jon Snow hat in der Zwischenzeit eine Seite gewählt und muss nun mit den Konsequenzen leben. Die Ankunft eines Königs macht ihm das Leben schwer und stellt ihn vor eine Frage, die seine ganze bisherige Welt erschüttert...
Daenerys Targaryan muss nach ihrem kometenhaften Aufstieg und der Eroberung mehrerer Städte lernen, dass das Regieren einer Stadt eine ganz andere Herausforderung ist, als deren Eroberung.
Samwell Tarly ist noch immer auf dem Weg nach Oldtown, denn die Fahrt ist überschattet von Unglück... Sam muss Entscheidungen treffen und die Führung übernehmen, etwas, das ihm zunehmend schwerer fällt.
Tyrion Lannister hat in King's Landing keinen leichten Stand, seit sein Vater aus dem Norden zurück ist. Er musste Sansa Stark heiraten, eine Kindbraut, die ihm wenig Freude bereitet. Und seine Feinde sind zahlreich und mächtig.
Davos Seaworth schwankt noch immer in seiner Treue, denn obwohl diese zu Stannis unverbrüchlich ist, kann er sich nicht mit Melisandre anfreunden.
Sansa Stark plant ihre Flucht aus King's Landing, doch wem kann sie wirklich vertrauen? Denn ein gescheiterter Fluchtversuch könnte ihren Kopf kosten...

Das 5+6 Buch, also im Original der dritte Band ist mit Abstand der, in dem am meisten passiert. Das fünfte Buch nimmt langsam an Fahrt auf, der große Supergau kommt im 6.
Wo wir im fünften Band Zeuge der Fehlentscheidungen wurden, müssen wir nun tatenlos den schrecklichen Konsequenzen zusehen....

Fazit: Band 5 und 6 sind bisher die spannendsten und rasantesten! Ich konnte kaum das Buch aus der Hand legen und habe mir die Nächte um die Ohren geschlagen!! Schnell auf zum nächsten!!!

Ein paar Fakts am Rande (falls es wen interessiert....:-)): Achtung, Daten der Altauflage!!!
Seitenzahl: 799 (mit Anhang und Verzeichnis der Häuser)
Erscheinungsjahr (Original): 2001
Originalsprache: Englisch (US)
Originaltitel: A Storm of Swords
Weitere Bücher des Autors (deutschsprachig; kein Anspruch auf Vollständigkeit): Das Lied von Eis und Feuer (Reihe) - Planetenwanderer - Der Heckenritter - Fiebertraum - Die Flamme erlischt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Juni 2011
Ausstattung: Auch weiterhin werden die englischen Bände im deutschen in zwei Bücher aufgeteilt. Zu Beginn findet der Leser mehrere Karten. Nicht nur Westeros, also die sieben Königslande, werden abgebildet, auch der Bereich hinter der Mauer und der Meerenge werden eigene Karten gewidmet.
Im hinteren Bereich findet sich ein langer Teil (über 20 Seiten), in dem alle Charaktere und ihre jeweiligen Zugehörigkeiten aufgelistet sind. Dies ist sehr hilfreich, denn die handelnden Personen nehmen auch in diesem Band weiter zu.
Weiterhin werden die Kapitel nach den einzelnen Charakteren, aus deren Sicht das Geschehen beschrieben wird, aufgeteilt.

Inhalt: Es ist schwierig den Inhalt zusammenzufassen ohne dabei zu viel zu verraten. Auch in diesem Band gibt es weiterhin ein Dutzend Protagonisten und einige Schauplätze. Selten treffen diese Protagonisten aufeinander.
Jon reitet mit den Wildlingen und wird währenddessen von großen Zweifeln an der Richtigkeit seines Tuns geplagt. Als ihm endlich eine Flucht gelingt und er die Mauer erreicht, ist es schon beinahe zu spät. Zudem wird er auch an der Mauer des Verrats angeklagt.
In Westeros herrscht gleichzeitig Krieg, es gibt immer noch mehrere Könige, von denen einige im Verlauf dieses Bandes sterben.
Daenerys erschafft sich währenddessen ihre eigene kleine Armee und ist weiter auf dem Weg nach Westeros, ihrem eigenen Königreich. Aber auch sie muss erkennen, dass es Verrat in ihren eigenen Reihen gibt.

Meine Meinung:
Auch in Band 6 gelingt es dem Autor den hohen Standard seiner Geschichte zu halten. Die Handlung ist weiterhin sehr vielschichtig und die Geschehnisse hängen oft voneinander ab, was Martin wunderbar löst und ich habe oft gestaunt, wie er selbst in dieser großen Welt und den vielen Protagonisten den Überblick behalten hat.
Die Charaktere sind natürlich weiterhin fein ausgearbeitet. Meiner Meinung kommen manche etwas zu kurz, dazu gehört für mich gerade Bran, der zu einer meiner Lieblingsfiguren gehört. Dafür folgt der Leser aber oft Jon, was ich sehr positiv finde.
Daenerys, die von vielen Lesern oft geliebt wird, tritt nur sehr selten in Erscheinung, was mir wiederum recht ist, auch der sechste Band konnte die Distanz zwischen ihr und mir nicht überbrücken. Währenddessen hat sich eben diese Kluft zwischen mir als Leser und Catlyn aufgetan. Sie ist für mich mit ihrer Trauer und ihrem Zweifel im ersten Teil des Bandes einfach nur noch nervenaufreibend. Ich bin mir nicht sicher, ob Martin es vorgesehen hat, dass sie so in schlechtes Licht rückt.
Der Autor beweist mal wieder, dass es ihm keinerlei Probleme bereitet, Protagonisten sterben zu lassen. Es gibt einige Tode, die sehr überraschend sind, besonders bei den Königen, die sterben. Auch arrangierte Hochzeiten, mit denen der Leser kaum gerechnet hat, erhöhen die Spannung, denn sie zeigen deutlich das Zwischenmenschliche der Charaktere

Fazit: Die Geschichte um Westeros bleibt spannend, vielschichtig und hervorragend erzählt. Es lohnt sich weiterhin, den Überblick über Orte und Personen zu halten und inzwischen sind es sechs Bücher, die ich jedem Fantasy-Fan wärmstens ans Herz legen würde.
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am 6. Juli 2015
°°°

Während Daenerys Targaryen auf dem östlichen Nachbarkontinent Essos ihre eroberten Städte Astapor und Yunkai nicht halten kann, schreiben zwei Hochzeiten in Westeros Geschichte; und das Haus Lennister hat nun seinen zweiten Königsmörder. Jon Schnee erhält von König Stannis Baratheon ein verlockendes Angebot, und zugleich Schützenhilfe seines besten Freundes Samwell Tarly.

(Im Epilog ab Seite 764) taucht eine ermordete Stark wieder auf; von den Toten wieder auferstanden - hatte Thoros von Myr hier seine Hände im Spiel?

°°°

Dieses Buch 6, DIE KÖNIGIN DER DRACHEN (832 Seiten) bezieht sich auf Ende der 3. Staffel, die 4. und den Anfang der 5. Staffel der Erfolgsserie GAME OF THRONES. Es gibt wieder ein paar hilfreiche Landkarten und am Ende des Buches wieder den Anhang mit den zahlreichen Charakteren - Insgesamt beherbergt diese Saga über 600 Charaktere; Wahnsinn, nicht wahr???

°°°

"Du kannst deine Feinde töten - aber kannst du über deine Freunde herrschen?" -- Jon Schnee
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113113 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ist es mir bereits schwergefallen, den Inhalt des Vorgängers zusammen zu fassen, so ist es mir hier unmöglich ohne etwas von der Handlung und den Wendungen, die das Buch nimmt, zu verraten. Wenn man den Vorgänger schon mochte, könnte man hier nun höchstens Entwicklungen und Handlungen der Charaktere kritisieren – oder aber auch die Weise, wie Herr Martin mit seinen Figuren umzugehen pflegt. Denn eines habe ich gelernt, nach der Lektüre dieses Buches: Man kann sich nie sicher sein, wer als nächstes das Zeitliche segnen muss!
Zur Reihe habe ich in einer vorigen Rezension bereits folgendes gesagt: Ich muss gestehen, ich habe die bisherigen Teile geliebt. Martin schreibt zwar sehr ausführlich und hat neben seinem Grundstock von Hauptcharakteren zahllose Nebencharaktere, die die Übersicht nicht gerade einfach machen, aber sein Schreibstil ist einfach mitreißend. Zwar ist er einfach und mitunter sehr ausführlich, doch schafft er es stets den Charakteren, durch deren Augen wir die Geschichte erleben dürfen, Leben einzuhauchen. Er schafft es sogar, dass manch vermeintlich böse Charaktere (z.b. Tyrion Lannister) mir ebenso sympathisch erscheinen wie manch guter. Anders herum ist es auch so. Vermeintlich gute Charaktere (z.B. Sansa) kommen unsympathisch rüber. Bei manchen Charaketeren schwankt die Sympathie von Handlung zu Handlung. Martin schreibt so seinen Charakteren jeweils eine gute und eine schlechte Seite zu. So wirken sie nicht nur echt, sondern weiß ich erhlich gesagt nie, wie die Geschichte nun weiter gehen soll, da nicht vorhersagbar ist, was die Charaktere als nächstes anstellen. Dies ist fast so wie im wirklichen Leben, nur wesentlich blutiger und fantastischer und das Lesen wird zu einem Genuss.
Dieses Buch fällt allerdings gehörig aus dem Rahmen! Selten hat mich ein Buch so gefesselt wie dieses! Bekannten Charakteren wird mitunter so übel mitgespielt oder ihr Leben nimmt einen gänzlich unerwarteten Verlauf, dass mir so manches Mal die Kinnlade herunter gefallen ist. Dabei hat es beide Seiten gleichermaßen erwischt: die vermeintlich Guten und die vermeintlich Schlechten! Um die Auswirkungen des jeweiligen Ereignisses zu erfahren, habe ich das Buch regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich mag nicht einmal behaupten, dass mir alle Entwicklungen, die die Figuren genommen haben, völlig gefallen, aber die Ungeheuerlichkeit mancher Ereignisse sind so enorm, dass sie dieses Buch schlichtweg zu einem genialen Gesamtwerk machen. Da die Perspektiven hier sehr geschickt aneinander gereiht wurden, musste man auch nicht unbedingt immer allzu lange warten, um von diesen Auswirkungen lesen zu können. Die Spannung wurde somit nicht künstlich hochgehalten und eine Sogwirkung wurde beibehalten. Einzig die Perspektive von Daenarys fällt etwas aus dem Rahmen, da sie (noch?) so gar nichts mit den aufwühlenden Ereignissen auf Westeros zu schaffen hat, doch auch bei ihr passiert einiges.
In diesem Band erleben wir wie im ersten Teil des Buches die Starks Arya, Sansa, Catelyn, Jon und Bran, sowie die Lannisters Jaime und Tyrion. Auch Davos und natürlich Daenarys, sowie der neu hinzugekommene Samwell sind wieder dabei.

Fazit: Die Königin der Drachen reiht sich nahtlos an seine Vorgänger an, was Qualität und Lesefreude angeht, übertrifft die Vorgänger jedoch und ist mein bisheriger Favotit der Serie. Es passierten einfach so viele Dinge, bei denen mir die Kinnlade herunter fiel und die so mitreißend waren, dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe. So gefesselt hat mich schon lange kein Buch mehr! Es ist bisher das beste, was ich in diesem Jahr gelesen habe. Ein wahnsinns Buch!
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am 30. Oktober 2014
Wer erwartet im Hörbuch "Das Lied von Eis und Feuer 11" die Fortsetzung des Bücherbandes Nr. 10 "Ein Tanz mit Drachen" zu finden, wird leider enttäuscht, denn das Hörbuch fängt doch um einiges weiter zurück in der Geschichte an. (Arya ist noch mit dem Blitzlord unterwegs und noch nicht einmal in Braavos angekommen). Insofern täuscht der Titel des Buches doch arg. Deshalb von mir nur 3 Sterne. Ansonsten ist ein Hörbuch natürlich Geschmacksache auch wenn in diesem Fall die teilweise merkwürdigen Aussprachen von Namen ("Arüa") doch etwas gewöhnungsbedürftig sind.
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am 24. Juli 2002
Martins Epos ist ohne Zweifel ein Glanzlicht des Genres. Kaum ein anderer Fantasyschriftsteller schreibt auf so einem hohen literarischen Niveau,oder kann sich einer derart verschachtelten Storyline rühmen,einem derart machiavelistischen Machtspiel oder so gut herausgearbeiteten,fast schon realistische Charaktere. Nur Steven Eriksons "Tale of the Malazan Book of the Fallen" kann da noch mit halten,mit Abstrichen vielleicht noch Guy Gavriel Kay oder Jaqueline Carey.
Was mir angenehm auffiel: das englische Original wurde zwar wieder geteilt,aber nicht in drei Teilen,was ich bei der Dicke des Originals "A Storm of Swords" fast schon befürchtet hatte. Die Übersetzung ist immer noch mäßig,und der Leser sollte lieber zum englischen Original greifen.
Die Story schreitet zügig voran und man fiebert mit dem vielleicht spannensten Teil der bisherigen Saga mit. Robb Stark ist aus dem Westen heimgekehrt: verheiratet mit einer Westerling,womit er es sich mit den Freys verscherzt hat. Roose Bolton,der Kommandeur von Robbs Südarmee spielt sein eigenes Spiel,während die Lannister auf die Vernichtung des jungen Wolfs hinarbeiten. Im fernen Osten ist Dannerys Targaryen,die rechtmäßige Erbin des Thrones der Sieben Königreiche damit beschäftigt,Rachepläne für die Vernichtung der Starks,Lannisters und Baratheons auszuarbeiten. Es beginnt ein Spiel der Throne,welches für alle Beteiligten tödlich enden kann.
Der wohl beeindruckenste Charakter in diesem Buch ist Jaime Lannister. Er,der als 15 Jähriger der Königsgarde beitrat,nur um einige Jahre später den Eid zu brechen. Er,der immer als das personifizierte Böse im Roman dargestellt wurde: er gewinnt Konturen,wird menschlicher und sogar symmpathischer. Jaimes Kapitel waren m.E. die wunderbarsten des Buches und verrieten zugleich vieles über den lange zurück liegenden Bürgerkrieg.
Aber auch Daennerys Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit ihrer Familie waren äusserst fesselnd. Nur das Schicksal der Familie Stark wirkt derart beklemmend, dass man fast schon das Ende umschreiben möchte. Wobei das Ende des Buches doch auf einige zukünftige Ereignisse hinweist...
Ein hervorragendes Buch,aber warum nur 4 Sterne? Die Übersetzung ist leider eher aussreichend,so das der Stil doch sehr darunter leidet. Im Englischen verdient Martin sich 5 Sterne...und mehr.
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am 4. Mai 2016
Im sechsten Buch der Saga wird nun gestorben was das Zeug hält. Ein Anwärter auf die Krone nach dem anderen segnet das Zeitliche bis nur noch zwei übrig sind, und einer davon weiß ist noch ein Kind. Der Stern der Starks versinkt mit der roten Hochzeit, Winterfell ist eine Ruine, die Erben in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Graufreud ist führungslos nachdem Balon in die Klippen gestürzt ist, Joffrey erstickt an einem eigenartigen Gift und Tyrion muss sich Mordvorwürfen stellen. Danaerys kommt auch nicht so richtig weiter, und so verharrt Westeros in zerrütteten Verhältnissen in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand. Nur Stannis behält den Kopf auf den Schultern, er zieht zur Mauer um den Wildlingen den Zutritt in den Norden zu verwehren. Und am Ende ist ... alles offen.

Mächtig was los im sechsten Band, erzählt in Martin's bekannten Stil. Fesselnd, packend, ein Fantasy-Epos eben. Diese Bücher haben nur einen Nachteil: man muss alle vorherigen lesen um der Handlung folgen und dieser etwas abgewinnen zu können. Und wenn man wissen will wie es weiter geht...muss man auch die folgenden lesen. Einziger Kritikpunkt: keins der Bücher ist in sich abgeschlossen, kein Handlungsstrang wirklich zu Ende. Ich frage mich wie Martin das Ganze noch beenden will. Denn irgendwann muss es enden, die Saga sollte nicht zu Ende gehen wie irgendeine Seifenoper.
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am 12. Juni 2002
Bisher ist der 6.Teil vom Lied von Eis & Feuer das beste, schnellste und spannendste Buch der Reihe. Der Autor geht ziemlich schonungslos mit den Charakteren um und man kann nie Sicher sein, dass es den jetzigen Helden nicht schon bald an den Kragen geht. Es macht den besonderen Reiz der Bücher aus, dass es absolut nicht vorausschaubar ist, wie die Geschichte ihren Lauf nimmt.
Martin versteht es auch sehr gut Spannung aufzubauen und Schlachten zu beschreiben, die einen nicht mehr los lassen, man vergisst tatsächlich seine Umwelt und fiebert zum Beispiel bei der Schlacht an der Mauer mit.
Ein Vergleich mit andern Zyklen? Fällt mir keiner ein, bisher finde ich die Vielfalt, die Spannung, die Erzählkunst von George R.R. Martin einmalig.
Man darf mit Spannung auf den 7.Teil warten, nachdem jedes Buch das Vorhergende übertraf, kann man sich einiges Versprechen von den Folgewälzern.
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